Welcome to Scribd. Sign in or start your free trial to enjoy unlimited e-books, audiobooks & documents.Find out more
Download
Standard view
Full view
of .
Look up keyword
Like this
2Activity
0 of .
Results for:
No results containing your search query
P. 1
Die Erste Eslarner Zeitung, "Aus den Eslarner Gemeinderatssitzungen"

Die Erste Eslarner Zeitung, "Aus den Eslarner Gemeinderatssitzungen"

Ratings: (0)|Views: 91|Likes:
Gemeinderatssitzung vom 04.05.2010 - kommentierter Bericht.
Gemeinderatssitzung vom 04.05.2010 - kommentierter Bericht.

More info:

Published by: OIKOS™ - SocialMediaServices [Germany] on May 05, 2010
Copyright:Attribution Non-commercial

Availability:

Read on Scribd mobile: iPhone, iPad and Android.
download as PDF, TXT or read online from Scribd
See more
See less

07/09/2010

pdf

text

original

 
Die Erste Eslarner Zeitungie Erste Eslarner Zeitung
Sonderveröffentlichung „Aus Eslarner Gemeinderatssitzungen“- 05. Mai 2010 -
Wir rfen wieder einmal über eine öffentlicheGemeinderatssitzung berichten, denn wir hattenwieder einmal Zeit und Laune, am gestrigen 4. Maiab 20.00 Uhr „vor Ort“ zu sein.Es ist übrigens sehr zu empfehlen, öfter mal imRathaus vorbeizuschauen, sonst bekommt man ineinem kleinen Ort wie Eslarn nur sehr wenig mit.Gerade Jugendliche möchten wir mit unserer Bericht-erstattung animieren, sich etwas mehr für Politik zuinteressieren. Insbesondere Kommunalpolitik ist mitso vielen praktischen Dinge angefüllt, dass man dieBayerische Gemeindeordnung oder andere manch-mal nützliche Vorschriften nicht immer auswendigparat haben muss, um verstehen zu können dass eseigentlich nur darum geht, gut miteinander aus-zukommen.Diese Gemeinderatssitzung war ein besonderesBeispiel dafür, dass man auch sinnvoll, fern jeder Streitigkeit die Belange der Bürgerinnen und Bürger vertreten kann.Selbstversndlich gert immer auch etwas„Parteipolitik“ dazu. Dies gibt dem ganzen die richtige„Würze“! Es geht doch nichts über kleine „Stiche-leien“, was die Opposition hrend deren„kommunalen Regierungszeitnicht, oder nuungenau erledigt hat.Wenn es dem Staatswesen an Geld mangelt, werdenplötzlich auch kleinere Probleme sehr anspruchsvolldiskutiert.In dieser Gemeinderatssitzung konnte der ErsteBürgermeister in seiner Funktion als Sitzungsleiter Frau Drexler und Herrn Konrektor Rauch von der Haupt- und demnächst Mittelschule Moosbach/ Opf.Begrüssen.Ja, es geht auch wieder um die Schule, wenn auchdiesmal wieder die „Schulaufwandsträgerschaft“ der Marktgemeinde Moosbach/ Opf. eine Rolle spielensollte.
1. Bauanträge
Begonnen wurde aber wieder mit den üblichenDingen. Es standen wieder Bauanträge zur Geneh-migung an. Diese wurden ziemlich schnell „durchge-wunken“, denn weitere Tagesordnungspunkte wie die„Ärztliche Versorgung“, aber auch ein „Antrag auf einBürgerbegehren“ mussten wesentlich intensiver ab-gehandelt werden.Bei den Bauantgen galt wie immer: Soweitöffentliche Belange, also vor allem auch öffentlicheGrundstücke betroffen sind, schliesst die Kommuneregelmässig Nutzungsverträge, welche nicht nur ak-tuelle, sondern auch Folgekosten regeln.Insofern werden die Antragsteller alsbald durch dieGemeinde Nachricht erhalten, welche Dinge hier vertraglich zu regeln sind.
2. Befristete Verlegung der Bocklweg-Trasse
Einige Mitglieder der SPD-Marktratsfraktion konntenes sich nicht verkneifen, die aus Sicherheitsgründenanstehende befristete Verlegung der Bocklweg-Trasse für einen Rekurs auf das Jahr 1997 zu nut-zen.Da nämlich startete die CSU-Marktratsfraktion einrgerbegehren r die Schaffung des „Bockl-radweges“ und beharrte darauf, dass dieser das inFolge zu schaffende Gewerbegebiet „Zankltrad“ nichtqueren sollte. Die SPD dagegen wollte bereitsdamals eine strassennahe Führung des Radwegeserreichen.Aktuell besteht eben das besondere Problem, dassdas holzverarbeitende Unternehmen Reindl entgegenfrüherer Beteuerungen, nicht auf das dem Radweggegenüberliegende Nachbargrundstück „Weichsel-mannangewiesen zu sein, nunmehr aufgrunderhöhter Auftragslage seit einiger Zeit auch diesesGrundsck nutzt, nahe am Radweg eine Holz-trocknung betreibt, und zudem der gewerblicheKraftverkehr zum und vom Firmengrundstück er-
. - .
www eslarn net de
 
Die Erste Eslarner Zeitungie Erste Eslarner Zeitung
Sonderveröffentlichung „Aus Eslarner Gemeinderatssitzungen“- 05. Mai 2010 -
heblich zugenommen hat. Man hätte es wohl bereitsvor einem Jahr nicht mehr so ganz hinnehmenkönnen, doch den Ankündigungen zufolge soll der Lieferverkehr noch steigen und würde damit eineerhebliche Gefährdung der „Bocklradweg“-Nutzer darstellen.Einhellig war die Meinung des Gremiums, dass dieVerlegung einstweilen nur befristet vorgenommenwerden soll, so lange bis ein tragfähiges, endgültigesKonzept für eine andere Trassenführung in den Ortgefunden sei.Während das Strassenbauamt scheinbar eine naheder Moosbacher Strasse angesiedelte „Umfahrung“des Ortes anstrebt, war dem Ersten Bürgermeister daran gelegen, den Radweg weiterhin in dasOrtszentrum münden zu lassen.Grundsätzlich standen dafür drei neue Trassen-führungen zur Auswahl, von denen aber letztlich nur eine Möglichkeit als umgehend realisierbar erkanntwerden konnte.Einer nahe der Moosbacher Strasse avisierten„Umleitung“ über einen Feldweg stand die gerade inden Sommermonaten regelmässige Nutzung diesesWeges durch landwirtschaftliche Grossfahrzeuge ent-gegen.Eine Verlegung des Radweges parallel zum Loisbachscheiterte bislang daran, dass keiner der betroffenenGrundstückseigentümer einen Teilbereich seinesGrundstücks für den Radweg verkaufen wollte.Schliesslich blieb alsbald zu realisieren, nur dieMöglichkeit den Radweg einstweilen auf Höhe der ortseigenen Kläranlage, vor der ehem. Bahnbrückeüber den Brückenweg und die Waidhauser Strasse inden Ortskern „abzuleiten“. Um zu verhindern, dassdiese „Befristung“ nicht durch folgende Untätigkeit zueiner „dauerhaften Duldung“ wird, folgte dasGremium den Vorschlägen der Markträte EduardForster (FWG) und Karl Schmid (CSU), welche eineterminbestimmte Befristung gefordert hatten.Man war sich einig die Verlegung der Trasse nur für diese „Fahrradsaison“ befristet vorzunehmen, undwährend dieser Zeit nach einer dauerhaften Lösungdes Problems zu suchen.Der Antrag von Marktrat Josef Illing (CSU) insofernauch die Gefährdungslage der Schülerinnen undSchüler bei der Bushaltestelle am ehem. Bahnhof zubedenken, wurde berücksichtigt, und soll anlässlicheiner baldigen Verkehrsschau in die Entscheidungmit einbezogen werden.Es wurde aber von der SPD-Fraktion darauf hin-gewiesen, dass die von dieser in der Vergangenheitvorgeschlagene Schaffung einer weiteren Haltestellebeim „Netto-Markt“ in der Moosbacher Strasse, nichtangenommen wurde, und die derzeitige Haltestellenvon allen beteiligten Stellen als „sicherste Haltestellebezeichnet wird.Mit der Verlegung der Radweg-Trasse soll bald-glichst begonnen werden, wobei auch einezusätzliche Beschilderung für diejenigen Radfahrer erfolgen soll, welche weiterhin den ÖPNV nutzenwollen, und dazu in den Ortskern geleitet wissenmüssen, wo sich die Bushaltestelle befindet.Ebenso wird geprüft, ob sich der ortsauswärts ange-legte Fussgängerweg in der Waidhauser Strasseeignet, diesen in einen sog. „kombinierten Fuss-gänger-/ Radweg“ umzugestalten.
3. Ärztliche Versorgung – Ja, oder Jein?
Die Sache mit der „Ärztlichen Versorgung“ hat esEslarn angetan. Man hat ja auch in unseren Staats-wesen sehr spät bemerkt, dass man um gesund zubleiben, auch Ärzte braucht.Der bereits in der letzten Gemeinderatssitzung an-gesprochene Vorschlag der Dres. Poschenriedewurde damals vertagt, um nochmals Gesprächeführen zu können. Nachdem dies mittlerweile durchdie Fraktionsvorsitzenden geschehen war, kamdieses Angebot in der aktuellen Sitzung noch einmal„auf den Tisch“.Dabei wären die Dres. Poschenrieder bereits, bei auf Erbpachtbasis erfolgender Gestellung des „Justl-Grundstücksam Marktplatz, Unterstützung deGemeindeverwaltung bei der Erlangung möglicher 
. - .
www eslarn net de
 
Die Erste Eslarner Zeitungie Erste Eslarner Zeitung
Sonderveröffentlichung „Aus Eslarner Gemeinderatssitzungen“- 05. Mai 2010 -
Fördermittel, sowie grundsicherheitsbewehrtem Zur-vergungstellen des auflagenbeschwerten, alsozweckgebundenen Geldvermögens der ErblasserinMargarete Braun, selbst für die Realisierung einesgeeigneten Bauwerks zu sorgen.Obergeschossig sollen dabei drei, je 70 qm grosseWohneinheiten geschaffen werden, welche je nachBedarf für „Betreutes Wohnen“, aber auch ander-weitig gem. dem Letzten Willen der Erblasser genutztwerden sollen.Da den Dres. Poschenrieder für Eslarn auch andereRaumangebote vorliegen, soll der Marktgemeinderatbaldmöglichst eine Entscheidung treffen.Mittlerweile hat sich auch Dr. Duschner, ein vormalsin Eslarn niedergelassener Allgemeinarzt mit demsog. „Modell Poschenrieder“ angefreundet und seinInteresse bekundet.Ob man hier nun – wie in der Sitzung angeklungen –eine für die künftigen Verhandlungen der Marktge-meinde Eslarn günstige „Mitbewerber-Situation“ an-nehmen kann, ist fraglich. Schliesslich benötigtEslarn dringend eine gesicherte ärztliche Versorgung,und bei diesem Unterfangen sollte man keine Zeitmehr verlieren.Leider haben wir die Abstimmung über die grds.Annahme oder Ablehnung des Angebots „ver-schlafen“. Sie können das Ergebnis aber auch in der Regionalzeitung „Der neue Tag“ nachlesen.Letztlich dürfte es aber auch egal sein, ob die vonuns registrierten acht Stimmen für oder gegen dasAngebot der Dres. Poschenrieder abgegebenwurden.Es wurde nämlich ebenso betont, dass mit dem 7.Juni 2010 die Bindung an das Ergebnis des gegenein Projekt „Betreutes Wohnen“ gerichtetenBürgerentscheides vom letzten Sommer entfällt.Damit wäre ab diesem Termin wieder alles offen, undes könnte neu verhandelt und diskutiert werden.Selten genug, dass man sich so leicht um eineBürgerentscheidung „drücken“ kann, aber im kon-kreten Fall könnte es für einen wirklich „guten“ Zwecksein.
4. Eslarns neues demokratisches„Selbstbewusstsein“
Soll sich nur niemand beschweren! Es hat sich aber auch niemand beschwert, dass nun einige betroffeneBürgerinnen und Bürger deren Schicksal rund um diegeplanten Freiflächen-Photovoltaik-Anlagen selbst indie Hand nehmen und ein Bürgerbegehren auf denWeg bringen.Sowohl im Planungsbereich „Zankltrad“, wie auch imPlanungsgebiet „südlich Auenweg“ sind solcheProjekte geplant und tten nach Aussage desErsten Bürgermeisters ohne den Antrag auf einBürgerbegehren bereits im Juli „ans Netz gehen“können.Fast 500 Unterschriften wurden gesammelt, um diegemeindlichen Planungen, nämlich eine Änderungdes Flächennutzungsplanes, sowie eine zusätzlicheBauleitplanung stoppen zu können. Die Argumente,welche gegen eine Nutzung landwirtschaftlicher Flächen r sog. „aufgeständerte PV-Anlagensprechen, sind ebenso einleutend wie die Notwen-digkeit sich um die sog. „Erneuerbaren Energien“ zukümmern.„Pro und Contrawurden unterschiedlichsteAnsichten vorgetragen. So betonte Marktrat SiegfriedWild (SPD), dass eine Biomasse-Anlage einenZwanzigfachen Flächenverbrauch wie eine PV-Anlage bedeute. Dem entgegnete man, dass eineBiomasse-Anlage im Gegensatz zu einer PV-Anlagerund um die Uhr Energie liefern könne.Letztlich blieben die altbekannten Bedenken, welchenach Ermittlung durch den beauftragten ArchitektenHerrn Kleierl von einigen sog. „Trägern öffentlicher Belange“, also z. B. dem „Bund Naturschutz“, dem„Tourismusverband Ostbayern e. V.“, aber auch denAntragstellern vorgebracht wurden: Es ging um auf gut bayerisch gesagt um die „Verschandelung der Landschaft“ mit möglichen negativen Auswirkungenfür den Tourismus, aber auch – und vor allem – für benachbarte Anlieger, denen es wohl nur sehr schwer zugemutet werden kann, über Jahrzehnte auf „aufgeständerte Solarpanels“ zu blicken.
. - .
www eslarn net de

Activity (2)

You've already reviewed this. Edit your review.
1 hundred reads
facer2012 liked this

You're Reading a Free Preview

Download
scribd
/*********** DO NOT ALTER ANYTHING BELOW THIS LINE ! ************/ var s_code=s.t();if(s_code)document.write(s_code)//-->