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MNR DE 2008-01 Inhalt

MNR DE 2008-01 Inhalt

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03/27/2010

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 MNR >
Januar 2008
Eingedenk dessen, dass alle menschliche ErkenntnisStückwerk ist (1.Kor 13,9), legen die Autoreneigenverantwortlich ihre persönliche Sicht dar.
InhaltGrusswort
Biblische Botschaft
4
Warum wir Jesus Christus auch heutenoch erwarten
16
Die herausragende Stellung der Gemeinde
Im Blickfeld
7
Der Gott der Endzeit
13
Rückt uns Babylon auf den Leib?
13
Die Zeichen der Zeit beachten
14
Was ist Spiritismus?
15
Der grosse Knall kommt!
Fragen – Antworten
20
Die Sünde zum Tode
21
Wo befand sich der Räucheraltar?
3 Grusswort 11 Aufgegriffen 19 Streiicht 22 Dir kann nur Jesus helfen 22 Impressum
 Als Philippus nach Samarien kam, predigte er in einer der dortigen Städte von Jesus. Das wirduns in Apostelgeschichte 8 erzählt. Es steht nicht geschrieben, welche Stadt es war, aber von de-ren Einwohnern wird uns berichtet:
«Das Volk aber hörte einmütig und eissig zu, was Philippussagte»
(V 6). Und in Vers 8 steht dann:
«Es entstand grosse Freude in dieser Stadt.»
Welch einegewaltige Auswirkung hatte doch die Predigt des Philippus: Eine ganze Stadt geriet in Bewegung und freute sich sehr!Nach wie vor ist es das Ziel unseres Missionswerkes, durch Predigt, Literatur, Radiosendungen,Internet usw. Freude zu erwecken: Freude im Himmel über Menschen, die zum Herrn Jesus Chris-tus nden.
«Also wird auch Freude im Himmel sein über einen Sünder, der Busse tut»
(Lk 15,7). Aber auch bei den Menschen, die Sein Wort hören, lesen und eissig aufnehmen, soll Freude auf-brechen.Wie sieht es bei Ihnen aus? Herrscht in Ihrem Leben die Freude am Herrn vor oder sehen IhreMitmenschen tiefe Sorgenfalten in Ihrem Gesicht? Wenn Sie durch den Glauben an Jesus Christusein Kind Gottes geworden sind, haben Sie allen Grund zur Freude. Jeremia bekundet:
«… dein Wort ist meines Herzens Freude …»
(Jer 15,16). Im Wort Gottes sind die herrlichsten Verheissungen ent-halten. Alle Sorgen und Traurigkeiten, die uns gefangen nehmen wollen, werden durch die grosseFreude, die uns durch Jesus Christus zuteil wird, verscheucht. Wer Gott sucht, der ndet Freude. IstJesus unsere Freude geworden, dann haben wir die Freude, die ewig bleibt. Unser irdisches Lebenist dann, von welchen Schwierigkeiten es auch begleitet sein mag, ein Vorzimmer des Himmels. Dievollkommenste Freude hier auf Erden ist wie eine Kostprobe der ewigen Freude, die noch auf unswartet. Als Gotteskinder dürfen wir wissen: Das Beste kommt noch!Der Herr Jesus ist uns auch darin ein Vorbild: Obwohl Er wusste, dass Er am Kreuz würde ster-ben müssen, sprach Er mehrmals von Seiner eigenen Freude und davon, dass Er Seinen Jüngernvollkommene Freude schenken will:
«Solches rede ich zu euch, auf dass meine Freude in euch bleibe und eure Freude vollkommenwerde»
(Joh 15,11).
«… euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen»
(Joh 16,22).
«Bisher habt ihr nichts gebeten in meinem Namen. Bittet, so werdet ihr nehmen, dass eureFreude vollkommen sei»
(Joh 16,24).
«Nun aber komme ich zu dir und rede solches in der Welt, auf dass sie in ihnen haben meineFreude vollkommen»
(Joh 17,13).Dem Herrn Jesus liegt alles daran, dass die Freude der Seinen vollkommen wird! Wie traurig muss es Ihn stimmen, wenn Er sehen muss, dass Kinder Gottes oft so sorgenvoll und griesgrämig durchs Leben gehen.Jesus hat uns ein unsagbar wertvolles Vermächtnis der Freude hinterlassen. Wer sich heutefreuen kann, sollte nicht bis morgen warten. Petrus fasst die zukünftige, ewige Freude in weni-gen Worten so zusammen: Ihr 
«werdet euch freuen mit unaussprechlicher und herrlicher Freude»
 (1.Pet 1,8). Freuen Sie sich auf die Zukunft unseres Herrn, wenn Er wiederkommt, wenn wir Ihn se-hen werden, wie er ist (1.Joh 3,2)? Die unauslotbare zukünftige Herrlichkeit der Erlösten hat der  Apostel Paulus in die Worte gefasst:
«Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört hat und inkeines Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben»
(1.Kor 2,9). Der- jenige, dessen Sünden durch das Blut Jesu Christi vergeben sind (1.Joh 1,7), der reinen Herzens ist,wird einmal Gott schauen (Mt 5,8) – und das wird unsagbar grosse Freude sein!Wenn wir in der Bibel die Worte des Herrn Jesus – gerade auch diejenigen über die vollkomme-ne Freude – lesen, dann müssen wir sie so in unser Herz aufnehmen wie rechtmässige Erben, de-nen der Notar das Testament des Erblassers vorliest. Wiedergeborene, die
«Gottes Erben und Mit-erben des Christus»
sind (Röm 8,17), dürfen bei jeder Verheissung,der sie in der Bibel begegnen, mit jubelnder Freude sagen: «Das istalles für mich!»In herzlicher Verbundenheit
 
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Januar 2008
Biblische Botschaft
Warum wirJesus Christusauch heute nocherwarten
Wer immer die «Erscheinung Jesu lieb gewonnen hat» (vgl.2.Tim 4,8), wird über Sein Kommen – auch wenn es heutewäre – hoch beglückt sein. Alle anderen aber wird der Au-genblick der Entrückung völlig unvorbereitet treffen.
Besuch vorbei. In der ganzen Gegendsprach man noch Jahre danach von die-sem Ereignis. Beim Vater jedoch wolltesich keine rechte Begeisterung einstel-len: «Dass ich damals den Präsidentenin so schäbigen Kleidern und unrasiertempfangen habe, nein, das kann ich mirnicht verzeihen. Wenn sie wenigstensgesagt hätten, dass sie kommen …»
Wie viele Christen gleichen dochdiesem Vater
Er wurde vom Besuch des Präsiden-ten völlig überrascht: Er war unrasiertund befand sich in einer sehr unpassen-den Aufmachung. So wären auch vieleChristen nicht bereit, wenn Jesus heute wiederkäme, da sie Ihn weder erwartennoch mit Seiner unangemeldeten Rück-kehr rechnen. Dabei war diese Hoffnungimmer ein Kennzeichen der brennen-den Gemeinde Jesu, ja mit ein Grundfür die vielen Missionsbemühungen imLaufe der letzten Jahrhunderte: Deshalbgingen die mährischen Brüder unterZinzendorf in die Mission, Carey nachIndien, Moffat und Livingstone nach Afrika, Judson nach Burma, Paton auf die Neuen Hebriden, Duff, Henry Martinund Stanley Jones nach Indien. Sie stan-den in der Erwartung der Wiederkunft Jesu zur Entrückung Seiner Gemeinde.Leider ist diese Hoffnung heute bei somanchen erloschen – erstickt durch Wohlstand und Überfluss. Dabei hat
Samuel Rindlisbacher
Z
um besseren Verständnis einganz profanes Beispiel: PaulHaley war sechs Jahre alt undhatte Krebs. Sein innigster Wunsch war, den Präsidenten der USAeinmal zu sehen. Als Präsident Eisen-hower einmal in Denver war und dieseInformation erhielt, sagte er zu. DiePräsidentenlimousine hielt vor demHaus des Jungen, die Leibgarde undder Präsident stiegen aus und klopftenan. Der Vater kam heraus, in abge- wetzten Hosen, einem verwaschenenT-Shirt und unrasiert, erkundigte sichnach dem Wunsch der Herren und warperplex. Sein Junge aber freute sich.Der Präsident nahm ihn in seine Arme,zeigte ihm sein Auto und dann war der
 
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Januar 2008
der Apostel Paulus den Gläubigen inKorinth geschrieben:
«Siehe, ich sageeuch ein Geheimnis: Wir werden nicht  alle entschlafen, wir werden aber alleverwandelt werden, plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posau-ne; denn die Posaune wird erschallen,und die Toten werden auferstehen un-verweslich, und wir werden verwandelt werden. Denn dieses Verwesliche muss anziehen Unverweslichkeit, und dieses Sterbliche muss anziehen Unsterblich-keit. Wenn aber dieses VerweslicheUnverweslichkeit anziehen und dieses Sterbliche Unsterblichkeit anziehenwird, dann wird das Wort erfüllt wer-den, das geschrieben steht: ‹Der Tod ist verschlungen in Sieg! Tod, wo ist dein Stachel? Totenreich, wo ist dein Sieg?› Aber der Stachel des Todes ist die Sünde,die Kraft der Sünde aber ist das Gesetz.Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus! Da- rum, meine geliebten Brüder, seid fest,unbeweglich, nehmet immer zu in demWerke des Herrn, weil ihr wisset, dasseure Arbeit nicht vergeblich ist in dem Herrn!»
(1.Kor 15,51-58). – Sind wir Wartende?
Die Urgemeinde …
… war eine wartende, erhoffende,auf die Wiederkunft Jesu ausschauendeGemeinde. Als Jesus auf einmal in den Wolken gen Himmel fuhr, standen die Jünger wie angewurzelt fest und konn-ten es nicht fassen. Hatten sie nicht diesofortige Aufrichtung des Reiches Got-tes erwartet? Und nun dies! So wartetensie gespannt darauf, was nun geschehen würde. Während sie immer noch abwar-tend zum Himmel aufblickten, standenplötzlich zwei Engel bei ihnen und wiesen sie an, die Wiederkunft Jesuzu erwarten:
«Ihr Männer von Galiläa,was steht ihr da und seht zum Himmel?  Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen wurde, wird sowiederkommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen»
(Apg 1,11).
Petrus …
rechnete fest mit dem Wiederkom-men Jesu. So predigte er in Jerusalemden umherstehenden Menschen Fol-gendes:
«So tut nun Busse und bekehrt euch, dass eure Sünden getilgt werden,damit die Zeit der Erquickung kommevon dem Angesicht des Herrn und er den sende, der euch zuvor zum Christusbestimmt ist: Jesus!»
(Apg 3,19-20).
Paulus …
… war von der baldigen Wiederkunft Jesu überzeugt, deshalb verkündigte erdiesen wichtigen Aspekt des christlichenGlaubens. Der Gemeinde von Thessalo-nich schreibt er:
«Denn von euch ist dasWort des Herrn
(wie ein Posaunenhall)
 ausgegangen, und nicht nur in Maze-donien und Achaja, sondern überall ist euer Glaube an Gott bekannt geworden. Darum brauchen wir auch
(zu andern)
nicht weiter darüber zu reden. Denn alle
(die von euch sprechen)
erzählen aus freien Stücken, welche
(gastliche)
  Aufnahme wir bei euch gefunden, und wie ihr euch von den Abgöttern zu Gott bekehrt habt, um ihm, dem lebendigen,wahren Gott, zu dienen und seinen Sohn, den er von den Toten auferweckt  hat, vom Himmel zu erwarten – Jesus,der uns vor dem kommenden Zornge- richt bewahrt»
(1.Thess 1,8-10).
 
Paulusbefand sich nur eine sehr kurze Zeit inThessalonich. Trotzdem rechneten diedortigen Gläubigen mit der jederzeitstattndenden Entrückung. Ja, sie hat-ten eine derartige Naherwartung der Wiederkunft Jesu, dass Paulus ihnenschreibt:
«Denn er selbst, der Herr,wird, wenn der Befehl ertönt, wenndie Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallen, herabkom- men vom Himmel, und zuerst werdendie Toten, die in Christus gestorben sind, auferstehen. Danachwerden wir, die wir lebenund übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden auf den Wolken in die Luft,dem Herrn entgegen; und  so werden wir bei dem Herrn sein allezeit. Sotröstet euch mit diesenWorten untereinander»
(1.Thess 4,16-18). Dabeierachtete es Paulus nichtals notwendig, über diegenaue Zeit und denZeitpunkt der Entrückungzu debattieren:
«Von den Zeiten und Stunden aber,liebe Brüder, ist es nicht nötig, euch zu schreiben»
(1.Thess 5,1). Warum? Weil sie jederzeit mit diesem Ereignisrechneten! Dementsprechend warensie stets bereit. Dies war jedoch keinEinzelfall, vielmehr verkündigte es Pau-lus auch den anderen Gemeinden. DenChristen in Galatien (heutige Südtürkei)schreibt er:
«Denn wir erwarten durchden Geist aus Glauben die Hoffnung der Gerechtigkeit»
(Gal 5,5). Auch dieGemeinde in Philippi lässt er wissen:
«… unser Bürgertum ist in den Him- meln, von woher wir auch den Herrn Jesus Christus als Heiland erwarten»
 (Phil 3,20). Den Thessalonicher-Chris-ten sagt er:
«Wie ihr euch von den Abgöttern zu Gott bekehrt habt, umdem lebendigen und wahren Gott zudienen und seinen Sohn vom Himmel  zu erwarten, welchen er von den Toten auferweckt hat, Jesus, der uns vor dem zukünftigen Zorn errettet»
(1.Thess1,9-10). Seinem Freund Titus schreibter:
«… indem wir die glückselige Hoff-nung und Erscheinung der Herrlichkeit unseres grossen Gottes und Heilandes Jesus Christus erwarten»
(Tit 2,13).Und als krönenden Abschluss schreibtPaulus den Thessalonichern:
«Ich will euch aber, Brüder, nicht in Unwissenheit lassen über die Entschlafenen, damit ihr nicht traurig seid wie die anderen, diekeine Hoffnung haben. Denn wenn wir  glauben, dass Jesus gestorben und auf-erstanden ist, so wird Gott auch die Ent- schlafenen durch Jesus mit ihm führen. Denn das sagen wir euch in einem Wort des Herrn: Wir, die wir leben und bis zur Wiederkunft des Herrn übrig bleiben,werden den Entschlafenen nicht zu-vorkommen; denn der Herr selbst wird,
Die fehlende Naherwar-tung Jesu lässt den Blick vom Ziel abirren

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