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Institut für Sprach- und Kommunikationswissenschaft an der RWTH AachenHauptseminar „Symboltheorie“ WS 2004/05Dozent: Prof. Dr. Ludwig Jäger
Symbolwelten
Die Erkenntnis- und Symboltheorie NelsonGoodmans
Eine Hausarbeit vonAdrian PohlAdalbertstraße 86/8852062 AachenMatrikelnummer: 222486Aachen im April 2005
 
1 Einleitung
Die Symboltheorie Nelson Goodmans erlebt in den letzten Jahren auch in Deutschland einezunehmende Rezeption, besonders auch im medienphilosophischen wie auch imsprachwissenschaftlichen Diskurs.Diese Hausarbeit hat zum Ziel, einen Überblick über die erkenntnistheoretischenVoraussetzungen der Goodmanschen Theorie, über Goodmans Analyse verschiedenerSymbolfunktionen und -systeme sowie über die „sie alle umfassende[] Organisation“
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 zugeben. Es handelt sich also eher um eine erläuternde und zusammenfassende als um einekritische Betrachtung von Goodmans Werk. Auf Probleme in Goodmans Werk kann nurhingewiesen, tiefergehende Kritik oder gar Lösungsvorschläge können nicht gemacht werden.Anfangs werde ich Goodmans Theorie in die philosophiegeschichtliche Tradition einordnenals eine Weiterentwicklung der Kantschen Transzendentalphilosophie und des
linguisticturns
, um darauf aufbauend seine Erkenntnistheorie, seinen Irrealismus, näher zu erläutern.Demnach gibt es Erkenntnis allein in Weltversionen, welche wiederum nur durchSymbolsysteme gegeben sind.Diese Symbolsysteme gilt es näher zu betrachten. Allerdings erfolgt vorher eine historischvergleichende Betrachtung des Goodmanschen Symbolbegriffs. Dann erst folgt eineErläuterung der verschiedenen Arten der Symbolisierung oder Bezugnahme um sodann denAufbau von Symbolsystemen, die allgemeine Symboltheorie, genauer zu betrachten.Auf dieser Basis werden schließlich einige Symbolsysteme wie sprachliche, pikturale undnotationale miteinander verglichen.
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Goodman, Nelson.
Weisen der Welterzeugung
. Übers. von Max Looser. Frankfurt am Main 1990. [imFolgenden abgekürzt mit WW], S.18
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