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Die internationale Zeitschrift über biblische Prophetie
Nr. 04-2009
 www.mnr.ch
Mitternachtsruf Mitternachtsruf 
Fragen rund um die Kreuzigung Jesu
 
Wo sind die auferstandenen Toten geblieben?
BARABBASODER
JESUS
«Aber anlässlich des Festes pflegte er ihnen einenGefangenen freizugeben,welchen sie wollten. Eslag aber ein gewisser  Barabbas gefangen samt den Mitaufrührern, dieim Aufruhr einen Mord begangen hatten. Und die Menge erhob einGeschrei und fing an, das zu verlangen, was er ihnen jedes Mal gewährt hatte. Pilatus aber antworteteihnen und sprach: Wollt ihr, dass ich euch den König der Juden freigebe?  Denn er wusste, dassdie obersten Priester ihn aus Neid ausgeliefert  hatten. Aber die obersten Priester wiegelten dieVolksmenge auf, dass er ihnen lieber den Barabbaslosgeben solle. Und Pilatus antwortete und sprachwiederum zu ihnen: Waswollt ihr nun, dass ich mit dem tue, den ihr König der Juden nennt? Sie aber schrien wiederum: Kreuzige ihn! Und Pilatus sprach zu ihnen: Was hat er denn Böses getan?  Da schrien sie noch viel  mehr: Kreuzige ihn! Weil nun Pilatus die Mengebefriedigen wollte, gaber ihnen den Barabbas frei und übergab Jesus,nachdem er ihn hatte auspeitschen lassen, damit er gekreuzigt werde.»
 
Generalthema: 
« 
 Die Nacht ist weit vorgerückt 
» 
Do. 9. April, 20:00 
Marcel Malgo
 Eröffnungs-Gebetsstunde Fr. 10. April, 10:00 
Norbert Lieth
Fr. 10. April, 14:0
Wilfried Plock
Fr. 10. April, 17:00 
Resul H.
Sa. 11. April, 19:00 
Die Boten
So. 12. April, 10:00 
Norbert Lieth / Resul H.
So. 12. April, 14:00 
Wilfried Plock
Mo. 13. April, 10:00 
Wilfried Plock / Resul H.
Mo. 13. April, 14:0
Norbert Lieth
 Alle Vorträge werden musikalisch umrahmt 
Norbert Lieth
gehört dem Vorstanddes MissionswerksMitternachtsruf an.Ein Schwerpunkt seinerVerkündigung ist diebiblische Prophetie.
Marcel Malgo
istMitarbeiter des Mitter-nachtsrufs. Seine Auf gabebesteht im Dienst alsÄltester und Verkündigerin der Gemeinde desMitternachtsrufs.
Wilfried Plock
steht seitden 1980er Jahren in deraktiven Gemeindearbeit. Seit1995 leitet er die «Konferenzfür Gemeindegründung»(KfG).
Resul H.
, ehemals Moslem,wurde durch das Lesen desNeuen Testaments Christ.Er übersetzte die Bibel indie kurdische Spache.
Die Boten
sind einechristliche Theatergruppe.Sie möchten durch dasSchauspiel Herzen bewegenund das befreiendeEvangelium verkündigen.
 Infos: 
Veranstaltungsort:
Zionshalle, Ringwiesenstr. 15 CH 8600 Dübendorf Grosser BüchertischKinderbetreuung (ausser Donnerstag und Samstag)
 An Karfreitag, Ostersonntag 
und 
Ostermontag 
offerieren wir Ihnen das Mittagessen kostenlos. Das Abendessen können Sie preiswert in einem der umliegenden Res taurants einnehmen. Auf Wunsch sind wir gerne bereit, für Sie ein Hotelzimmer zu reservieren(Preis je nach Lage und Komfort). Rufen Sie uns an unter der Nummer: 0041 (0)44 952 14 14.
Veranstalter:
Missionswerk Mitternachtsruf CH 8600 Dübendorf 
Referenten: 
 Programm: 
www.mnr.ch
Osterkon
ferenz
ferenz 
9.-13. April 2009 
 
3
 MNR >
 April 2009
Eingedenk dessen, dass alle menschliche ErkenntnisStückwerk ist (1.Kor 13,9), legen die Autoreneigenverantwortlich ihre persönliche Sicht dar.
InhaltGrusswort
Biblische Botschaft
4
Barabbas oder Jesus
22
Die Wahl der Zwölf: Judas Iskariot
Im Blickfeld
9
Wem passt der Endzeitschuh?Die Vorbereitung für die zehn Könige
14
Der Gott des Lebens gegen die Götter des Todes
19
Rund um die Kreuzigung Jesu
Mitternachtsruf 
26
 Traktate in Brasilien
Fragen – Antworten
28
Wo sind die auferstandenen Totengeblieben?
28
Judas’ Tod – ein Widerspruch in der Bibel?
29
Sieht Petrus kein Tausendjähriges Reichnach dem Tag des Herrn?
3 Grusswort 11 Aufgegriffen 25 Streiflicht 30 Dir kann nur Jesus helfen 30 Impressum
In unserem Seniorenzentrum wohnt eine 90-jährige Frau. Es ist ihr deutlich anzusehen, dass das Alter seinen Tribut fordert. Sie wird zusehends schwächer, braucht eine Gehhilfe und benötigt stän-dige Sauerstoffzufuhr. Sie sieht fast nichts mehr und hört auch sehr schlecht. Aber eines kann sienoch: Klavier spielen! Wenn sie am Flügel sitzt und in die Tasten greift, entlockt sie dem Instrumentwunderschöne virtuose Klänge. Von Beruf war sie Konzertpianistin. Sie hatte das Klavierspielen in jungen Jahren gelernt, übte es fortwährend, und jetzt, im Alter, bedeutet es ihr Freude und Trost. Esliegt ihr auch daran, den Herrn mit ihrer Gabe zu preisen. Asaph hält in Psalm 73,25-26 fest:
«Wenn ich nur dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und Erde. Wenn mir gleich Leib und Seele verschmachtet, so bist du doch, Gott, allezeit meinesHerzens Trost und mein Teil.»
In jungen Jahren ist einem der Gedanke fremd, dass Leib und See-le verschmachten könnten. Mit zunehmendem Alter kann dies jedoch durchaus real werden. Dassehe ich in unserem Seniorenzentrum: Manche Bewohner sind in einer Phase, in der der Körper dem Zerfall unterworfen ist, wo der Leib «verschmachtet». Wie gut ist es dann, sich an Gott als desHerzens Trost klammern zu dürfen! Darum ist es so wichtig, schon in jungen Jahren durch unse-ren Herrn Jesus Christus in die Gemeinschaft mit Ihm einzutreten und uns darin zu üben, solangewir noch können, solange es uns noch gut geht. Das zahlt sich in den späteren Lebensjahren, dieuns nicht mehr so gefallen, aus. Das fleissige Üben unserer betagten Bewohnerin seit ihrer Jugenderweist sich nun im Alter als Frucht: Sie selbst und andere werden durch ihr tägliches Musizierenerquickt. Das ist ein treffliches Bild für uns Christen. Es zeigt, wie wichtig es ist, ununterbrochenGemeinschaft mit dem Herrn zu pflegen. An dieser Stelle berichtete ich schon einmal von der Krankheit meiner Frau, die inzwischen fort-geschritten ist. Als sie vor einiger Zeit die Sprache verlor, war trotzdem immer noch ein Gebet auf ihren Lippen. In der Mitarbeiterandacht mit anschliessendem Gebet pflegte sie jeweils auch nocheinige kurze Sätze zu beten. Heute geht auch das nicht mehr. Die Sprache ist ganz weg. Allerdings,hie und da, wenn ihr bekannte christliche Lieder ertönen, beginnt sie mitzusummen. Das Gleicheist bei manchen älter werdenden Menschen, die Jesus angehören, zu beobachten. Obwohl sich ihr Geist verdunkelt, die Gedanken und Fähigkeiten schwinden, bleibt das Leben aus Gott. Sie erfahrenSeinen Trost. Texte aus der Bibel, Liedverse und Gebet bleiben meistens noch lange erhalten. Dasist die Frucht eines Lebens mit Gott, das in jungen Jahren begann.Die Bibel ermahnt uns an zahlreichen Stellen, fortwährend intensiven Umgang mit unseremHerrn zu pflegen. Wie steht es damit bei uns? Nehmen wir uns wirklich ausreichend Zeit für denUmgang mit unserem Herrn Jesus? Timotheus, ein geistlicher Sohn von Paulus, war möglicherweiseein sportlicher Typ, denn Paulus schreibt ihm:
«… übe dich selbst aber in der Gottseligkeit. Denndie leibliche Übung ist wenig nütz; aber die Gottseligkeit ist zu allen Dingen nütz und hat die Ver-heissung dieses und des zukünftigen Lebens»
(1.Tim 4,7-8). Timotheus hätte vielleicht gut in unsereZeit gepasst, wo so manche viel Zeit in Fitnesscentern verbringen. Doch Paulus sagt ihm ganz klar:«Timotheus, übe dich jetzt, in deinen jungen Jahren, mit dem Herrn Gemeinschaft zu pflegen, denndas zahlt sich im Alter und darüber hinaus in der Ewigkeit aus!» Auch Petrus schneidet dieses Thema an, indem er davon spricht, dass uns durch die Kraft Got-tes die allergrössten Verheissungen geschenkt sind, um der göttlichen Natur teilhaftig zu werden.Dann fährt er fort:
«So wendet allen euren Fleiss daran …»
(2.Petr 1,5). Und:
«Darum, liebe Brüder,tut desto mehr Fleiss, eure Berufung und Erwählung festzumachen»
(2.Petr 1,10).Möge unser Herr Jesus Ihnen die Gnade verleihen, viel Umgang mitIhm zu pflegen und sich darin zu üben, um – wie es Johannes sagt –
«nicht 
(zu)
verlieren, was wir erarbeitet haben»
(2.Joh 8).In herzlicher Verbundenheit
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