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NAI DE 2009-01 Inhalt

NAI DE 2009-01 Inhalt

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07/22/2012

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3
EDITORIAL
 Liebe Israelfreunde
Im kirchlichen Kalender ist der 1. Januar nicht nur der erste Tag des neu-en Jahres, sondern in manchen Kirchen gedenkt man zu diesem Zeitpunktauch der Beschneidung Jesu. Diese wird bei einem jüdischen Jungen achtTage nach der Geburt vollzogen. Traditionell ist dieser Termin bei den Judenauch der Tag der Namensgebung. Als der Engel Gabriel Maria die Geburteines Sohnes ankündigte, sagte er ihr, dass sie Ihn
Jeschua
nennen solle.Dasselbe geschah auch bei Josef, als er vorhatte, Maria heimlich zu verlas-sen. Ein Engel sprach zu ihm:
«Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria,deine Frau, zu dir zu nehmen! Denn das in ihr Gezeugte ist von dem Heiligen Geist. Und sie wird einen Sohn gebären, und du sollst seinen Namen Jesus 
(Jeschua)
nennen; denn er wird sein Volk erretten von seinen Sünden» 
(Mt1,20-21). Im Hebräischen enthalten die Worte des Engels ein bedeutungs-volles Wortspiel, das in den Übersetzungen in andere Sprachen leider nichtzum Ausdruck kommt. Der Engel sagte nämlich:
«Du sollst seinen Namen Jeschua
(Erlöser)
nennen; denn er wird sein Volk erlösen 
(hebr.: yoshia)
von seinen Sünden.» 
Weil der hebräische Name Jesu eine so tiefe Bedeutung hat, legen diean Jesus gläubigen Juden grossen Wert darauf, den Namen des Herrn inseiner ursprünglichen Form auszusprechen. Bezeichnenderweise verwendenjedoch diejenigen Juden, die nicht an Jesus glauben, im Allgemeinen nichtden Namen
Jeschua
, wenn sie von Jesus reden oder schreiben, sondern
Jeschu 
. Diese Kurzform beinhaltet so etwas wie eine Verwünschung. Vordiesem Hintergrund ist es bedauerlich, dass der Name
Jeschua
durch dieÜbertragung in andere Sprachen so viele Abwandlungen erfahren hat unddie ursprüngliche, bedeutungsvolle Namensgebung nicht erhalten gebliebenist.In der Tradition, am ersten Tag des Jahres an die Beschneidung Jesuund damit auch an Seine Namensgebung zu denken, liegt eine besondereBedeutung. Jeschua der Erlöser soll für uns am Jahresbeginn stehen, und Ihmsollen wir auch das ganze Jahr hindurch unser volles Vertrauen schenken.Er ist gekommen, um uns von unseren Sünden und der Macht der Sünde zuerlösen, die uns immer wieder zu schaffen macht.Am Anfang eines Jahres bezieht man sich oft auf die Worte aus 2. Mose23,20:
«Siehe, ich sende einen Engel vor dir her, damit er dich behüte auf dem Weg …» 
Weniger bekannt ist jedoch der darauf folgende Vers 21:
«Hüte dich vor ihm, höre auf seine Stimme und widersetze dich ihm nicht! Denn er wird euer Vergehen nicht vergeben, denn mein Name ist in ihm.» 
Wie schonSein Name besagt, ist Jesus zwar einerseits unser Erlöser vor dem Feindund Bedränger, der uns immer wieder Probleme bereitet, aber andererseitsfordert Er von uns, dass wir auf Seine Stimme hören und Ihm gehorsamsind. Wenn wir das tun, wird Er uns durch das neue Jahr führen und auchbewahren.
«Doch wenn du willig auf seine Stimme hörst und alles tust, was ich sage, dann werde ich Feind deiner Feinde sein und deine Bedränger bedrängen» 
(V 22).In Seinem wunderbaren Namen möchte ich mich bei dieser Gelegenheitbei allen unseren Freunden bedanken, die unsere Arbeit in Israel für denHerrn im vergangenen Jahr mit ihren Gebeten und Gaben unterstützt haben.Zum neuen Jahr grüsse ich Sie aus Haifa mit einem herzlichen «Shalom raw»,dem Wunsch nach «viel Frieden».Ihr
Fredi Winkler 
 Weil der hebräische NameJesu eine so tiefe Bedeutunghat, legen die an Jesus gläu-bigen Juden grossen Wertdarauf, den Namen des Herrnin seiner ursprünglichenForm auszusprechen
 
4
Nachrichten aus Israel • 1/2009
®
INHALT JANUAR 2009
Nachrichten aus Israel
®
Schweiz:
 
Missionswerk Mitternachtsruf
Abteilung Beth-Shalom
Ringwiesenstrasse 12aCH 8600 DübendorfTel. 0041 (0)44 952 14 17Fax 0041 (0)44 952 14 19E-Mail: beth-shalom@mnr.ch
Deutschland:
 
Mitternachtsruf Zweig Deutschland e.V.
Abteilung Beth-Shalom
Kaltenbrunnenstrasse 7DE 79807 LottstettenTel. 0049 (0)7745 8001Fax 0049 (0)7745 201E-Mail: beth-shalom@mnr.ch
Zeitschriften Schweiz:
Missionswerk Mitternachtsruf,
 
Abteilung Beth-Shalom
«Nachrichten aus Israel»Ringwiesenstrasse 12a, CH 8600 DübendorfTel. 0041 (0)44 952 14 15, Fax 0041 (0)44 952 14 11E-Mail: nai@mnr.ch
Deutschland:
 
Missionswerk Mitternachtsruf,
Abteilung Beth-Shalom
«Nachrichten aus Israel»Kaltenbrunnenstrasse 7, DE 79807 LottstettenTel. 0049 (0)7745 8001, Fax 0049 (0)7745 201E-Mail: nai@mnr.chDie «Nachrichten aus Israel» erscheinen auch inenglischer, französischer, holländischer, portugiesischer,rumänischer, spanischer und ungarischer Sprache.Erscheinungsweise monatlich.
Abonnementspreise jährlich:
Der regelmässige Bezug der Zeitschrift in der Schweiz,Deutschland und Österreich bedingt Kosten von jährlich15 EUR / 24 CHF. Übrige Länder, Preis auf Anfrage
Einzahlungen Schweiz:
 
Missionswerk Mitternachtsruf, Abteilung Beth-ShalomPostkonto 80-11535-0oder Zürcher Kantonalbank, CH 8330 Pfäfkon ZHKonto 1152-0772.695, Bank Clearing 752
Einzahlungen Deutschland:
 
Missionswerk Mitternachtsruf, Abteilung Beth-ShalomPostbank Stuttgart, BLZ 600 100 70, Konto 139220-700oder Sparkasse Hochrhein, Waldshut, BLZ 684 522 90Konto 06600670
Druck:
 
EKM-Nyomda, Palóc utca 2, HU 1135 Budapest
Israelreisen:
Missionswerk MitternachtsrufAbteilung Beth-Shalom-ReisenRingwiesenstrasse 12 a, CH 8600 DübendorfTel. 0041 (0)44 952 14 18, Fax 0041 (0)44 952 14 19E-Mail: reisen@mnr.ch
Gästehaus:
 
Beth-Shalom, P.O.B. 6208, Hanassi Avenue 110IL 31060 Haifa-Carmel, IsraelTel. 00972 4 837 74 81, Fax 00972 4 837 24 43E-Mail: beth-shalom-israel@mnr.ch
Eingedenk dessen, dass alle menschliche ErkenntnisStückwerk ist (1.Kor 13,9), legen die Autoren eigenverant-wortlich ihre persönliche Sicht dar.
Initialen der Autoren und Quellenangaben in dieserAusgabe:ZL = Zwi Lidar; CM = Conno Malgo; AN = Antje Naujoks;US = Ulrich SahmFür die Inhalte der fremden Webseiten, auf die verwiesenwurde, wird keine Haftungsverpichtung übernommen.Wir erklären hiermit ausdrücklich, dass zum Zeitpunkt derLinksetzung keine illegalen Inhalte auf den zu verlinkendenSeiten erkennbar waren. Auf die aktuelle und zukünftige Ge-staltung, die Inhalte oder die Urheberschaft der verknüpftenSeiten haben wir keinerlei Einuss. Für illegale, fehlerhafteoder unvollständige Inhalte und insbesondere für Schäden,die aus der Nutzung oder Nichtnutzung solcherart dargebo- tener Informationen entstehen, haftet allein der Anbieter derSeite, auf die verwiesen wurde, nicht derjenige, der überLinks auf die jeweilige Veröffentlichung lediglich hinweist.
EDITORIAL
3 von Fredi Winkler 
BIBLISCHE BOTSCHAFT
5 Israel, ein Stolperstein für viele Christen 
JESCHUA UND ISRAEL
9 «Messianisches» oder «Jeschua»-Judentum?
HINTERGRUNDINFORMATIONEN AUS ISRAEL
10 Israel und die Anschläge in Mumbai11 Wer hat in Israels Wahlkampf die Nase vorn?12 Hightech-Millionär wird Jerusalems Bürgermeister 12 Geheimtruppe der israelischen Armee13 Honecker unterstützte Syrien gegen Israel14 Palästinenser jüdischer Herkunft?14 Israels angebliche Pläne für den neuen Tempel15 Verstummte Klänge leben wieder auf 16 Namensliste deutscher Juden für Yad Vashem16 Das Skandalvideo eines belgischen Parlamentariers17 Neuseelands neuer Ministerpräsident: konservativ und jüdisch17 Hatte Jemen einen jüdischen Präsidenten?18 Ernder des USB-Sticks im Gespräch19 CNN und das spektakuläre Hologramm20 Prominente Juden, die hinter Obama standen21 Israelischer Grossaktionär bei Credit Suisse21 Amerikaner möchten in Israel Erdöl aus Ölschiefer gewinnen22 Amerikaner wirft Israel Spionage vor 
 Wer hat in Israels Wahlkampf die Nasevorn?
Im Februar wird in Israel gewählt.Das Land ist mit Wahlplakaten übersät. Wieimmer lächeln fast alle Kandidaten ihrepotenziellen Wähler an. Doch den meistenisraelischen Spitzenpolitikern ist eigentlichnicht zum Lachen zumute.
Seite 11Israels angebliche Pläne für den neuenTempel.
Dr. Ibrahim Al-Fani, Leiter der(palästinensischen) Jerusalem-Stiftung fürForschung und Dokumentation, will eineaufsehenerregende Entdeckung gemachthaben: Es soll israelische Pläne zur Zerstö-rung der Al-Aqsa-Moschee und Errichtungeines neuen Tempels geben.
Seite 14
 
5
DIE BIBLISCHE BOTSCHAFT
«Gott hat Israel als kollektives, alttestamentliches und auserwähltes Volk abgeschrie-ben. Nun gilt im neuen Volk Gottes, der Gemeinde, ‹weder Jude noch Grieche, weder  Mann noch Frau› (Gal 3,28; Kol 3,11). Überall auf der Welt reagieren Menschen auf die Verkündigung des Evangeliums und nehmen Jesus als Erretter in ihre Herzen auf und sind das ‹Israel Gottes›.» So lautet oft die allgemein akzeptierte Gemeindedoktrin,die Israel nicht mehr als Volk Gottes erkennt und anerkennt …
Israel, ein
Stolperstein
 für viele
Christen
Reinhold Federolf
 An Israel scheiden sich die Geister …
 Was tun wir, wenn wir in der Bibel Prophetien entdecken, die sich inBezug auf Israel als Volk noch nicht erfüllt haben? Behaupten wir dann kategorisch, dass sich das irgendwann schon er-füllt haben müsse? Oder dassman das alles nicht mehr so«wörtlich» nehmen dürfe,sondern mehr «symbolisch»sehen und die enthaltene«geistliche Wahrheit» auf die heutige Gemeinderealitätuminterpretieren und an- wenden solle? Aber hatte dasnicht gerade Israel zur Zeit Jesu mit den messianischen Verheissungen gemacht? DieProphezeiungen vom LammGottes, das für die Sündender Menschen geschlachtet werden sollte, wurden ein-fach übergangen oder nicht verstanden, obwohl dessenTodesursache (Jes 53) und-art bis inkleinsteDetailsbeschrie-ben wird(Ps 22).Der demütige, gerechteund rettende König, der auf einem Esel einziehen sollte(Sach 9,9), wurde durch denglorreichen und siegenden Messias ausgetauscht, der vorallem die sozialen Ungerechtigkeiten ausmerzen und Israel vom Joch der Römer befreien und den ersehnten Friedenbringen sollte – alles wurde auf das rein Diesseitige undMenschliche bezogen. Dadurch verrannte sich Israel, vorallem die religiöse Führerschaft, in eine tragisch endendeSackgasse. Wenn wir bei der biblischen Prophetie bewusst Abstriche machen, könnte uns eines Tages Ähnliches passie-ren wie Israel und wir würden von unerwarteten Ereignis-sen überrollt werden. Deswegen müssen wir auf eine dritteMöglichkeit hinweisen, diesich förmlich aufdrängt: einebuchstäbliche, konkrete undnoch zukünftige Erfüllung.In den drei Hesekiel-Ka-piteln 37-39 werden wir mitder interessanten Beschrei-bung eines endzeitlichenSzenarios konfrontiert.
 Warum «endzeitliches»Szenario?
 
«Nach langer Zeit  sollst du aufgeboten werden; zur letzten Zeit 
(andereÜbersetzungen:
«am Endeder Jahre») wirst du in das Land kommen … Zur letzten Zeit 
(andere Übersetzungen:
 «am Ende der Tage») wird es geschehen, dass ich dich ge- gen mein Land heraufziehenlasse …»
(Hes 38,8.16). Eshandelt sich um einenprophetischen Blick in dieletzten Tage und der damit verbundenen GeschichteIsraels.
 Woher wissen wir, dassdie feindliche Invasion Gogs (Hes 38,2) noch nicht statt-gefunden hat?
 Wir erkennen das an vier «Nebenwirkun-gen», die in Kapitel 39, Verse 9 und 12 erwähnt werden:
«Die Bewohner der Städte Israels werden hinausgehen, und werden Feuer machen und heizen mit Waffen und Tartschenund Schilden, mit Bogen und Pfeilen und mit Handstäben
Die Prophezeiungen vom Lamm Gottes, dasfür die Sünden der Menschen geschlachtetwerden sollte, wurden einfach übergangen

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