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Anna K. Emmerich Leben Der Hl Jungfrau Maria- Frakturschrift

Anna K. Emmerich Leben Der Hl Jungfrau Maria- Frakturschrift

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Published by André Rademacher
Von den sechs Bänden, die das gewaltige visionäre Werk Anna
Katharina Emmerichs ausmachen, beschreibt der vorliegende Band
das Leben der heiligen Jungfrau Maria, während sich der letzte Band
mit den Geheimnissen des Alten und des Neuen Bundes, d.h. der
Kirche, beschäftigt. Wiederholungen sind natürlich unvermeidlich.
Der Gestalt der allerseligsten Jungfrau Maria kommt — weit nach
Christus, aber auch weit vor allen anderen Gestalten der Bibel — eine
überragende Bedeutung zu. Maria ist die Mutter Christi, die Mutter
des Erlösers, die «Gottesgebärerin», wie es das Konzil von Ephesus
anno 431 formuliert hat. Ihre Demut und Bescheidenheit, ihre
vornehme Zurückhaltung und ihre Charaktergröße, ihre Rolle als
Magd des Herrn, ihre Aufgabe als Mutter Christi («Selig die Brust,
die dich genährt, und der Leib, der dich getragen hat», Lk 11,27)
und als Vertraute der Apostel und Führerin der jungen Kirche, werden
durch die Visionen der Seherin von Dülmen voll bestätigt. Wer
Marias Leben und Rolle aus der Sicht der stigmatisierten Augustinernonne
kennenlernt, kann nicht anders, als sie innig lieben und
selig preisen.
In diesem Band tritt uns aber nicht nur Maria entgegen, sondern
auch ihr Gemahl, der heilige Joseph, und vor allem auch die große,
weitverzweigte Verwandtschaft, sowohl von Seiten des heiligen
Joseph als auch von Seiten Marias. Weil Christus wahrhaft Mensch
geworden ist, wurde er in eine Familie hineingeboren und hatte somit
Verwandte. Gerade im jüdischen Volk wurden die Familienbande
ja sehr gepflegt. Besonders die Mutter Marias, die heilige
Anna, tritt uns als starke und überaus liebenswürdige und besorgte
Frau und Großmutter des Heilandes entgegen. Christus stand zu
seiner Familie, und es rührt uns zu sehen, wie die vielen verwandtschaftlichen
Bindungen verlaufen. Viele aus seiner Verwandtschaft
sind später in seine Nachfolge getreten.
Neben den Pharisäern und Sadduzäern gab es eine kleine religiöse
Gruppe, die Essener, die in besondererWeise die Messias-Hoffnung
pflegten. Aus den Visionen der Anna Katharina Emmerich erfahren
wir nun, daß einzelne leibliche Vorfahren Jesu zur Gemeinschaft
der Essener gehörten, oder ihr zumindest nahestanden, und von
deren Spiritualität geprägt waren. Seit in den Höhlen von Qumran,
Von den sechs Bänden, die das gewaltige visionäre Werk Anna
Katharina Emmerichs ausmachen, beschreibt der vorliegende Band
das Leben der heiligen Jungfrau Maria, während sich der letzte Band
mit den Geheimnissen des Alten und des Neuen Bundes, d.h. der
Kirche, beschäftigt. Wiederholungen sind natürlich unvermeidlich.
Der Gestalt der allerseligsten Jungfrau Maria kommt — weit nach
Christus, aber auch weit vor allen anderen Gestalten der Bibel — eine
überragende Bedeutung zu. Maria ist die Mutter Christi, die Mutter
des Erlösers, die «Gottesgebärerin», wie es das Konzil von Ephesus
anno 431 formuliert hat. Ihre Demut und Bescheidenheit, ihre
vornehme Zurückhaltung und ihre Charaktergröße, ihre Rolle als
Magd des Herrn, ihre Aufgabe als Mutter Christi («Selig die Brust,
die dich genährt, und der Leib, der dich getragen hat», Lk 11,27)
und als Vertraute der Apostel und Führerin der jungen Kirche, werden
durch die Visionen der Seherin von Dülmen voll bestätigt. Wer
Marias Leben und Rolle aus der Sicht der stigmatisierten Augustinernonne
kennenlernt, kann nicht anders, als sie innig lieben und
selig preisen.
In diesem Band tritt uns aber nicht nur Maria entgegen, sondern
auch ihr Gemahl, der heilige Joseph, und vor allem auch die große,
weitverzweigte Verwandtschaft, sowohl von Seiten des heiligen
Joseph als auch von Seiten Marias. Weil Christus wahrhaft Mensch
geworden ist, wurde er in eine Familie hineingeboren und hatte somit
Verwandte. Gerade im jüdischen Volk wurden die Familienbande
ja sehr gepflegt. Besonders die Mutter Marias, die heilige
Anna, tritt uns als starke und überaus liebenswürdige und besorgte
Frau und Großmutter des Heilandes entgegen. Christus stand zu
seiner Familie, und es rührt uns zu sehen, wie die vielen verwandtschaftlichen
Bindungen verlaufen. Viele aus seiner Verwandtschaft
sind später in seine Nachfolge getreten.
Neben den Pharisäern und Sadduzäern gab es eine kleine religiöse
Gruppe, die Essener, die in besondererWeise die Messias-Hoffnung
pflegten. Aus den Visionen der Anna Katharina Emmerich erfahren
wir nun, daß einzelne leibliche Vorfahren Jesu zur Gemeinschaft
der Essener gehörten, oder ihr zumindest nahestanden, und von
deren Spiritualität geprägt waren. Seit in den Höhlen von Qumran,

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Published by: André Rademacher on May 16, 2010
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