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SQ - Rationales Argumentieren - Logik Vorlesung & Übungen mit Lösungen

SQ - Rationales Argumentieren - Logik Vorlesung & Übungen mit Lösungen

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Vorlesung „Einführung in die Logik“ am 14. April 2008 (Ingolf Max), Universität Leipzig - SS2008
Vorlesung „Einführung in die Logik“ am 14. April 2008 (Ingolf Max), Universität Leipzig - SS2008

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1
Fakultätsinternes SQ-Modul „Rationales Argumentieren“Vorlesung L1 „Einführung in die Logik“ am 14. April 2008 (Ingolf Max), Universität Leipzig
Begründen und Schlussfolgern
1.
 
Begründungen
 
Begründung
= gesprochener oder geschriebener Text, der zeigensoll, dass
 
eine
Annahme
 
wahrscheinlich
,
 
eine
Feststellung
 
 zutreffend 
,
 
eine
Vermutung
 
begründet 
,
 
ein
Bericht
 
 plausibel
,
 
eine
Voraussage
 
berechtigt 
,
 
ein
Schluss
 
unausweichlich
ist usw.
 
Annahmen, Feststellungen, Vermutungen, Berichte, Voraussagen,die Schlussfolgerung selbst usw. nennt man
 
„deskriptiv“
 
„empirisch“
 
„konstativ“
 
„kognitiv“ oder so ähnlich.
 
Für die Frage,
was
eine Begründung ist, spielen solcheÜberlegungen
keine
Rolle.
 
Begründungen
dienen auch dazu zu zeigen, dass
 
ein
Rat
 
gut 
,
 
eine
Warnung
 
gerechtfertigt 
,
 
eine
Empfehlung
 
vernünftig
,
 
ein
Vorschlag
 
aussichtsreich
ist usw.
 
Begründungen
sind Versuche, jemanden zu überzeugen.
 
Begründungen müssen von
Versuchen
,
 
 jemanden zu
überreden
,
 
 jemanden
unter Druck 
zu
setzen
oder
 
seine Meinung suggestiv zu ändern
unterschieden werden.
 
2
2.
 
Begründungen von Annahmen – Erklärungen von Tatsachen
 
Begründungen für
Annahmen über
Tatsachen
 Erklärungen für das
Aussehen von
Tatsachen
 
In
Begründungen
wird gesagt, warum man etwas glauben soll.
 
In
Erklärungen
wird gesagt, warum etwas so und nicht anders ist.Diese Unterscheidung ist in der Alltagssprache ohne zusätzlicheAbsprachen häufig nicht leicht zu treffen.
3. Prämisse und Konklusion
 
In jeder Begründung gibt es etwas,
 
(Konklusion) was
begründet wird, nämlich die betreffendeAnnahme, Behauptung, Vermutung usw. und etwas,
 
(Prämisse[n]) womit
sie begründet wird, d.h. die Argumente, auf die man sich stützt.
 
Begründungen können
eine oder mehrere Prämissen
haben, aber jeweils
nur eine Konklusion
[sonst haben wir mehrereBegründungen].Die
allgemeine Form einer Begründung
lässt sich schematischdarstellen alsPrämisseKonklusion1. Prämisse2. PrämisseKonklusion1. Prämisse
M
 
n
-te PrämisseKonklusion
1
 A
M
 
n
 A
 
 B
 
 
3
Die Umgangssprache kennt eine große Zahl von syntaktisch sehrunterschiedlichen Mitteln –
 Ausdrücken
und
Konstruktionen
), mitderen Hilfe der Sprecher explizit machen kann,
 
welche Behauptung oder Annahme
er begründen will(Konklusion) und
 
mit welchen Argumenten
er sie begründen will (Prämissen)
 
Prämisse
: „da“, „weil“, „wenn“, „im Hinblick darauf, dass“, „mitBezug auf“, …
 
Konklusion
: „dann“, „somit“, „also“, „folglich“, „daraus ergibtsich, dass“, Interpunktionszeichen …

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