Print this document
High Quality
Open the downloaded document, and select print from the file menu (PDF reader required).
Browser Printing
Coming soon!
Wir bieten Ihnen zwischen 8 und 14 Uhr ein ausgesuchtes Schulprogramm (fast alle Filme schon ab Klassenstärke = 20 !).
Wir spielen in vier Studiokinos mit 160 - 110 - 85 - 62 Plätzen (~ 6 - 4 - 3 - 2 Klassen). Anfangszeiten nach Absprache.
Preise zwischen 3 & 4 €. - Außerdem besorgen wir Ihnen gerne jede verfügbare Filmkopie - Preis dann nach Aufwand.Sommer
ernsthafter Versuch,
etwas über das deutsche
Wesen zu erzählen und
das in einer angemessen
klaren Form.
Schwarz-Weiß-Film; die Bilder erinnern an die Fotografien von August Sander, aber auch die Gemälde von Wilhelm Leibl. Erzählt wird von seltsamen Vorkommnissen, die sich 1913/14 in einem klei- nen norddeutschen Dorf ereignen: Der Arzt wird beim Reiten mit einem Drahtseil zu Fall gebracht, eine kranke Arbeiterin verun- glückt tödlich, und der Sohn des Gutsherrn wird ebenso misshan- delt aufgefunden wie später das behinderte Kind der Hebamme. Einmal brennt es des Nachts, aber die aufgeregten Kinder des Pastors werden von der Mutter wieder zu Bett geschickt - da sei doch nichts.
Michael Haneke entwirft weniger das Bild einer Gemeinschaft als das eines geschlossenen autoritären Systems, das auf der Grundlage permanenter Strafandrohung beruht. Die Kinder des Dorfs und deren Erziehung zu "Sitte und Anstand" stehen im Mittelpunkt. Haneke macht quälend deutlich, wohin eine solche Erziehung führt, wenn sie nicht von Liebe getragen ist und auch nicht auf Herzensbildung aus ist - sie führt zu Böswilligkeit, Neid, Stumpf- sinn und Apathie. Sie bereitet den Faschismus vor.
Wir bieten Ihnen sämtliche Filme unseres Schulprogramms auch in den anderen Kinos der YORCK-Kinogruppe. Im BROADWAY und der PASSAGE Neukölln
spielen wir ab Klassenstärke - in den folgenden Kinos gibt es unterschiedliche Mindestbesucherzahlen: aufwandsabhängig. Rufen Sie uns an!
Auch für die Kinos: Babylon, Capitol Dahlem, Filmtheater am Friedrichshain, International, Neues OFF, Odeon, Rollberg und Yorck/New Yorck: 26 55 02 76
Die Menge an Kunststoffen, die wir seit Beginn des Plastik- zeitalters produziert haben, reicht aus, um unseren gesamten Erdball sechs Mal mit Plastikfolien einzupacken. Plastik ist billig und
Wir sind
Kinder des
Plastikzeit-
alters -vom
Schnuller
bis zur
Plastikdose
für das
der Quietscheente bis zum Rechner, an dem dieser Text getippt wurde! Kunststoffe können bis zu 500 Jahre in Böden und Ge- wässern überdauern und mit ihren unbekannten Zusatzstoffen unser Hormonsystem schädigen.
globalen Bedrohung geworden ist. Der Film stellt Fragen, die uns alle angehen: Warum reagiert die Industrie nicht auf die Gefahren? Wer ist verantwortlich für die Müllberge in Wüsten und Meeren? Gedreht wurde an Originalschauplätzen in vielen Ländern Europas, Afrikas, Asiens und über dem Pazifik.
Ein Film über eine übergewichtige 16jährige, die von ihrem Vater mißbraucht wird und ein behindertes Kind hat, wird für sechs Oscars nominiert? (Bester Film, Beste Regie, Beste Hauptdarstellerin, Beste Nebendarstellerin, Bester Schnitt, Bestes adaptiertes Drehbuch)
Dem absurderweise sehr ästhetisierten Film gelingt es irgend- wie, eine Geschichte zu erzählen, die mehr ist als bloß ein voyeu- ristisches Horror-Exempel für mißbrauchte Frauen aus prekari- sierten Verhältnissen.
Die wenigen, vernuschelten, slang- durchtränkten Worte, die Precious in dem Film spricht, sind von einer solchen Direktheit und Kraft , daß man während des Films weniger an „die Verhinderung von Teenager-
schwangerschaften“ und „Bildungspläne für das abgehängte Pre- kariat“ und anderen neoliberal-moralisierenden Disziplinie- rungs-Quatsch denkt, sondern an Precious, das 16jährige Mäd- chen, das seinen Weg geht.
Der Film ist immer wieder hart an der Grenze zum Sozialkitsch. Was ihn rettet, ist die schauspielerische Leistung. Precious ist so fett, daß ihre Gesichtszüge kaum mehr eine Regung zulassen. Oft rätselt man, ob die Augen überhaupt geöffnet sind. Aber mit den wenigen Gesichtsausdrücken, die ihr möglich sind, erzählt sie den ganzen Film.Der FreitagUSA 2009, 109 min, ab 10. Kl.
Von den majestätischen Walen, über die schillernden Heringsschwärme bis hin zu den bizarr geformten Lebe- wesen der Tiefsee folgen wir den Be-
Ihre DDR gibt es nicht mehr. Ihr Mann, ihr Job, ihr Haus im Grünen sind auch weg.
ner Plattenbausiedlung in Berlin-Marzahn. Sie will arbeiten, doch man läßt sie nicht. Eine sicher geglaubte neue Stelle im Friseursalon eines großen Einkaufcenters bleibt ihr verwehrt. Denn Kathi ist dick - sehr dick - und deshalbn i ch t ä s t h e t i s ch. Das meint zumindest die Salonchefin Frau Krieger.
So leicht läßt sich die resolute Kathi aber nicht abspeisen. In einem leerstehenden Asia-Imbiß neben dem Salon Krieger will sie ihren eigenen Friseurladen eröffnen.
Tänzer und Musiker sind die Akkouch-Geschwister in der Streetdance- und Hiphop-Szene auch über die Grenzen Berlins hinaus ein Begriff. Aber sie haben ein Problem:Ihre Familie lebt seit fast 18 Jahren ohne sicheren Aufenthaltsstatus in Deutsch- land und ist permanent von der Abschiebung in den Libanon bedroht.
Abseits der gängigen Klischees über Migranten und Problem- bezirke erzählt der Film das alltäglichen Leben dreier Jugend- licher, die um das Bleiberecht ihrer Familie in Deutschland kämp- fen. Bewundernswert, wie sie die Kraft dafür aus ihrer Kunst ziehen.
zu ihrer 25jährigen Tochter Umay, als diese mit ihrem kleinen Sohn Cem vor der Berliner Wohnungstür ihrer Eltern
ausgebrochen und will zurück in Berlin ein selbstbestimmtes Leben führen. Sie weiß, daß sie ihren Eltern und Geschwistern damit viel zumutet, hofft aber, daß die liebevolle Verbundenheit stärker ist als alle gesellschaftlichen Zwänge.
Doch schon bald erkennt sie, daß ihre Familie die traditionellen Konventionen nicht einfach über Bord werfen kann und an der Herausforderung zu zerbrechen droht. Als die Familie be- schließt, Cem zu seinem Vater in die Türkei zurückzuschicken, um den Ruf der Familie wieder herzustellen, flieht Umay erneut und bricht alle Brücken hinter sich ab.
Ein Junge wird auf offener Straße er- schossen. Der blutige Streit zwischen zwei Familien hat ein unschuldiges Opfer gefordert. Mit einem Drogendeal hofft
Omar, genug Geld aufzutreiben, um den Konflikt beenden zu können. Sein Kum- pel Binj ist in eine Jüdin verliebt, mit der er gern zusammenziehen würde.
Malek arbeitet illegal in Israel. Er braucht dringend Geld, damit seine schwerkranke Mutter operiert werden kann. Dando ist ein jüdischer Polizist, dessen Leben aus den Fugen gerät, als sein Bruder spurlos verschwindet. In Ajami, einem Armenviertel von Jaffa, das heute zu Tel Aviv gehört, herrscht Krieg - zwischen Arabern und Juden, zwischen Christen und Moslems, zwischen Drogendealern und der Polizei.
haben vierzig Schüler und Schülerinnen verschiedener Wupper- taler Schulen auf dieses Ziel hingearbeitet. Wöchentlich haben sie sich getroffen, um unter der Leitung der ehemaligen Bausch- Tänzerinnen Jo Ann Endicott und Bénédicte Billiet das Stück einzustudieren. Pina Bausch selbst kam regelmäßig zu den Pro- ben, um intensiv mit den 14-18jährigen zu arbeiten.
Der rebellische 16jährige Erik wird von seiner Mutter - nach einer Schlägerei zuviel - auf das private Elite-Internat Stjärns- berg geschickt und erhält hier
seine letzte Chance auf einen Schulabschluß. Hinter der feinen Fassade offenbart sich allerdings ein unmenschliches System von Demütigung und Unterdrückung, ausgeübt von den älteren Schülern gegenüber den Jüngeren.
Wie lange kann Erik dies alles ertragen? Er ist seinen Mit- schülern im Faustkampf weit überlegen, aber wenn er zurück- schlägt, fliegt er von der Schule…
Mit EVIL gelang ein in jeder Sekunde berührender und span- nender Film, europäisches Kino auf höchstem Niveau über eine zu Recht rebellische Jugend.
Eine Gruppe junger straffälliger Männer steht in dem einzigartigen Maßnahmen- programm "Work and Box Company" vor einer riesigen Herausforderung:
Endstation Knast oder das Einreißen aller Mauern, mit dem Ziel, sich selbst anzuneh- men und nach totaler Abkapselung und extre- mer Aggression nach außen wieder Bezie- hungen und Nähe aufzubauen.
Dies ist ein packender, emotionaler und inspi- rierender Film über die Verwandlung zerstö- rerischer Kraft in schöpferische Energie, von Selbsthaß in Selbstbewußtsein, vom Verdrän- gen der eigenen Vergangenheit in Verantwor- tung für das eigene Leben.
Krieg, zum Beispiel in Afghani-
stan und im Irak, gibt es keine
Fronten und keine Feldschlach-
ten.
sten. Doch Bomben und Sprengsätze sind überall. Im bösen Reich der Sprengfallen und tödlichen Pattsituationen bewegt sich in Kathryn Bigelows Film eine kleine Einheit, die unter ständiger Lebensgefahr hochexplosive Ladungen unschädlich machen soll.
Wenn sich der Pulverrauch der aktuellen Kämpfe um die Bedeu- tungshoheit verzogen hat, wird dieser Film seinem Titel alle Ehre machen und zu dem gehören, was vom Irak-Krieg übrig bleibt. Filmische Momente, die es Wert sind aufbewahrt zu wer- den.Deutschlandfunk
Im Porträt einer ungewöhnlichen Freundschaft, in den Begegnun- gen zutiefst verschieden geprägter Menschen ist ein Post-9/11-Dra- ma enthalten, das den Umgang der
Und zur Achtung der (Umgangs-) Kultur(en) aufruft, ohne aber eine dümmliche Multikulti-Predigt abzuhalten. Der Film zeigt nicht allein das Ende einer privaten Trauerstarre - er begleitet vielmehr das Erwachen des Bürgers aus einer gewissen politi- schen Blindheit, mag er auch noch so gebildet sein. Walter Vales Fachgebiet ist das ökonomische Wachstum von Entwicklungs- ländern. Aber erst die praktische Erfahrung mit zwei Vertretern dieser dritten Welt ändert seinen Blick auf die USA, die Gesetze, das Leben, sich selbst. Ein filmisches Plädoyer für den Anstand als Grundlage einer jeglichen Verständigung.
Tauentzien 8, neben dem EuropaCenter www.kinofürschulen.de e-mail: yorck@yorck.de
die 19 Grundrechte in 19 aufeinander folgenden
Kapiteln filmisch um und macht sie für den Zuschauer
sinnlich und emotional konkret erlebbar.
zwischen Idealismus und Bodenständigkeit und der
Regisseur tut zum Glück gar nicht erst so, als hätte er
das pädagogische Patentrezept gegen die Gewalt an
amerikanischen Schulen entdeckt.Eines wird in
seinem Film aber auf bewundernswerte Weise deutlich:
Ohne persönliches Engagement und eine Perspektive für
die Jugend wird man das Problem nicht in den Griff
bekommen.
„Philipe Liorets neuer Film hat sich in Frankreich zum
Politikum entwickelt. Der Einwande-rungsminister
kanzelte das Drama über das Flüchtlingslager in Calais
ab, die Sozialistische Partei unternahm einen Vorstoß
gegen ein Gesetz, das Franzosen verbietet, Flüchtlingen
zu helfen. Beim Thema illegale Migration schlagen die
Wellen schnell hoch. Der Film ist jedoch trotz aller
durchschimmernden Anteil-nahme kein politisches
Pamphlet. Lioret lotet nicht nur eine geografische
Grenze aus, sondern zeigt ein Geflecht aus Trennungs-
linien, mit denen sich Menschen aus sozialen, politi-
schen und privaten Gründen abschotten.“
Regisseurin Natasha Arty drängte sich die Story regel-
recht auf. Denn ihr fiel auf, daß überraschend viele
Mächen mit mittelöstlichem Hintergrund irgendeine
Form von Kampfsport betreiben. So ist die Geschichte
von Ayse entstanden, deren Herz für Kung-Fu brennt,
die für das Training die Schule schwänzt, trotz des
Verbots des Vaters vom kleinen Mädchenclub in einen
gemischten Verein wechselt und sich selbst deswegen für
schlecht und unwürdig hält.Berliner Zeitung
Als er wieder zu Hause, via Skype erfährt, daß sie HIV-
positiv ist, fühlt er sich in der Verantwortung und orga-
nisiert über die pharmazeutische Firma, bei der er ange-
stellt ist, bessere medizinische Versorgung. Doch späte-
stens, als seine Freundin ihm eine ihrer ebenfalls infizier-
ten Kolleginnen ans Herz legt, wird klar, wie beschränkt
Bens Möglichkeiten sind, das soziale Gefälle zwischen
den Welten zu überbrücken.
Während der Roman chronologisch vorgeht, spielt der
Film auf unterschiedlichen Zeitebenen, die durch
geschickte Ton- und Bildmontagen ineinander flie-
ßen.Der Film läßt sich einführend in das Thema Ver-
gangenheitsbewältigung der Nachgeborenen nutzen.
Wie lebte diese Generation im Schatten der deutschen
NS-Verbrechen? Was warf sie der Kriegsgeneration vor?
Anhand der Figur Hanna wird ferner deutlich, daß die
Täter keineswegs Monster, sondern Menschen waren,
die sich als Mitläufer oder Täter schuldig machten.
Wir bieten Ihnen sämtliche Filme unseres Schulprogramms auch in den anderen Kinos der YORCK-Kinogruppe. Im BROADWAY und der PASSAGE Neukölln
spielen wir ab Klassenstärke - in den folgenden Kinos gibt es unterschiedliche Mindestbesucherzahlen: aufwandsabhängig. Rufen Sie uns an!
Auch für die Kinos: Babylon, Capitol Dahlem, Filmtheater am Friedrichshain, International, Neues OFF, Odeon, Rollberg und Yorck/New Yorck: 26 55 02 76
Leroy ist ein 17jähriger afroamerikanischer Deutscher. Er hat zwar eine klischeehafte Afro-Frisur, doch statt Hip-Hop zu hören spielt er lieber Cello und ist mit seinen besten Freunden, einem
Halbgriechen und einem Palästinenser unterwegs. Als sich ausgerechnet der Schulschwarm Eva, in Leroy verliebt, schwebt er erst im siebten Himmel.
Doch seine erste Liebe entpuppt sich als komplizierte Sache, denn es stellt sich heraus, daß Evas gesamte Familie ein- schlägig rechts engagiert ist......
... unterstreicht, daß die Angst vorFre m d e n haupt- sächlich aus Unkenntnis entsteht.
Mensch herausschält, der Verständnis und Zuneigung ent- wickelt, ist das weder plump noch peinlich noch unglaub- würdig, sondern ganz im Gegenteil plausibel, überzeugend, wahrhaftig. Nicht mehr länger Feindbilder aufbauen, son- dern Vernunftlösungen anstreben - das verheißt "amerikani- sche Zukunft".
führt sie brillant ad absurdum. Daß ausgerechnet ein Erz- konservativer schließlich nach einer besseren moralischen Ordnung strebt und Gewalt als Lösung ablehnt, irritiert spannend wie angenehm. Der alte Haudegen Eastwood ist immer noch für Überraschungen gut und mit ein Garant für das zurzeit beste amerikanische Sinn-Kino.
In seinem jüngsten Film widmet sich Hans-Christian Schmid einem politisch brisanten Thema, dem Kriegs- verbrecher-Tribunal in Den Haag.Da durch den Mord an
zuverlässigen Zeugen ein wichtiger Prozeß zu scheitern droht, geht Anklägerin Hannah Maynard selbst auf Spuren- suche.
Das bewegende Drama schil- dert nicht dezidiert die Ereig- nisse von vor fünfzehn Jahren, sondern beschäftigt sich mit den fatalen Auswirkungen, den Spätfolgen, der Traumatisie- rung. Ein geliehenes Leben. Schon eine kurze Erinnerung,
ein nichtiger Anlaß kann das fragile Gefüge zum Einsturz bringen, die psychischen Wunden, die nie ganz heilen, wie- der aufbrechen lassen.
Nach diesem Film bleibt Wut, Hilflosigkeit und Verachtung, nicht nur für die brutalen Täter im Balkankrieg, sondern auch für die Herren mit den weißen Westen in Den Haag.
LOL ist eine charmant inszenierter
"Gute-Laune-Film", der Gefühle,
Wünsche, Sorgen und Nöte von (Mit-
telklasse-) Teenagern ernst nimmt,
ohne dabei in platten Klamauk oder
Klischees abzudriften.
Eine plastische Ausgestaltung der Nebenfiguren verleiht der Ge- schichte eine Multiperspektivität, die den modernen Lebensraum pubertierender Jugendlicher in Zeiten von iPhones, Webcams und YouTube erkundet. Dramaturgisch geschickt werden die Unsicher- heiten, Sehnsüchte und Vorlieben des Jugendalters auf eine ebenso ungeregelte Erwachsenenwelt übertragen. Ein paralleler Hand- lungsstrang macht deutlich, daß Beziehungen über die Genera- tionen hinweg kompliziert sind und daß auch Eltern noch nicht ganz gelernt haben mit den eigenen Prinzipien, Wertvorstellungen und Schwächen umzugehen.Vision Kino
Coco Chanel ihre Herkunft als uneheliche Tochter umgedich- tet, so daß sich wenig verläßli- che Fakten und – wie es sich für Diven so gehört – viele blühen-
Die luxemburgische Regisseurin legt ihr Augenmerk nur auf die ersten dreißig Lebensjahre von Gabrielle Chanel, die künstleri- sche Inkubationszeit, ... so verknüpfen sich die manchmal auch etwas lose baumelnden Handlungsstränge im Laufe des Films langsam zu einem facettenreichen Porträt – zur Charakterstudie der jungen Coco, die keine Ahnung hat, was aus ihr werden soll, und einzig nur den obsessiven Wunsch verspürt, berühmt zu wer- den.Neue Zürcher Zeitung
Selbst der Moderator kann es kaum glauben. Jamal, ein un- scheinbarer, mittelloser junger Mann hat es bis zur 14. Frage bei der indischen Version von "Wer wird Millionär?" geschafft.
noch ausstehende Frage gestellt werden. Beantwortet Jamal die Frage korrekt, ist er, der mittellose Junge aus dem Slum, Millio- när.
Der Produzent glaubt nicht, daß Jamal die Antworten tatsäch- lich selbst gewußt hat. Jamal wird nach der letzten Übertragung unsanft verhaftet und mit harten Methoden von der Polizei ver- hört.
Der gerade gewählte Präsident Nelson Mandela weiß genau, daß sein Land auch nach dem Ende der Apartheid von Ras- senvorurteilen und wirtschaftlichen Benachteiligungen zer- rissen ist. Er glaubt allerdings fest daran, sein Volk durch einen
Sport vereinen zu können, der alle Schranken überwindet: Mit großem Enthusiasmus unterstützt er das südafrikanische Rug- by-Team, obwohl es als Außenseiter bei der Weltmeistrschaft 1995 kaum eine Chance hat. Regisseur Clint Eastwood erzählt die inspirierende Geschichte von Nelson Mandela, der sich zusammen mit Francois Pienaar, dem Mannschaftskapitän des südafrikanischen Rugby-Teams, für die Solidarität in ihrem Land einsetzte.