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Erythropoietin im Zentrum des PharmamarketingsStand / Letzte Aktualisierung durch Elisabeth Rieping 10.06.2007 
Stichworte: mamazone, Überlebensbuch BrustkrebsErythropoietin im Zentrum des PharmamarketingsBrustkrebsblog Erythropoietin, auch EPO genannt, wird gegen schweren und gefährlichen Mangel an rotenBlutkörperchen zum Beispiel bei Chemotherapie eingesetzt. Da kann es im Notfallmanchmal sinnvoll sein. Es ist aber auch ein sehr gefährliches Medikament,dass dasLeben von Tumorpatienten stark verkürzt und sollte deshalb nur genommen werden, wennes nicht anders geht.In unnötige Gefahr bringt sich, wer dieses Medikament gegen Müdigkeit und Schlappheit,wie sie nach und bei der Chemotherapie üblich sind, einsetzt.In dem Überlebensbuch Brustkrebs von Ulla Goldmann-Posch und Rita Rosa Martin wirdnun gerade dazu geraten. Ich dokumentiere hier dazu unseren Email-Wechsel:Elisabeth RiepingGemünder Straße 1550937 Köln am 13.05.2007Anmamazone - Frauen und Forschung gegen Brustkrebs e.V.Max Hempel Str.3 
Erythropoietin im Zentrum des Pharmamarketings von Elisabeth Rieping1
 
86153 AugsburgFax 0821-5213 143, email info@mamzone.deKündigung der Mitgliedschaft Liebe Mamazone Mitglieder ,Ich hätte gerne an einer Vereinigung gegen Brustkrebs mitgearbeitet. Aber leider binich ich zu dem Schluss kommen, dass ich nicht zu mamazone passe.Ich habe mir dasÜberlebensbuch Brustkrebs von Ursula Goldmann-Posch und RitaRosa Martindurchgelesen und habe ein ganz ungutes Gefühl wegen der dort gegebenenRatschläge, nicht nur zur Einnahme von Erythropoietin, das sich noch verstärkte, als ichauf der Suche nach Rita Rosa Martins Faxnummer bei Amgen landete.Amgen ist der größte Erythropoietinproduzent. Der Amgen Kurs ist unter Druck, seit bekannter wird, wie gefährlich Erythropoietin gerade für Tumorpatientinnen ist. Mehr dazuhier .  Deshalb habe ich leider kein gutes Gefühl für die Mitgliedschaft in einer Organisationin der Ursula Goldmann-Posch so eine wichtige Rolle spielt und in der dieseInteressenkonflikte so wenig Beachtung finden.Der Schritt ist auch für mich hart und ich denke dass nicht allen Frauen, die sich beimamazone engagiert haben, klar ist, was da läuft.Ich habe sogar Schwierigkeiten die Amgen Leute zu verdammen. Denn dieBekämpfung von Tumoranämien war sicher eine gute Idee. Aber dass auch jetzt, wo dieGefahren bekannt sind, nicht auf das Risiko von Erythropoietin Präparaten hingewiesen
Erythropoietin im Zentrum des Pharmamarketings von Elisabeth Rieping2
 
wird, macht mir Bauchschmerzen.Deshalb kündige ich meine Mitgliedschaft und wünsche Euch weiter alles Gute und binauch gerne zu einem Gespräch bereit.Mit freundlichen Grüßen
 Elisabeth Rieping 
Gegen Müdigkeit durch Blutarmut wie sie oft nach Chemotherapie und Bestrahlungvon Brustkrebs auftritt wird von Ursula Goldman-Posch und Rita Rosa Martin zuErythropoietin, meist EPO genannt, geraten. Das könnte aber sehr gefährlich sein.Von der FDA der Amerikanischen Behörde für die Sicherheit von Medikamenten wirdaber mittlerweile vor diesem Medikament gewarnt, weil es die Lebenserwartung vonKrebspatientinnen verringern kann.Und ein Wissershaftler C. Anthony Blau hat dazu kürzlich eine Zusammenfassung inder Zeitung Stem Cells veröffentlicht, in der die diesen Verdacht begründenden Studienangeführt werden.Der Grund für diese Lebenszeitverkürzung, die bei Menschen mit nichtkleinzelligemLungenkrebs ungefähr ein Halbierung der Lebensdauer ausmacht, wird darin gesehen, dassauch Krebszellen oft Rezeptoren für Erythropoietin haben, und deshalb auf dieseBlutbildungshormon mit Zellteilung und Vermehrung reagieren. Das was man bei Krebs jagerade nicht möchte.Blau CA 2007schreibt dazu, dass schon ältere Studien darauf hindeuteten, dass dieGabe von Erythropoietin die Überlebenszeit von Krebspatientinnen verkürzt, ohne dasssich die Verschreibungspraxis dadurch geändert hätte.Auch auf der Internetseite von Amgen einem wichtigen Hersteller dieser Hormonewird nicht auf die Gefahren durch diese Blutbildungshormone hingewiesen, die zur 
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