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Hochschulgruppe Duisburg/Essen
www.die-linke-sds.dedie.linke.sds@gmx.deTel. Nr.: 0177-5891848
 
Deutsche BankHSG. DIE LINKE.SDSBLZ: 350 700 24Konto Nr. 438016861Vorstand: Oliver Opitz
 
Sozialistisch-Demokratischer-Studierendenverband | Duisburg/Essen | Mülheimerstr. 57 | 47058 Duisburg 16:46:27 | 07.06.2008
Rien faire comme une bête auf dem Wasser liegen und friedlich in den Himmel schauen  Adorno
Hochschulgruppe Duisburg/Essen
EMANZIPATORISCH
 
KAPITALISMUSKRITISCHUND ANTINATIONAL
 
ERKLÄRUNG
Erklärung des SDS Du/E zum Austritt der Universität Duisburg/Essen aus dem FreienZusammenschluss der Studierendenschaft (FZS)
Bei aller Kritik die am FZS zu Recht besteht, ist es die Position der LINKEN.SDS Duisburg – Essen ineinem gemeinsamen Studierendenverband der Studierenden für die Interessen der Studierenden zukämpfen. Mit dem Austritt aus dem FZS wird eine bundesweite Institution, welche die Interessen derStudierenden vertritt, deutlich geschwächt.DIE LINKE.SDS Duisburg – Essen folgt damit der Argumentation von Kolja Möller und Jörg Schindler(beide im SDS) in ihrem Hochschulpolitischen Strategiepapier vom September 2007 für eine Stärkungvon studentischen Interessensvertretungen. In ihrem Papier „Welche Hopo-Strategie hat derLinke.SDS?“ halten die beiden Autoren ein Plädoyer für einen Perspektivenwechsel:
„Ein Aufbruch überregionaler Interessenvertretungsstrukturen. Dazu gehört insbesondere eine Stärkung der existierenden institutionalisierten Interessensvertretungen auf Bundes- und Landesebene, d.h. des FZS und der Landes-Asten-Konferenzen.
Es ist Aufgabe linker Hochschulpolitik, innerhalb dieser Gremien für linke Mehrheiten zu kämpfen statt dem Rückzug in den Regionalismus das Wort zu reden oder allgemeine Interessensve tretung mit politischen Richtungsverbänden zu verwechseln.
“ 
1
(Hervorhebung vom SDS (Du/E)
 
Mit gleicher Intention spricht sich auch Klemens Himpele (SDS) im Hochschulpolitischen Kommentarfür den Verbleib im FZS aus.
Ein Dachverband der Studierenden würde am besten funktionieren, wenn es – wie in der Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH) – eine Zwangsmitgliedschaft aller Studierenden gäbe. Dann wäre klar, dass es darum gehen muss, für die richtige Politik in diesem Verband zu kämpfen. So richtig nämlich die von den ausgetretenen ASten formulierten Vorwürfe sein mögen, so falsch ist es zu glauben, isoliert politisch mehr erreichen zu können.
Es war und ist falsch, zentrale Institutionen aufzugeben, vielmehr gilt es,darum zu kämpfen.
(Hervorhebung vom SDS [Du/E]) Diese Erkenntnis sollte spätestens durch den Erfolg der Linkspartei deutlich geworden sein, die  ohne Mehrheit im Parlament für eine Verschiebung der politischen Ausrichtung sorgen kann.
 
1
 
Welche Hopo-Strategie hat der Linke.SDS? Plädoyer für einen Perspektivenwechsel
(Sept.2007)http://www.linke-sds.org/IMG/rtf/hopo-strategie-dielinkesds.rtf 
2
 
Hochschulpolitischer Kommentar von Klemens Himpele zur Notwendigkeit des freien zusammenschlussder studentInnenschaften
- http://www.linke-sds.org/spip.php?article165&lang=de

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