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Der Einzug Jesu in Jerusalem.

Der Einzug Jesu in Jerusalem.

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Published by Marianne Zipf
18. Predigt – Am Palmsonntage.

Der Einzug Jesu in Jerusalem.

PREDIGTEN DES HERRN.
Durch das Innere Wort erhalten und niedergeschrieben von Gottfried Mayerhofer.
 

http://www.wahre-wege.de/lorber-webspace/predigten_des_herrn.htm
18. Predigt – Am Palmsonntage.

Der Einzug Jesu in Jerusalem.

PREDIGTEN DES HERRN.
Durch das Innere Wort erhalten und niedergeschrieben von Gottfried Mayerhofer.
 

http://www.wahre-wege.de/lorber-webspace/predigten_des_herrn.htm

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Published by: Marianne Zipf on Mar 28, 2010
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03/28/2010

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18. Predigt – Am Palmsonntage.
Der Einzug Jesu in Jerusalem.
[PH.01_018] Matth.21,1-9: Da sie nun nahe an Jerusalem kamen,gen Bethphage an den Ölberg, sandte Jesus seiner Jünger zwei undsprach zu ihnen: „Gehet hin in den Flecken, der vor euch liegt, undalsbald werdet ihr eine Eselin finden angebunden und ein Füllen beiihr; löset sie auf, und führet sie zu mir! Und so euch jemand etwaswird sagen, so sprechet: ,Der Herr bedarf ihrer!‘; sobald wird er sieeuch lassen!" Das geschah aber alles, auf daß erfüllet würde, dasgesagt ist durch den Propheten, der da spricht: „Saget der TochterZion: Siehe, dein König kommt zu dir sanftmütig und reitet auf einem Esel und auf einem Füllen der lastbaren Eselin!" Die Jüngergingen hin und taten, wie ihnen Jesus befohlen hatte, und brachtendie Eselin und das Füllen und legten ihre Kleider drauf und setztenihn darauf. Aber viel Volks breitete die Kleider auf den Weg; dieandern hieben Zweige von den Bäumen und streuten sie auf denWeg. Das Volk aber, das vorging und nachfolgte, schrie und sprach:„Hosianna dem Sohn Davids! Gelobet sei, der da kommt in demNamen des Herrn! Hosianna in der Höhe!"18. Februar 1872[PH.01_018,01] Dieses Kapitel beginnt mit Meinem Einzug in Jerusalem. Auf einer Eselin, dem Bild der Demut, nahm Ich als derdemütigste Mensch die Huldigungen von so manchen Gläubigenentgegen und begab Mich dann zu den Hochmütigsten jener Zeit,zu den Hohenpriestern und Pharisäern, in den Tempel. Dort räumteIch wohl dem Äußern nach dieses Bethaus vom materiellen Mist,indem Ich die Wechsler und Taubenhändler austrieb. Was dieReinigung von dem geistigen Unrate in den Gemütern derMachthaber in jenen Mauern betrifft, mußte Ich es der Zeitüberlassen, welcher von ihnen einst gereinigt in Mein Reichgelangen werde.[PH.01_018,02] Was sich dort während Meines Lebenswandelsereignete, das alles hatte seine geistige Bedeutung in bezug auf das ganze Geister- und Seelenreich. Ich, als Menschensohn auf eurer Erde, stellte das große Prinzip Meiner Liebeslehre vor, wie esalle Entwicklungsstufen des Lebens durchmachen mußten, damites, als Beispiel und erreichbares Ziel nicht nur von allengeschaffenen Wesen angestrebt, sondern durch Mein eigenesBeispiel ausgeführt, auch als Wegweiser auf dem langen Wege der
 
geistigen Vervollkommnung im Strahlenglanz Meiner göttlichenAllmacht, Liebe und Weisheit euch zur Nachahmung anregen könneund solle.[PH.01_018,03] Was Ich im Tempel tat – sowohl die Reinigungdesselben als auch Meine Gleichnisreden an die Schriftgelehrtenund Pharisäer –, ist geistig genommen das gleiche, was in eines jeden Menschen Herzen geschieht, sobald er sich nur im mindestenfür Meine Lehre empfänglich zeigt. Denn auch dort ziehe Ich dannein unter dem Bild der Demut und Sanftmut. Dort zieht Mir diefrohlockende Seele ebenfalls angeregt durch den in ihr ruhendenGeist, mit Lobgesängen der Freude entgegen. Auch dort ist Meinerstes Augenmerk auf die Ausmerzung der weltlichenLeidenschaften, hauptsächlich des Egoismus – der Handel ist ja dasausgeprägteste Bild desselben –, gerichtet. Dann fange Ich an, derIndividualität der menschlichen Seele gemäß, geistige Nahrung zuverabreichen, welche den Gleichnissen entsprechen, die Ich vor denSchriftgelehrten und Pharisäern redete, die zwar alles nicht imgeistigen Sinn begriffen, in welchem Ich es meinte, doch aber dieWahrheit der Vergleiche nicht ableugnen konnten.[PH.01_018,04] Was taten die Pharisäer und Schriftgelehrten nachAnhörung Meiner Worte? Sie trachteten Mir nach dem Leben undverwarfen Meine Lehre. – Und was tun so viele Menschen, bei denenIch im Anfang mit Triumph eingezogen bin? Sie tun das gleiche.Sobald es im Ernst auf Verleugnung und Aufopferung ankommt,kehren auch sie Mir den Rücken, wollen lieber die Eindrücke Meinesersten Kommens vernichten, als ihr materielles Streben nachGlücksgütern und zeitlichem Wohlleben einem geistigen undhöheren Leben unterordnen.[PH.01_018,05] Mein Einzug in Jerusalem und im Tempel stellt auchdie Epoche der Bekehrung des einzelnen Menschen, wie derMenschheit im ganzen dar. Hierbei wurden die Vorarbeiten zurgeistigen Wiedergeburt in äußeren Verhältnissen angebahnt; dann,stets näher und näher rückend, ging der Angriff auf den Lebenskern,auf das Herz selbst über, um mit einem letzten Hauptversuch denganzen Kampf gegen alle äußeren Widerwärtigkeiten mit dem Siegüber das Hauptbollwerk zu vollenden.[PH.01_018,06] Auch während Meiner Lehrzeit hielt Ich Michgrößtenteils in abseitsgelegenen Städten und Dörfern auf undsuchte Mir gerade dort, unter dem mehr unverdorbenen Volk undunter den Heiden, Gläubige zu gewinnen. Erst als das Ende Meinerirdischen Laufbahn herannahte, begab Ich Mich, und zwar freiwillig,in jene Orte – wie eben Jerusalem und sein Tempel einer war –, vondenen Ich im voraus wußte, daß Meine Lehre dort den größten
 
Widerstand erfahren werde. Ich sah aber auch voraus, daß, wennmit dem weiteren Erfolg in Meiner Lehrzeit sich materiell alles fürMich verschlimmern werde, dann gerade geistig der Triumph MeinerWahrheits- und Liebelehre am größten sei. Ich wußte wohl, daß,wenn Ich – nicht wie früher, wo Ich Meinen größten Widersachernund Feinden aus dem Wege ging – jetzt Mich in ihre Nähe begebenwürde, Ich ihren Racheplänen nicht entgehen werde; allein, so wares von Mir bestimmt, so mußte es kommen. Nur so konnte MeineLehre für die Ewigkeit Bestand und Dauer gewinnen.[PH.01_018,07] So würde der Same, welchen Ich in Judäa undPalästina und anderen Orten säte, nicht auf unreifen Boden fallen;denn mit Meiner Auferstehung krönte Ich Mein ganzes Werk, und jede spätere Verfolgung, jede größere Trübsal und jedes Leiden,welches Meinen Gläubigen zustieß, vermehrte und bestärkte MeineAnhänger. Jedes Ereignis in diesem Sinne legte einen Stein zumgroßen Gebäude Meiner geistigen Schöpfung, das einst als geistiges Jerusalem der Mittelpunkt alles geistig-himmlischen Lebens seinwird.[PH.01_018,08] Was Jerusalem für die Juden war, das soll MeineSchöpfung für Meine Geister und Seelen werden; und was der Tempel als Wohnort Jehovas im Allerheiligsten war, das soll einst jedes lebende Herz werden, – nämlich der Tempel, in welchem IchMeine Wohnung aufschlagen kann, ohne Mich Meiner Behausung zuschämen.[PH.01_018,09] Wie es mir in jener Zeit ergangen ist, so wird es denMenschen im allgemeinen und dem Menschen im einzelnenergehen. Je mehr der Mensch anfangen wird, sein Inneres Mirzuzuwenden, desto mehr der Widersprüche wird er vernehmen;denn mit dem geistigen Fortschritte wachsen die Feinde, welche ihnbekämpfen und verhindern wollen.[PH.01_018,10] Ich ging in jener Zeit, nach Meinem letztenErscheinen im Tempel, den größten Leiden entgegen, die einMensch ertragen kann. So geht auch der Mensch geistig bei seinemVorwärtsrücken auf geistiger Bahn stets mehr Schwierigkeitenentgegen. Die Welt wird ihm stets fremder. Aber die Welt rächt sichdann auch ob dieser Mißachtung. Es türmen sich Hindernisse in dersozialen und Einsprüche in der geistigen Welt auf, die derbeängstigten Seele das Wandeln auf Meinen Wegen erschweren.Alles wird ein treues Bild Meiner eigenen Leiden und Kämpfewerden, bis, angekommen an dem großen Wendepunkt, die Weltgänzlich verlassen und das geistige Reich mit aller Kraft ergriffenwerden soll. Dann wird die Fahne des geistigen Triumphes auf dereinen Seite und die der weltlichen Freuden auf der andern Seite den

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