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Märchen der sieben unverzeihbaren Todsünden

Märchen der sieben unverzeihbaren Todsünden

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10/25/2012

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Es gibt natürlich viele verschiedene Auffassungen darüber, was in Gottes Augen Sünde seinsoll. In manchen Religionen gibt es z.B. die sieben Todsünden (Hochmut, Geiz, Neid, Zorn,Wollust, Völlerei, Faulheit) die Gott anscheinend niemals vergeben wird (die wurden vonsehr "religiösen" Menschen aus verschiedenen Bibelstellen des alten und neuen Testamentszusammengeschustert) und die Ihn als sehr ungnädigen, harten, ernsten und verbitterten Gottdarstellen.Ich denke schon, dass diese und noch ein paar mehr Sünden als Grundsünden stehen, die unstatsächlich auch gewaltig zu Fall bringen können. Z.B. steht hinter fast jeder Sünde ersteinmal Stolz, als Wurzel allen Übels. Es stimmt aber nicht, dass Gott uns dafür nicht vergebenwird. Vor allem nicht, wenn man das Richtige tun möchte.Solch einen Gott würde ich nun nicht so gerne kennen lernen wollen. Da würde ich michglaub ich freiwillig ganz hinten anstellen und vor lauter Angst bibbern, denn leider bin ichschuldig und Gott ist ja stärker als ich.Und die Vorstellung, dort die Ewigkeit verbringen zu müssen? Na ja, auch nicht so prickelndund einladend. Aber nach Ansicht sehr "religiöser" Leute, würde ich ja eh in der Hölle landen,und das für immer und ewig. Wenigstens wartet dort lautdiesem Artikel Mutter Theresa schon auf mich (sie hat nämlich auch schon mit Muslims und Buddhisten gebetet), und Gottsei Dank halten sich ja die "religiösen" Führer an alle Gebote, oder???(Sorry, aber einegewisse Ironie kann ich mir an dieser Stelle einfach nicht verkneifen).Wenn das alles nämlich so wäre, dann kenn ich jede Menge Menschen (mich eingenommen),die netter und gnädiger, wenn auch nicht perfekt, zu ihren Kindern sind, als dieser sodargestellte Gott zu uns, der ja unser Vater und somit auch unser Vorbild sein soll. Das würde ja heißen, dass der, der uns gemacht hat, schlechter wäre als wir. Hmm, schon merkwürdig.Etwas stimmt da nicht. Ich finde, dieses Bild von Gott beleidigt Gott.Glaubst du denn wirklich, dass wenn du eines Tages vor Gott stehst, Er dich voller Bewunderung anschaut und sagt: "Wow, du warst nie neidisch? Wie hast du das alles nur gemacht? Immer so fleißig geblieben? Und deine Geduld. Unübertrefflich! Nicht eineneinzigen schlechten Gedanken hattest du in deinem Leben und schon gar keine dieser widerlichen Handlungen. Du bist immer ernst geblieben und du hast es wirklich verdient,hierher zu kommen, so rein und sauber wie du bist. Bravo, du hast dich nicht befleckt".
 
Mal ehrlich, glaubst du das ganz im Ernst? Wieder einmal ist genau das Gegenteil der Fall.Deine Schwächen und deine Unvollkommenheit bewirken nämlich in Ihm, dass Er umsomehr Mitgefühl für dich hat. Er weiß wie du leidest und kennt die Schmerzen. Er kann es sogut verstehen, wie schwer alles ist. Deine Kämpfe in diesem Leben bewirken, dass Er dichumso mehr liebt. Und dein Hinfallen bewirkt in Ihm, dass Er zu dir herkommt, dir aufhilftund dich fest in den Arm nimmt und drückt. Dann flüstert Er dir zu: "Probier's noch mal, ichhelfe dir".Lässt du deinem kranken Kind denn nicht extra viel Liebe zukommen? Geht dein Herz nichtauf, wenn deinem Kind das Herz bricht?Um die Geschichte kurz zu machen: So hart und ungnädig wie oben beschrieben, habe ichunseren lebendigen Gott nicht kennen gelernt. Es gibt nämlich niemanden der vergibt wie Er und niemand der so gnädig, liebevoll, verständnisvoll, ermutigend, geduldig, freundlich undsanftmütig ist wie Er. Er möchte unser bester Freund sein und eine lebendige, liebevolle,verständnisvolle Beziehung zu uns haben.Er möchte, dass wir Ihn lieben, weil Er uns so liebt und Er wirklich sehr gut zu uns ist, nichtweil wir so furchtbare Angst vor Ihm haben. Angst ist das falsche Motiv. Wir können immer und jederzeit mit allem und jedem Problem zu Ihm kommen, ohne dass es Ihm jemals zuvielwird, und Er wird immer Zeit und Verständnis für uns haben. Immer!! Viel, viel mehr als wir für unsere Kinder.Eines kann ich mit Sicherheit sagen. Gottes Wege sind viel, viel höher als unsere und wir werden ganz bestimmt große Überraschungen erleben.Wenn wir nun Gottes Willen tun möchten, dann müssen wir natürlich auch wissen, wasrichtig und was falsch ist.Ein ziemlich guter Leitfaden ist es, wenn wir uns immer fragen, ob wir in Liebe handeln. Istes Liebe oder Egoismus. Im Grunde gibt es keine größeren Gesetze als Liebe. Mit Jesus kamdie Gnade und darin sind alle Gesetze. Wenn wir Jesus kennen lernen, sind wir also nichtmehr unter den Gesetzen und Geboten des alten Testaments, sondern unter diesen beiden:Du sollst Gott deinen Herrn lieben von ganzem Herzen, von ganzer Kraft und von ganzer Seele. Dies ist das höchste und größte Gebot. Das andere aber ist dem gleich: «Du sollstdeinen Nächsten lieben wie dich selbst»In diesen beiden Geboten hängen das ganze Gesetz und die Propheten. Matthäus 22, 34-40Also, ewiges Leben und Vergebung durch Jesus ist für immer. Das können wir nie mehr verlieren. Wollen wir seinen Willen tun, so sollten wir uns immer an die Liebe zu ihm undunsere Mitmenschen halten. Wenn wir niemanden verletzen, auch uns selbst nicht, sondernsogar helfen, ist es sicherlich das richtige und höchste Motiv und kann gar nicht falsch sein,selbst wenn gewisse sehr religiöse Menschen behaupten es sei falsch.

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