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NAI DE 2008-08

NAI DE 2008-08

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03/27/2010

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3
EDITORIAL
 Liebe Israelfreunde
Zum 60. Jahrestag der Staatsgründung Israels veranstaltete eine Gruppe ame-rikanischer Kongressabgeordneter in Washington einen internationalen Kongressfür pro-israelische Parlamentarier. Benny Elon, der israelische Parlamentsabgeord-nete und Vorsitzende des Ausschusses für christliche Verbündete, sagte anlässlichdieser Konferenz, dass ohne die Rehabilitierung der palästinensischen Flüchtlingekein Frieden zustande kommen könne. Gleichzeitig fand er harte Worte für die UN-Flüchtlingsorganisation UNRWA (United Nations Relief Works Agency), die 1949 vonder UNO eigens dazu geschaffen wurde, das Flüchtlingsproblem der Palästinenserzu lösen. Ausgerechnet jene Einrichtung habe dazu beigetragen, dieses Problemnicht zu beenden, sondern eher zu «verewigen».Von Anfang an sei die UNRWA aus politischen Motiven daran interessiert ge-wesen, die Zahl der Flüchtlinge möglichst hoch anzusetzen. Deshalb zähle sie imGegensatz zur sonst üblichen Verfahrensweise nicht nur die ursprünglichen Flücht-linge, sondern auch deren Nachkommen, selbst wenn diese woanders längst einendauerhaften Wohnsitz gefunden oder eine Staatsbürgerschaft angenommen hätten.Diese Menschen sollen so lange Flüchtlinge bleiben, bis sie im Triumphzug in einenpalästinensisch-arabischen Staat zurückkehren, in ein Gebiet, das sich auch aufdas Territorium Israels erstrecken soll. Im Gegensatz zur UNO-Hauptorganisationfür Flüchtlinge (UNHCR), die seit 1951 weltweit mindest 50 Millionen Flüchtlingeumgesiedelt sowie rehabilitiert hat und über einen internationalen Stab von etwa6 300 Angestellten verfügt, hat die UNRWA ca. 25 000 Angestellte. Zu 99 Prozentsind diese Mitarbeiter lokal rekrutierte palästinensische Flüchtlinge, die zum TeilMitglieder von Terrorgruppen wie Hamas oder Islamischer Dschihad sind.Ein aufschlussreiches Beispiel für diese Problematik ist der Tod von Awadal-Qiq im Mai dieses Jahres. Qiq war viele Jahre lang Lehrer an der UNRWA-Knabenschule für Wissenschaft in Rafah im Gazastreifen. Gleichzeitig war er derführende Bombenbauer für die Terrorgruppe Islamischer Dschihad. Er kam bei ei-nem israelischen Luftangriff ums Leben, als er in einer Fabrik neben seiner SchuleAnweisungen zum Bau von Raketen und anderen Waffen erteilte, die gegen Israeleingesetzt werden sollten. Qiq stellte also Waffen für Angriffe auf Israel her, wäh-rend er seinen Schülern die Ideologie der Terrororganisation Islamischer Dschihadvermittelte. Die Terrorgruppe musste ihm für seine terroristischen Aktivitäten nochnicht einmal ein Gehalt zahlen. Das erledigten bereits die amerikanischen und eu-ropäischen Steuerzahler. Der Grossteil des Budgets von UNRWA stammt nämlichvon Staaten, die Hamas und Islamischer Dschihad ofziell als Terrororganisationenverurteilt haben.Aufgrund dieser Erkenntnisse treten nun auch israelische Parlamentarier füreine Lösung des palästinensischen Flüchtlingsproblems ein, weil ihnen bewusstgeworden ist, dass es ein Fehler war, sich nicht schon längst mit dieser Problematikzu befassen. Ihrer Meinung nach wäre es am besten, die UNRWA aufzulösen undihre Aufgaben anderen, efzienter arbeitenden Organisationen zu übergeben, damitdas Flüchtlingsproblem endlich dauerhaft gelöst werden kann.In Israel scheinen die Politiker langsam umzudenken und zu der Erkenntnis zukommen, dass das Problem mit den Palästinensern schon aus eigenem Interesseeiner permanenten Lösung zugeführt werden muss. Angesichts einer solchen Ent-wicklung rückt die in der Bibel für Israel angekündigte Zeit des Friedens und derSicherheit wohl immer näher.In Dankbarkeit für das Wort Gottes, das uns immer wieder Licht gibt und unsdaran erinnert, dass die Zeit nahe ist, grüsst Sie mit einem herzlichen Shalom
Ihr
Fredi Winkler 
In Israel scheinen die Politi-ker langsam umzudenken undzu der Erkenntnis zu kommen,dass das Problem mit denPalästinensern schon auseigenem Interesse einer per-manenten Lösung zugeführtwerden muss. Angesichtseiner solchen Entwicklungrückt die in der Bibel für Is-rael angekündigte Zeit desFriedens und der Sicherheitwohl immer näher
 
4
Nachrichten aus Israel • 8/2008
®
INHALT JUNI 2008
Nachrichten aus Israel
®
Schweiz:
 
Missionswerk Mitternachtsruf
Abteilung Beth-Shalom
Ringwiesenstrasse 12aCH 8600 DübendorfTel. 0041 (0)44 952 14 17Fax 0041 (0)44 952 14 19E-Mail: beth-shalom@mnr.ch
Deutschland:
 
Mitternachtsruf Zweig Deutschland e.V.
Abteilung Beth-Shalom
Kaltenbrunnenstrasse 7DE 79807 LottstettenTel. 0049 (0)7745 8001Fax 0049 (0)7745 201E-Mail: beth-shalom@mnr.ch
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Missionswerk Mitternachtsruf,
 
Abteilung Beth-Shalom
«Nachrichten aus Israel»Ringwiesenstrasse 12a, CH 8600 DübendorfTel. 0041 (0)44 952 14 15, Fax 0041 (0)44 952 14 11E-Mail: nai@mnr.ch
Deutschland:
 
Missionswerk Mitternachtsruf,
Abteilung Beth-Shalom
«Nachrichten aus Israel»Kaltenbrunnenstrasse 7, DE 79807 LottstettenTel. 0049 (0)7745 8001, Fax 0049 (0)7745 201E-Mail: nai@mnr.chDie «Nachrichten aus Israel» erscheinen auch inenglischer, französischer, holländischer, portugiesischer,rumänischer, spanischer und ungarischer Sprache.Erscheinungsweise monatlich.
Abonnementspreise jährlich:
Schweiz CHF 18.–; Deutschland EUR 12.–; Europa undMittelmeerländer EUR 18.–; Übersee EUR 24.–. Abonnemen- te laufen ein Jahr (beginnend jeweils Januar) und werdenautomatisch um ein weiteres Jahr verlängert, wenn sienicht einen Monat vor Jahresende gekündigt werden.
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Missionswerk Mitternachtsruf, Abteilung Beth-ShalomPostkonto 80-11535-0oder Zürcher Kantonalbank, CH 8330 Pfäfkon ZHKonto 1152-0772.695, Bank Clearing 752
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Druck:
 
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Missionswerk MitternachtsrufAbteilung Beth-Shalom-ReisenRingwiesenstrasse 12 a, CH 8600 DübendorfTel. 0041 (0)44 952 14 18, Fax 0041 (0)44 952 14 19E-Mail: reisen@mnr.ch
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Eingedenk dessen, dass alle menschliche ErkenntnisStückwerk ist (1.Kor 13,9), legen die Autoren eigenverant-wortlich ihre persönliche Sicht dar.
Initialen der Autoren und Quellenangaben in dieserAusgabe:ZL = Zwi Lidar; CM = Conno Malgo; JM = Jonathan Malgo;AN = Antje Naujoks; US = Ulrich SahmFür die Inhalte der fremden Webseiten, auf die verwiesenwurde, wird keine Haftungsverpichtung übernommen.Wir erklären hiermit ausdrücklich, dass zum Zeitpunkt derLinksetzung keine illegalen Inhalte auf den zu verlinkendenSeiten erkennbar waren. Auf die aktuelle und zukünftige Ge-staltung, die Inhalte oder die Urheberschaft der verknüpftenSeiten haben wir keinerlei Einuss. Für illegale, fehlerhafteoder unvollständige Inhalte und insbesondere für Schäden,die aus der Nutzung oder Nichtnutzung solcherart dargebo- tener Informationen entstehen, haftet allein der Anbieter derSeite, auf die verwiesen wurde, nicht derjenige, der überLinks auf die jeweilige Veröffentlichung lediglich hinweist.
EDITORIAL
3 von Fredi Winkler 
BIBLISCHE BOTSCHAFT
5 Israel und die Gemeinde 
YESHUA UND ISRAEL
9 Warum ist Aliyah für messianische Juden ein wichtiges Thema?
HINTERGRUNDINFORMATIONEN AUS ISRAEL
10 Israelkonferenz vom 14. – 15. Juni 200810 «Israels Wirtschaft ist die erfolgreichste der Welt»11 Kolumbianisches Entebbe12 Obama und McCain über Israel13 «Israel verfügt über 150 Atombomben»13 Wie stehen die «Waffenbrüder» zum Iran?14 Die Jesaja-Schriftrolle15 Die älteste Palme der Welt gedeiht 16 Wohlwollen am Sicherheitszaun16 Palästinensisches Mädchen von israelischen Ärzten gerettet 17 Israelische Chips in japanischen Mobiltelefonen18 Israel an vorderster Front in Technologie und Medizin18 Speichel ermöglicht Krankheitsdiagnose18 Niedrigste Arbeitslosenrate seit 13 Jahren19 Israelische Technologie fürs Auto20 «Israel ist unser zweites Zuhause»20 Israelische Weine erobern die Welt 20 Weihrauch wissenschaftlich untersucht 21 55 Jahre nach Entführung frei
SOFORTHILFE FÜR ISRAEL
22 Die Lage in Israel und das Assaf Harofeh Krankenhaus
Israelkonferenz vom 14. – 15. Juni 2008.
Anlässlich des 60. Geburtstages der Staats-gründung Israels fand auf dem Gelände desMissionswerks Mitternachtsruf in Düben-dorf, Schweiz eine Israelkonferenz statt.
Seite 10«Israel verfügt über 150 Atombomben».
 Carter wagte kürzlich, was sich zuvor kaumein Politiker traute: Er äusserte sich öffent-lich zu der Frage, ob Israel eine Atommachtist. Doch damit nicht genug, denn Cartergab Geheimnisse preis, die er anscheinendaus seiner Amtszeit kennt.
Seite 13
 
5
DIE BIBLISCHE BOTSCHAFT
«Und so viele dieser Richtschnur folgen werden, Friede und Barmherzigkeit über sieund über das Israel Gottes!» Diese Stelle aus Galater 6,16 ist der einzige Abschnitt,der jeweils von allen Befürwortern der Bündnistheologie als Beleg  angeführt wird, dass die Gemeinde das geistliche Israel darstelle oder nicht jüdische Gläubige damit zu geistlichen Israeliten werden. Der Vers be-legt ihre These jedoch nicht.
Israel
 
und die
 
Gemeinde
Dr. Arnold Fruchtenbaum
Der Galaterbrief 
befasst sich mit Nichtjuden, die ver-suchten, durch das Gesetz Errettung zu erlangen. Diejenigen, welche sie verführten, werden als Judaisierer bezeichnet. Es waren Juden, die auf einer Befolgung des mosaischen Geset-zes bestanden. Ihrer Auffassung nach musste ein Nichtjudezunächst zum Judentum übertreten, bevor er durch Christuserrettet werden konnte. In Vers 15 stellt Paulus heraus, dassdas zur Errettung Notwendige der Glaube ist, welcher imneuen Menschen resultiert. Dann spricht er einen Segenüber beide Gruppen aus, die dieser Richtschnur der Errettungallein aus Glauben folgen. Die erste Gruppe wird mit «sie»bezeichnet. Dies sind die nichtjüdischen Gläubigen, denenPaulus den Hauptteil dieses Briefes gewidmet hat. Die zwei-te Gruppe ist das «Israel Gottes». Dies sind die jüdischenGläubigen, welche im Gegensatz zu den Judaisierern derRichtschnur der Errettung aus Glauben allein folgten. Befür- worter der Bündnistheologie müssen die primäre Be-deutung des Wortes «kai» (die Konjunktion, welcheüblicherweise mit «und» übersetzt wird), welchesdie beiden Gruppen in diesem Vers voneinandertrennt, ignorieren, um daraus ein und dieselbeGruppe zu machen.
Das Israel Gottes in Galater 6,16.
Ineiner neueren Studie liefert Dr. S. Lewis Johnson, früherer Dozent für Griechisch undneutestamentliche Exegese am Dallas Theo-logical Seminary, eine detaillierte Betrach-tung von Galater 6,16. In seiner Einleitungmacht Dr. Johnson folgende Beobachtung:«Trotz der überwältigenden Belege für einegegenteilige Bedeutung, ndet die Auffas-sung, dass der Begriff Israel sich auf nichtjü-dische Gläubige im jetzigen Zeitalter bezieht,breite Unterstützung … als Beleg wird in ersterLinie Galater 6,16 herangezogen … Es scheint sozu sein, als spielten dogmatische Überlegungen beiden Auslegungen von Galater 6,16 eine wichtigeRolle. Beharrlich wird die Auffassung vertreten, derBegriff ‹das Israel Gottes› sei trotz aller gegenteiligenBelege auf die Gemeinde anzuwenden. Es drängt sich einemder Schluss auf, dass die Befürworter dieser Ansicht in ers-ter Linie ihrem eschatologischen
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System glauben, welchesüblicherweise amillenialistischer
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Ausrichtung ist. Sie schrei-ben den Begriff dem Volk Gottes zu, welches aus Juden undNichtjuden besteht. Der Amillenialismus setzt diese Ausle-gung zwar nicht voraus, sie hat aber augenscheinlich in deramillenialistischen Exegese
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einen hohen Stellenwert … Was ich versuche aufzuzeigen, drückte D. W. B. Robinsonin einem vor etwa 20 Jahren verfassten Artikel treffend aus:‹Das gewandte Anführen von Galater 6,16 als Beleg für die Ansicht, die Gemeinde sei das ‹neue Israel› sollte energischin Frage gestellt werden. Es gibt gewichtige Belege für ein-gegrenzte Auslegungsmöglichkeiten.› Meiner Auffassungnach können wir sogar noch einen Schritt weiter gehen. Esgibt mehr als nur wichtige Belege für eine begrenzte Ausle-gungsmöglichkeit. Es existieren überwältigende Beweise.In der Tat ist es so, dass unter den unterschiedlichen Aus-legungsmöglichkeiten, die Auffassung, ‹das Israel Gottes›sei die Gemeinde, von allen die unwahrscheinlichste ist.»
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