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Wer War Der Graf Von Saint Germain

Wer War Der Graf Von Saint Germain

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01/11/2015

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Wer war der Graf von Saint-Germain ?
(Quelle:Peter Krassa; "Der Wiedergänger")
 Seine Herkunft, Abstammung und wirkliche Identität blieb bis heute unbekannt. Erverwandelte Blei in Gold und schuf künstliche Diamanten. Zudem schien er nie zualtern, und er behauptete, Jesus und Kleopatra persönlich gekannt zu haben
K
eineswegs zufällig nannten (und nennen) ihn seine zahlreichen Bewunderer in
geheimen Bruderschaften und esoterischen Zirkeln „
Sphinx von Europa
“, und wennsie von ihm sprechen, bezeichnen sie ihr Idol respektvoll als „Meister“. Mehr als
zwei Jahrhunderte sind seit jener Zeit vergangen, in der diese geheimnisvollePersönlichkeit europaweit in Erscheinung trat. Denn ihr offiziell im Sterberegister derSankt-Nikolaus-Kirche in Eckernförde verzeichnetes Ableben, am 27. Februar 1784,erfolgte
 – 
wie aus diesem Datum unschwer zu ersehen ist
 – 
bereits im 18.Jahrhundert. Und doch gibt es (und gab es) im Verlauf der vergangenen Jahrzehntenicht wenige Menschen, die glaubhaft behaupteten, dem angeblich Verstorbenenlange nach seinem angeblichen Tod wahrhaftig begegnet zu sein. Für die vielenVerehrer dieses außergewöhnlichen Mannes durchaus verständlich: denn für sie ist es
Gewißheit, daß der vielfach als „Wundermann“ und „Unbegreiflicher“ Bezeichnete
immer noch lebt und schlechthin als unsterblich bezeichnet werden muß. Dersogenannte Graf von Saint-Germain. Zwar leitete der Betreffende seinen Namen voneinem berühmten französischen Adelsgeschlecht ab, und seine Wiege schien anirgendeinem Fürstenhof gestanden zu haben, aber letztendlich dürfte es eher höchstungewiß sein, daß der Graf von Saint-Germain derjenige war, für den er sichauszugeben beliebte. Zeitlebens war er bestrebt, seine eigentliche familiäre Herkunft,sein tatsächliches Alter sowie den Ort seiner Geburt geheimzuhalten. Vielmehr warer, um davon abzulenken, in der Zeit seines Auftretens
 – 
in welchen Ländern Europasdas auch geschah
 – 
bestrebt, seine Umwelt, die Menschen, denen er begegnete, mitseinen außergewöhnlichen Fähigkeiten und Kenntnissen zu verblüffen. SeinSprachtalent schien universell zu sein, und er besaß zudem ein ungemein vielfältigesWissen. So beherrschte er die Kunst, Blei in Gold zu verwandeln ebenso wie dieFertigkeit,
Edelsteine „aus der Retorte“ herzustellen. Hauptsächlich aber war der Gra
von Saint-
Germain „im Dienst der Krone“, jener Frankreichs (
gelegentlich aber auchim Auftrag der Herrschenden in Preußen oder Österreich), unterwegs. Was zurlogischen Folge hatte, daß dieser angebliche Aristokrat fast ständig auf Reisen war.Als Agent oder Geheimkurier, Diplomat oder als getarnter Angehörigerverschiedenster Geheimbünde. Saint-Germain, der sowohl den Freimaurern,Rosenkreuzern, Illuminaten, Kabbalisten als auch den Maltesernals tätiges oderberatendes Mitglied angehörte, bewältigte derartige delikate Aufgaben auf seinespezielle Art und Weise: er wechselte hierfür
 – 
je nach Erfordernis
 – 
Aussehen,Kleidung und Persönlichkeit. Und selbstverständlich bediente er sich für seinewechselnden Identitäten auch jeder Menge falscher Namen und Titel.Rund achtzig Pseudonyme waren ihm dabei nachzuweisen. In esoterischen,
okkultistischen Kreisen sah (und sieht) man in ihm einen „Wiedergänger“. Eine
Person also, der es vorbehalten scheint, das Mittel gefunden zu haben, nie mehr zu
 
altern, und die zudem die Möglichkeit vorfindet, „durch die Zeit“ zu reisen
. Daswürde bedeuten, daß der Graf von Saint-Germain nach wie vor existiert, unstheoretisch irgendwo und irgendwann einmal begegnen könnte. Tatsächlich gibt esmehrere Hinweise, die auf den geheimnisvollen Graf hinzudeuten scheinen. Wobei
der „Wiedergänger“, wie
gewohnt, unter verschiedenen, aber auch seinemeigentlichen Namen in Erscheinung trat. Drei Beispiele mögen dies untermauern.
„Nennt mich Showman oder Televisionär ...
 
G
lückliche Umstände haben uns das Tagebuch eines einfachen Landsknechteserhalten, das dieser im Jahre 1618 niederschrieb. Darin ist von einem gewissenMontsalveri die Rede, der gegenüber seiner Umwelt ein recht merkwürdigesVerhalten an den Tag legte. Den Tagebuchnotizen des Landsknechtes zufolge, kamener Montsalveri eines Tages in ein Wirtshaus und erregte dort, aufgrund seinereigentümlichen Aussagen und seines nicht weniger ungewöhnlichen Auftretens,großes Aufsehen unter den Gästen. Dies solange, bis die Wirtin ihre Neugier einfachnicht mehr bezähmen konnte und von dem Fremden wisse
n wollte: „Sind Sievielleicht ein Zauberkünstler?“ Montsalveri mußte bei dieser naiven Frage lächelnund gab zur Antwort: „
 Nennet es so, Madame, doch werdet Ihr mich nicht auf  Messen, Märkten oder dergleichen finden. Ich treibe meine Künste aus freier Profession. Nennet mich Showman, Televisionär 
 – 
oder wie Ihr sonst es möget. Der  Name hierfür ist Schall und Rauch ...
 
W
er in unserer, von den elektronischen und Print-Medien durchdrungenen Zeit soantworten würde, dann könnte man ihn sicher verstehen. Aber das Tagebuch jenesLandsknechtes wurde vor rund 380 (!) Jahren geschrieben, und dieser einfache, unsheute unbekannte Mann begegnete den ihm rätselhaft erscheinenden Fremden somitim 17. Jahrhundert! Was veranlaßte diesen, sich schon damals der Bezeichnung
„Televisionär“ oder „Showman“ zu bedienen? Aber das war längst nicht alles, was
die erstaunten und sicher auch verwirrten Bauern des Jahres 1618 zu hören bekamen.Wußte doch besagter Montsalveri auch noch mancherlei aus dem Jahre 2000 zuberichten. Ob ihm das Gesinde glaubte oder sich lediglich amüsieren wollte, bleibtdahingestellt. Einige der Landsknechte wollten jedenfalls mehr von dem eigenartigen
Besucher erfahren: „Erzählen Sie uns doch etwas aus Ihrem Leben“, begehrten sie zu
wissen
 – 
und der Ange
sprochene zierte sich keineswegs, dies zu tun: „Gerne komme
ich euren Wünschen nach, denn in ein paar Jahrtausenden sammelt sich so manches
an.“Wir müssen dem gewissenhaften, anonym gebliebenen Tagebuchschreiber noch
nachträglich dankbar sein, daß er das von Montsalveri Berichtete tatsächlich zuPapier gebracht hat
 – 
auch wenn er das Wiedergegebene (wie auch die übrigenWirtshausgäste inklusive der Wirtin) in seiner Bedeutung nicht zu verstehenvermochte. Wie sollte er auch, wenn er da von seltsamen Wagen erfuhr, die imstandewaren, sich
 – 
ohne von Pferden gezogen zu werden
 – 
aus eigener Kraft rasendschnell vorwärts zu bewegen? Wie sollte er sich Fahrzeuge vorstellen können, die inbeliebige Richtungen fliegen? Völlig absurd mußte ihm und den anderen Zuhörerndie Behauptung des Fremden erscheinen, in ferner Zukunft würde es sogarMaschinengeben, die selbständige Denkprozesse durchführen könnten. Computer und ähnlicheswaren damals, verständlicherweise, doch völlig undenkbar ...Doch Montsalveri ließ
 
es mit derartigen Utopien noch längst nicht genug sein. Kaum hatte er seinephantastischen Aufzählungen jener wundersamen Dinge beendet, forderte er dieerstaunten Bauern auf, ihm ein bestimmtes Pergament zu unterschreiben. Aberkeineswegs mit einem damals gebräuchlichen Federkiel. Vielmehr holte derUnbekannte plötzlich ein kleines, undefinierbar scheinendes Etwas aus seinerRocktasche und forderte die ratlos Umherstehenden auf, sich dieses unerklärlichen
Schreibgerätes zu bedienen: „Schreibet ruhig damit – 
es stammt aus dem Jahre2000
!“ Zögernd, aber nichtsdestotrotz von Neugier beseelt, tat einer nach demanderen das Gewünschte. Ohne „das Ding“ in ein Tintenfaß eintauchen zu müssen,
kritzelte jeder der Anwesenden seinen Namen auf den Pergamentbogen. Danachsteckte Montsalveri sein Schreibzeug wieder ein
 – 
und war im nächstenAugenblick spurlos verschwunden! Den verblüfften Bauersleuten kam es vor, alshätte den rätselhaften Besucher ein Erdloch verschluckt. Verzweifelt suchte mannach dem Fremden in allen Räumlichkeiten des Gasthauses. Kein Winkel desGebäudes wurde vergessen. Aber alle Mühe war vergebens
 – 
der geheimnisvolleGast schien sich buchstäblich in Luft aufgelöst zu haben.Worum hatte es sich beienem seltsamen Schreibzeug, das der Tagebuchschreiber (mangels geeigneter
Bezeichnung) als „Spänlein“ angegeben hatte, gehandelt? Um eine Art (oder Abart)von Utensilie, die uns heute als Kugelschreiber geläufig ist? Und „Montsalveri“?
Hieß der Besucher wirklich so? Oder handelte es sich bei diesem Namen lediglichum eines der vielen Pseudonyme des Grafen von Saint-Germain? War der sogenannte
„Wiedergänger“ wieder einmal „durch die Zeit“ gereist? Aus einer (uns heute
nähergerückten) Zukunft
 – 
dem Jahre 2000
 – 
direkt retour ins 17. Jahrhundert?Welche Manipulationsmöglichkeiten, die Zeit und ihre Epochen betreffend, warendiesem Mann gegeben? Hat er auch in unserem Jahrhundert (dem zwanzigsten) seineSpuren hinterlassen?
So unglaublich das auch scheinen mag
 – 
es könnte tatsächlich so gewesensein ... Zeitlebens hat er nicht begriffen, was ihm da widerfahren ist.
 
U
ngewöhnliches aus Feldpostbriefen. Wir verdanken es zwei von ihmgeschriebenen Feldpostbriefen, daß mysteriöse Geschehnisse aus ihrem Dunkel insLicht gerückt worden sind. Der oberbayrische Schreinermeister Andreas Rill, vonihm ist hier die Rede, schrieb sie im Jahre 1914 an seine Angehörigen in der Heimat,und er erzählte in den beiden Schreiben vom 24. und 30. August von derBekanntschaft mit einem Zivilisten, den der Leutnant seiner Kompanie an derSchwarzwälder Vogesenfront festgenommen und an der Flucht gehindert hatte. DerFremde beherrschte mehrere Sprachen und unterhielt sich mit denKompanieangehörigen vorzugsweise deutsch und französisch. Doch das war es nicht,was Andreas Rill in Erstaunen versetzte. Was die Soldaten dem Fremden einfachnicht glauben wollten, worüber sie lachten und ihn deshalb als
„spinnad“ (phantasierend) bezeichneten: Der unbekannte Zivilist vermöchte offenbar 
in die Zukunft zu schauen. Hatten der Schreinermeister Rill und seine Kameraden inenen Augusttagen fest angenommen, dieser eben begonnene Krieg würde spätestensbis Weihnachten beendet sein, und sah sich unser bayerischer Soldat im Geist bereitswieder mit seinen Lieben im Heimatort Untermühlhausen vereint, so widersprachdem die Behauptung des Fremden, dieser Krieg
 – 
der Erste Weltkrieg
 – 
würde nochJahre dauern und viele Opfer fordern. Der bewußte Feldpostbrief, der die Aussagendes Kriegsgefangenen enthält und nachweislich von dem oberbayerischenSchreinermeister verfaßt woren ist, hat jeder Überprüfung standgehalten und gilt alsecht. Andreas Rill hat somit sein seltsames Erlebnis dokumentarisch festgehalten und

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