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NAI DE 2008-09

NAI DE 2008-09

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03/27/2010

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3
EDITORIAL
 Liebe Israelfreunde
Wie ist es möglich, dass der Mörder eines vierjährigen Mädchens in einemStaatsakt wie ein Held gefeiert wird? Diese Frage hat ein Journalist in einer is-raelischen Tageszeitung gestellt. Samir Kuntar, der vor etwa 30 Jahren in Israelein vierjähriges Mädchen, dessen Vater und einen Polizisten ermordete, wurde imLibanon nach dem Gefangenenaustausch mit Israel wie ein Nationalheld gefeiert.Hunderttausende versammelten sich, um den «Helden» zu begrüssen und zu um-jubeln. Man stellte ihm sogar in Aussicht, ins libanesische Parlament gewählt zuwerden. Kuntar erklärte während der Feierlichkeiten, er werde noch mehr Israelisumbringen, wenn es Allahs Wille sei (vgl. auch Bericht auf S. 10).Diese Inszenierung war eine einzige Verherrlichung der Gewalt. Man stellt sichdeshalb die Frage, ob bei einem solchen Klima überhaupt eine friedliche Lösung desKonikts möglich ist. Ein häug geäusserter Einwand lautet: Israel hat vergessen,wie viele libanesische und palästinensische Kinder seit dem Jahr 2000 umgekommensind, im Gegensatz zu den 123 israelischen Kindern, die im selben Zeitraum starben.Ausserdem habe Israel noch immer palästinensisches und libanesisches Gebietillegal besetzt. Mit solchen Erklärungen rechtfertigt man das schamlose Spektakel,das bei der Heimkehr von Kuntar veranstaltet wurde. In ihrer einseitigen Betrach- tungsweise ignorieren viele Israelkritiker den Unterschied zwischen dem HandelnIsraels und dem seiner hasserfüllten Gegner. Wenn Israel Vergeltungsaktionendurchführt, geschieht das immer aus der Verpichtung des Staates heraus, dieeigene Bevölkerung zu schützen. Ausserdem werden die Erfolge der israelischenArmee niemals mit Volksfesten gefeiert.Besorgniserregend war auch die Tatsache, dass bei dem «triumphalen» Empfangfür Kuntar und zwei seiner Kumpane nicht nur Vertreter extremer Gruppierungenanwesend waren, sondern die gesamte staatliche Führungsspitze des Libanon,allen voran der Staatspräsident, der Ministerpräsident und der Parlamentssprecher.Angesichts dieses Umstands muss man sich fragen, ob die libanesische Regierungvielleicht stärker an der Hisbollah und ihrem Terror gegen Israel interessiert ist, alsan einem wirklichen Frieden, obwohl es ausser einem Streit über ein kleines StückLand zwischen Israel und dem Libanon keine echten Reibungspunkte gibt.Mit diesem demonstrativen Empfang für einen Terroristen und kaltblütigenMörder, der öffentlich erklärte, dass er nur auf die Gelegenheit warte, noch mehrIsraelis umzubringen, hat die libanesische Regierung gezeigt, dass sie sich nichtwirklich vom Weg des Terrors und der Hisbollah distanzieren will und sich insgeheimder Meinung des iranischen Präsidenten Ahmadinedschad, Israel müsse zerstörtwerden, anschliesst.Erstaunlicherweise haben die amerikanische Regierung und die anderen west-lichen Länder nicht gegen dieses schamlose Eintreten für den Terror und für dieHisbollah protestiert. Im Gegenteil – die libanesische Regierung erhält nach wievor umfangreiche nanzielle Unterstützung von den USA und der EU. An diesemGeschehen kann man erkennen, dass ein eventuelles Friedensabkommen, dasunweigerlich auch Syrien einschliessen muss, nicht zustande kommen wird, weilman die Feindseligkeiten mit Israel ein für alle Mal beenden will, sondern nur alsVorwand für eine Ruhepause dienen wird, um dann bei der nächsten Gelegenheiterneut zuzuschlagen.Doch in allen Geschehnissen in und um Israel sehen wir immer wieder, wie Gottesprophetisches Wort sich erfüllt. Diese Tatsache macht uns zuversichtlich, dass sichletzten Endes nicht der Plan der Feinde, sondern Gottes Plan erfüllen wird.In dieser Zuversicht mit Ihnen verbunden grüsst Sie mit einem herzlichenShalomIhr
Fredi Winkler 
In allen Geschehnissen inund um Israel sehen wirimmer wieder, wie Gottesprophetisches Wort eintrifft.Diese Tatsache macht unszuversichtlich, dass sich letz- ten Endes nicht der Plan derFeinde, sondern Gottes Planerfüllen wird
 
4
Nachrichten aus Israel • 9/2008
®
INHALT SEPTEMBER 2008
Nachrichten aus Israel
®
Schweiz:
 
Missionswerk Mitternachtsruf
Abteilung Beth-Shalom
Ringwiesenstrasse 12aCH 8600 DübendorfTel. 0041 (0)44 952 14 17Fax 0041 (0)44 952 14 19E-Mail: beth-shalom@mnr.ch
Deutschland:
 
Mitternachtsruf Zweig Deutschland e.V.
Abteilung Beth-Shalom
Kaltenbrunnenstrasse 7DE 79807 LottstettenTel. 0049 (0)7745 8001Fax 0049 (0)7745 201E-Mail: beth-shalom@mnr.ch
Zeitschriften Schweiz:
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«Nachrichten aus Israel»Ringwiesenstrasse 12a, CH 8600 DübendorfTel. 0041 (0)44 952 14 15, Fax 0041 (0)44 952 14 11E-Mail: nai@mnr.ch
Deutschland:
 
Missionswerk Mitternachtsruf,
Abteilung Beth-Shalom
«Nachrichten aus Israel»Kaltenbrunnenstrasse 7, DE 79807 LottstettenTel. 0049 (0)7745 8001, Fax 0049 (0)7745 201E-Mail: nai@mnr.chDie «Nachrichten aus Israel» erscheinen auch inenglischer, französischer, holländischer, portugiesischer,rumänischer, spanischer und ungarischer Sprache.Erscheinungsweise monatlich.
Abonnementspreise jährlich:
Schweiz CHF 18.–; Deutschland EUR 12.–; Europa undMittelmeerländer EUR 18.–; Übersee EUR 24.–. Abonnemen- te laufen ein Jahr (beginnend jeweils Januar) und werdenautomatisch um ein weiteres Jahr verlängert, wenn sienicht einen Monat vor Jahresende gekündigt werden.
Einzahlungen Schweiz:
 
Missionswerk Mitternachtsruf, Abteilung Beth-ShalomPostkonto 80-11535-0oder Zürcher Kantonalbank, CH 8330 Pfäfkon ZHKonto 1152-0772.695, Bank Clearing 752
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Israelreisen:
Missionswerk MitternachtsrufAbteilung Beth-Shalom-ReisenRingwiesenstrasse 12 a, CH 8600 DübendorfTel. 0041 (0)44 952 14 18, Fax 0041 (0)44 952 14 19E-Mail: reisen@mnr.ch
Gästehaus:
 
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Eingedenk dessen, dass alle menschliche ErkenntnisStückwerk ist (1.Kor 13,9), legen die Autoren eigenverant-wortlich ihre persönliche Sicht dar.
Initialen der Autoren und Quellenangaben in dieserAusgabe:ZL = Zwi Lidar; CM = Conno Malgo; AN = Antje Naujoks;US = Ulrich SahmFür die Inhalte der fremden Webseiten, auf die verwiesenwurde, wird keine Haftungsverpichtung übernommen.Wir erklären hiermit ausdrücklich, dass zum Zeitpunkt derLinksetzung keine illegalen Inhalte auf den zu verlinkendenSeiten erkennbar waren. Auf die aktuelle und zukünftige Ge-staltung, die Inhalte oder die Urheberschaft der verknüpftenSeiten haben wir keinerlei Einuss. Für illegale, fehlerhafteoder unvollständige Inhalte und insbesondere für Schäden,die aus der Nutzung oder Nichtnutzung solcherart dargebo- tener Informationen entstehen, haftet allein der Anbieter derSeite, auf die verwiesen wurde, nicht derjenige, der überLinks auf die jeweilige Veröffentlichung lediglich hinweist.
EDITORIAL
3 von Fredi Winkler 
BIBLISCHE BOTSCHAFT
5 Israel im Neuen Testament  
YESHUA UND ISRAEL
8 Kriegsgerüchte und Yeshuas plötzliche Rückkehr 
HINTERGRUNDINFORMATIONEN AUS ISRAEL
9 Das kann nur Jesus10 Olmerts Tage gezählt 10 Das letzte Geleit 12 Wie steht es um die Befreiung von Gilead Shalit?12 Wie wird Israels nächster Krieg aussehen?13 Saudi-Arabien von versöhnlicher Seite14 Acht «Mossad»-Mitarbeiter geehrt 15 Auch Deutschland baut auf israelischem Wissen15 Holländische Fabrik in Israel16 Ungeahnter Effekt eines Parkinson-Medikaments16 Neues israelisches Patent 17 «Roadrunner» schnellster Computer der Welt 18 Wein kann gesund sein …18 Nierenschrittmacher aus israelischer Entwicklung 19 Neuartige Wurzelbehandlung dank israelischem Verfahren20 Aramäisch wiederbelebt 21 «Auch das Judentum kannte das Konzept der Auferstehung des Messias»22 Auf den Spuren Jesu von Nazareth22 GPS für Granaten
Das letzte Geleit.
Nachdem die israelischeRegierung den Gefangenenaustausch ge-nehmigte, herrschte grosse Anspannungim Land. Obwohl allen klar war, dass dieChancen schlecht standen, die beidenentführten Soldaten lebend wiederzusehen,gab man die Hoffnung nicht auf.
Seite 10«Roadrunner» – schnellster Computer der Welt.
Vor einigen Wochen wurde in denUSA der schnellste Computer der Welt vor-gestellt. An seiner Entwicklung waren Hun-derte von Computeringenieuren beteiligt,doch ohne israelische Expertise wäre derRoadrunner vielleicht gar nicht entstanden.
Seite 17
 
5
DIE BIBLISCHE BOTSCHAFT
 Einige christliche Gruppen behaupten, die Gemeinde sei das neue «geistliche Israel». Die Bündnisse mit Israel seien im Neuen Bund auf die Gemeinde übertragen worden(die sogenannte Bündnis-Theologie). In der August-Ausgabe der «Nachrichten aus Is- rael» hat Dr. Arnold Fruchtenbaum aufgezeigt, dass diese Ansicht nicht stimmen kann. Nachfolgend geht er auf die Verwendung des Wortes Israel im Neuen Testament ein.
Dr. Arnold Fruchtenbaum
Israel
 
im Neuen
Testament
Der Begriff «Israel»
wird im Neuen Testament insge-samt 73 Mal benutzt. Die Gemeinde ist kein «geistlichesIsrael» oder «neues Israel» und wird niemals als solchesbezeichnet. Der Begriff «Israel» bezieht sich entweder auf die Nation bzw. auf das Volk als Ganzes oder aber auf dengläubigen Überrest innerhalb dieses Volkes. Er bezeichnetniemals die Gemeinde im Allgemeinen oder die nicht-jüdi-schen Gläubigen im Besonderen.Die nachfolgende Liste enthält alle Erwähnungen Israelsim Neuen Testament und selbst Befürworter der Bundes-Theologie beziehen die grosse Mehrheit der Stellen auf ein nationales, ethnisches Israel. Tatsächlich werden vonBündnis-Theologen nur drei Abschnitte herangezogen, umeine Gleichstellung von Gemeinde und Israel zu belegen.Bei zwei dieser Abschnitte, Römer 9,6 und 11,26, bestehtUneinigkeit, da selbst einige Bündnis-Theologen sie auf dasnational-ethnische Israel beziehen. Der einzige Vers, auf den sich uneingeschränkt alle Bündnis-Theologen berufen,ist Galater 6,16.
1
 Matthäus 2,6:
Zitat aus Micha 5,1, wo prophezeit wird,dass der Messias «mein Volk Israel weiden wird».
 Matthäus 2,20-21:
Geograsche Anweisung an dieFamilie, in das Land Israel zurückzukehren.
 Matthäus 8,10 und Lukas 7,9:
 Jesus vergleicht denGlauben des Hauptmanns mit dem des ungläubigen TeilsIsraels: «Solchen Glauben habe ich in Israel bei keinemgefunden!»
 Matthäus 9,33:
Die Reaktion der Volksmenge auf die Wunder Jesu: «So etwas ist noch nie in Israel gesehen worden!»
 Matthäus 10,6:
Die Jünger werden angewiesen, nichtunter die Nationen oder Samariter zu gehen, sondern nur«zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel».
 Matthäus 10,23:
Geograsche Anmerkung über das Werk der Jünger in «den Städten Israels».
 Matthäus 15,24:
Die Sendung Christi geschah für die«verlorenen Schafe des Hauses Israel».
 Matthäus 15,31:
Die Volksmenge «pries den Gott Isra-els», als sie die Wunder Jesu sahen.

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