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Das Überlebensbuch Brustkrebs von Ulla Goldmann-Posch und Rita Rosa Martin
Stand / Letzte Aktualisierung durch Elisabeth Rieping 13.05.2007 
Stichworte: Erythropoietin, EPO, Krebstherapie
Erythropoietin
 Gegen Müdigkeit durch Blutarmut, wie sie oft nach Chemotherapie und Bestrahlung vonBrustkrebs auftritt, wird von Ursula Goldmann-Posch und Rita Rosa Martin zuErythropoietin, meist EPO genannt, geraten. Das könnte aber sehr gefährlich sein.Von der FDA, der amerikanischen Behörde für die Sicherheit von Medikamenten, wirdmittlerweile vor diesem Medikament gewarnt, weil es die Lebenserwartung vonKrebspatientinnen verringern kann. Und ein Wisserschaftler, C. Anthony Blau, hat dazukürzlich eine Zusammenfassung in der Zeitung Stem Cells veröffentlicht, in der die diesenVerdacht begründenden Studien angeführt werden.Der Grund für diese Lebenszeitverkürzung, die bei Menschen mit nichtkleinzelligemLungenkrebs ungefähr ein Halbierung der Lebensdauer ausmacht, wird darin gesehen, dassauch Krebszellen oft Rezeptoren für Erythropoietin haben, und deshalb auf diesesBlutbildungshormon mit Zellteilung und Vermehrung reagieren, also das, was man beiKrebs ja gerade nicht erreichen möchte.Blau CA 2007 schreibt dazu, dass schon ältere Studien darauf hindeuteten, dass die Gabevon Erythropoietin die Überlebenszeit von Krebspatientinnen verkürzt, ohne dass sich dieVerschreibungspraxis dadurch geändert hätte. Auch auf der Internetseite von Amgen,einem wichtigen Hersteller dieser Hormone, wird nicht auf die Gefahren durch dieseBlutbildungshormone hingewiesen, die zur Bekämpfung von Müdigkeit - heute auchFatigue genannt - empfohlen werden.Bei Ulla Goldman-Posch und Rita Rosa Martin heißt es, Erythropoietin würde nicht genug
Das Überlebensbuch Brustkrebs von Elisabeth Rieping1
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