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Mitternachtsruf
> August 2003
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GrusswortGrusswortInhalt
08/2003
Inhalt
08/2003
Biblische Botschaft
4Was Gott aus dem Sohn einerProstituierten machen kann
Im Blickfeld
8Die neue Weltordnung10Die Angst vor Harmagedon12Eine Technologie für den Antichristen?
Aus der Arbeit desMitternachtsruf
13Neuland!
Fakten über die Ökumene
14Die Ökumene im Licht endzeitlicherEntwicklung
Fragen – Antworten
20Heiligung20Gebet des Glaubens21Buchstäblicher Strom oder künstlicherKanal?3
Grusswort
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Streiflicht
9
Aufgegriffen
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Dir kann nur Jesus helfen
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Impressum
Eingedenk dessen, dass alle menschliche Erkennt-nis Stückwerk ist (1.Kor 13,9), legen die Autoreneigenverantwortlich ihre persönliche Sicht dar.
Kürzlich ging die Geschichte eines Bergsteigers durch die Medien, der seine eigene Handamputierte. Das Drama hört sich fast unglaublich an: In einer einsamen Gegend löste sich einFelsbrocken und klemmte den Unterarm des Kletterers derart unglücklich zwischen den Ge-steinsmassen ein, dass dieser fortan gefangen war. Nach mehreren Tagen hoffnungslosen War-tens beschloss er, sich dadurch zu befreien, dass er sich mit einem unscharfen Taschenmesserseine Hand amputierte. Dadurch rettete er sein Leben.Ein ähnliches Bild gebraucht der Herr Jesus in Matthäus 5,30:
«… wenn deine rechte Hand dir Anlass zur Sünde gibt, so hau sie ab und wirf sie von dir! Denn es ist dir besser, dass eins deiner Glieder umkommt und nicht dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird»
(Mt 5,30).Gleicherweise spricht Er auch vom rechten Auge, dieses auszureissen, falls es einen zur Sündeverführt (V 29). Es ist kaum vorstellbar, sich wirklich zu verstümmeln. Die Tat jenes Bergstei-gers illustriert hingegen sehr treffend, was Jesus hier meint. Wir sollen uns von dem trennen,was uns hindert, das ewige Leben zu erlangen. Ein Verbleiben in der Sünde führt uns insVerderben. In den vorangehenden Versen spricht der Herr über Ehebruch:
«Ich aber sage euch,dass jeder, der eine Frau ansieht, sie zu begehren, schon Ehebruch mit ihr begangen hat in seinem Herzen»
(V 28). Jesu praktische Schlussfolgerung lautet: Tue etwas, damit du die Ehe-frau eines anderen nicht mehr sehen kannst, die du durch den Anblick begehrst. Entferne das,was dir Anlass zur Sünde gibt. Mit dem Hinweis, dann das Auge auszureissen, will Jesus sagen:Was du tun musst, könnte schmerzhaft sein. Es kann einen Verlust bedeuten. Aber du musst esso tun, dass es nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Was das im Einzelnen ist, muss jeder persönlich für sich entscheiden. Vielleicht müssen Sie sich von gewissen Freunden tren-nen oder das Abonnement einer Illustrierten kündigen. Möglicherweise ist der Fernseher IhrProblem. Vielleicht müssen Sie einen anderen Arbeitplatz suchen?Was gibt uns Anlass zur Sünde und verunmöglicht uns, ganz mit Jesus zu leben? Was lastetwie ein schwerer Felsbrocken auf uns und blockiert uns? Jakob hatte auf dem Weg zurück insLand Kanaan das Hindernis erkannt und befahl den Seinigen:
«Tut von euch die fremden Götter, die unter euch sind, und reinigt euch und wechselt eure Kleider»
(1.Mo 35,2).Es ist bezeichnend, dass Jesus von der rechten Hand und vom rechten Auge spricht, sinddoch die meisten Menschen Rechtshänder. Vom Hohenpriester Josua steht geschrieben, dassder Satan zu seiner Rechten stand (Sach 3,1). Es ist elementar zu wissen, wer zu unsererRechten steht! Wo bewegen wir uns, in wessen Gesellschaft halten wir uns auf? Ist es Gott, derHerr, der uns zur Rechten steht, der uns mit seinem Schatten bedeckt? Oder steht uns Satanzur Rechten, der unsere Aktivitäten erfüllt, der von unserem Herz Besitz nehmen will? David,der durch das Ansehen einer Frau in Sünde geriet (2.Sam 11,2ff.), zeigt uns, wie wir davorbewahrt werden können:
«Ich habe den Herrn allezeit vor Augen; steht er mir zur Rechten, so werde ich fest bleiben»
(Ps 16,8). So dürfen wir auch Psalm 121,5 erfahren:
«Der Herr behütet dich; der Herr ist dein Schatten über deiner rechten Hand …»
Es kann sein, dass Sie etwasMutiges tun müssen, um aus den Krallen des Teufels zu entwischen. Es kann sein, dass Sie sichvon etwas trennen müssen. Es kann sein, dass Sie eine «Amputation» vornehmen müssen. TunSie es! Jener Bergsteiger hatte nur ein stumpfes Taschenmesser. Wir aber haben das lebendigeWort Gottes, das
«kräftig und schärfer (ist) als jedes zweischneidi- ge Schwert, und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist,auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens»
(Hebr 4,12).In herzlicher Verbundenheit