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Wie viel CO
2
für einKilogramm Fleisch?
WIESENHOF hat als erster Geflügel-fleischproduzent die CO
2
-Bilanz für Hähnchenfleisch berechnen lassen.
Das Ergebnis lesen Sie auf S. 3.
Das Wohlbefinden der Tiere hat oberste Pri-orität bei der Aufzucht von WIESENHOF-Geflügel. „Nur wenn Hähnchen, Pute oder Ente gesund sind, können sie sichoptimal entwickeln“, sagt Peter Wesjohann,Vorstandsvorsitzender der PHW-Gruppe/WIESENHOF. Strenge und umfangreicheKriterien müssen Mäster und WIESENHOF-Mitarbeiter bei ihrer täglichen Arbeit erfül-len, um bestmögliche Voraussetzungen für eine tierschutzgerechte Aufzucht zu bieten.Im Stall gilt: Alle Tiere müssen stets freienZugang zu Futter- und Tränkeeinrichtungenhaben. Auch ausreichend Platz und die Hal-tung auf gemahlenem Stroh, Dinkelspelzenoder Hobelspäne sind wichtig, damit dieTiere ihr natürliches Verhalten wie Scharren,Flügelschlagen und Staubbaden ausübenkönnen. Die richtige Temperatur, Luftfeuch-tigkeit und Beleuchtung tragen maßgeblichzu einem optimalen Stallklima bei.
Das Geflügelfutter stammt aus unterneh-menseigenen Futtermühlen. Dadurch istgewährleistet, dass die Tiere – angepasst anihre Entwicklungsphase – bestmöglich mitallen wichtigen Nährstoffen versorgt sind.Geschlossene Transportspiralen vor Ortsorgen dafür, dass das Futter frei von Ver-unreinigungen bleibt und nur in einwand-freien Zustand im Stall ankommt. Seit Jah-ren stellt WIESENHOF dank einesumfangreichen Kontrollsystems sicher,dass an WIESENHOF-Geflügel kein gen-manipuliertes Soja verfüttert wird. Das Ge-wicht der Hähnchen und die aufgenom-mene Futter- und Wassermenge werden permanent erfasst und lassen wichtigeRückschlüsse auf das Wohlbefinden zu.
Hohe Anforderungenan den Landwirt
WIESENHOF Vertragslandwirte zeichnensich durch eine fachliche Kompetenz in puncto Tierhaltung, Herdenmanagement,Fütterung und Tierschutz aus. Darüber hinaus müssen sie bauliche Auflagen an dieStallanlage erfüllen, damit eine moderne
und tierschutzkonforme Aufzucht in
Bodenhaltung möglich ist. Um sich vomWohlergehen der Tiere zu überzeugen, kon-trolliert der Landwirt täglich seine Herde.Auch die technischen Anlagen (Fütterung,Lüftung, Tränke) müssen überwacht wer-
den. Kommt es zu Unregelmäßigkeiten, z. B. b
ei der Futter- oder Wasserversorgung,wird der Landwirt umgehend informiert, beispielsweise über eine automatische Nachricht per Handy. So ist gewährleistet,dass die Tiere 24 Stunden am Tag bestmög-lich versorgt sind.
Einhaltung der Richtlinienwird fortlaufend geprüft
„Um sicherzugehen, dass unsere Anforde-rungen an den Umgang mit den Tiereneingehalten werden, setzen wir auf einmehrstufiges Kontrollkonzept“, erklärtWesjohann. Eine intensive Beratung inallen veterinärtechnischen Fragen undKontrollen erfolgt durch den tierärztlichenDienst von WIESENHOF. Jeder der rund800 Partnerbetriebe wird durch einenWIESENHOF-Außendienstmitarbeiter,
einen Tierarzt sowie einen niedergelassenen
Veterinär, der bei WIESENHOF akkredi-tiert ist, betreut. Unangemeldete Kontrollendurch unabhängige Institute und flächen-deckende Farmleiterschulungen runden dasumfassende Qualitätskonzept ab.
Den Außendienstmitarbeitern obliegt es,
dieAufzuchtherde mehrfach anzuschauen undzu prüfen, ob die festgelegten Haltungsbe-dingungen sowie die Tierschutzvorgabeneingehalten werden. Zusätzlich kommen siemindestens einmal jährlich unangemeldetin die Ställe, um Futter und Tränkwasser-Proben zu nehmen. Bevor eine Herde zur Schlachtung kommt, begutachtet ein Amt-stierarzt die Tiere. Er prüft die gesetzlichenVorgaben und stellt ein Gesundheitszeugnisfür die Tiere aus, das in der Schlachtereivorgelegt werden muss. Fehlt dieses Doku-ment, werden die Hähnchen nicht zur Schlachtung zugelassen.Externe Kontrollen durch das QS Prüf-system und das Institut für Tiergesundheitund Agrarökologie (ifta) bestätigen dieArbeitsweise von WIESENHOF: Deutsch-lands Geflügelmarke Nr. 1 hat in allen vier geprüften Bereichen – Tiergesundheit,Tierschutz, Rückstandskontrolle und Um-
weltschutz – die Kriterien erfüllt und
deshalb als erster Hähnchenanbieter inDeutschland das ifta-Zertifikat erhalten.
Die Auzucht von WIESENHOF-Gefügel erolgt in artgerechter Bodenhaltung. (links) WIESENHOF Vertragslandwirte müssen strenge Kriterien bei der Tierhaltung erüllen. (rechts) 
Gefügelhaltung bei WIESENHOF:Strenge Kontrollen als Garant ür Qualität
W I E S E N H O F I N F O R M I E R T
Ausgabe Mai 2010
 
GEFLÜGEL
 
aktuell
2
In Wildeshausen im Landkreis Oldenburghat Europas modernste und größte Puten-schlachterei den Betrieb aufgenommen. Norbert Deeken, Geschäftsführer der Geestland Putenspezialitäten GmbH &Co. KG, ist sehr zufrieden: „Seit Novem- ber 2009 läuft unsere Produktion auf Hochtouren. An Festtagen werden hier  bis zu 45.000 Puten pro Tag verarbeitet.Die Schlachterei befindet sich in unmit-telbarer Nähe zum bestehenden Verarbei-tungsbetrieb der Geestland Putenspe-zialitäten und verfügt über eineSchlacht- und Kühlkapazität von 3.000Puten pro Stunde. Investoren sind die Ge-sellschafter der Geestland Putenspeziali-täten, zu denen neben der PHW-Gruppeauch die Putenerzeuger aus der Regionund eine Putenbrüterei aus Ahlhorn gehö-ren. Mit dem Bau der Schlachterei hatGeestland 100 neue Arbeitsplätze inWildeshausen geschaffen. Für die Zu-kunft sehen sich die niedersächsischenGeflügel-Spezialisten damit bestens auf-gestellt. „Putenspezialitäten sind bei denVerbrauchern begehrt. Ihr Verzehranteilam gesamten Geflügelverbrauch hat sichin den letzten 10 Jahren verdoppelt. Wer Wert auf frische, leichte und schmack-hafte Kost legt, entscheidet sich immer öfter für Frischgeflügel“, so Deeken. „Mitder Großinvestition sind wir zudem zueinem Kernstandort der PHW-Gruppe in Niedersachsen geworden. Wildeshausenwiederum hat einen dynamisch wachsen-den Familienbetrieb hinzu gewonnen.“
„Die Zeiten derSchwerarbeit sind vorbei“
Bei der Auswahl der technischen Ausrü-stung des neuen Betriebes wurde ganz imSinne der PHW-Unternehmensphiloso- phie ein besonderes Augenmerk auf dieBelange des Tierschutzes gelegt. Nachder Entladung werden die Tiere zunächstin eine vollklimatisierte Lebendhalle ge- bracht, in der sie zur Ruhe kommen. Das
minimiert Stressfaktoren. „Von der ge-samten Konzeption her entsteht inWildeshausen eine der weltweit mo-dernsten Putenschlachtereien“, hatte des-halb bereits Dr. Heinrich-Paul Drögevom PHW-Vorstand während einer Be-sichtigung der Bauarbeiten gelobt. So istein Schlachtbetrieb nach den neuestenErkenntnissen der Technik entstanden, indem so gut wie alles automatisiert ist.„Vorbei sind damit die Zeiten der Schwerarbeit“, erklärt Deeken, der damitden Schlachtbereich anspricht, in demeigentlich die bis zu 20 Kilogrammschweren Putenhähne für die Schlach-tung aufgehängt werden müssten. „Auchdas geht heute automatisch, so dass auchFrauen leicht in diesem Bereich arbeitenkönnen.“ Beeindruckende Zahlen doku-mentieren die Effizienz der Schlachterei:Im Einschicht-Betrieb werden bis zu3.000 Puten pro Stunde geschlachtet. „Inder Zerlegung und Verpackung arbeitenwir dann in zwei Schichten, womit wir unsere Kapazitäten nochmals deutlicherhöhen konnten.“ Etwa 700 Mitarbeiter sind derzeit bei Geestland beschäftigt.
VerantwortungsvollerUmgang mit natürlichenRessourcen
Die Schlachterei verfügt über eine be-triebseigene Reinigungsanlage für dieProduktionsabwässer. „Mit der Errich-tung der eigenen Abwasseraufbereitungdurch Geestland sind keine Erweite-rungsinvestitionen auf der städtischenAnlage angefallen“, so Deeken. Auchwas den Wasser- und Stromverbrauch be-trifft kann sich die Schlachterei sehenlassen – die vollautomatisierte Anlagearbeitet mit höchster Energieeffizienzund einem äußerst niedrigen Wasserver- brauch.
Durch den Bau der Schlachterei sind 100 neue Arbeitsplätze entstanden.
Vor Ort in Wildeshausen
Europas modernste Putenschlachterei läutau Hochtouren
 
3
WIESENHOF hat als erstes Unternehmender Geflügelbranche die bei der Herstel-lung von Hähnchenfleisch anfallendenTreibhausgas-Emissionen ermittelt undzertifizieren lassen. Dieser produktbezo-gene CO
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-Fußabdruck - auch Carbon Foot- print genannt - stellt die von einem Pro-dukt direkt und indirekt verursachtenEmissionen von Treibhausgasen dar. DasErgebnis bei WIESENHOF: Die Herstel-lung von einem Kilogramm Hähnchen-fleisch erzeugt etwa 3,2 kg äquivalenteTreibhausgas-Emissionen. Diese Emissi-onen entfallen auf die Stufen Futtermittel,Elterntierhaltung, Brütereien, Aufzucht-farmen und Verarbeitungsbetriebe inklusi-ve der Logistik bis zum Handelskunden.
Die bei WIESENHOF erhobenen Datensind die Grundlage, um Herstellungs- undLogistikprozesse noch weiter zu optimie-ren. Einsparungen sind vor allem in denBereichen Energie und Transport möglich.Die Lebensmittelbranche verfügt bisher über keinen anerkannten Standard beimCO
2
-Fußabdruck. WIESENHOF hat des-halb zusammen mit dem auf Emissions-fragen spezialisierten Beratungsunterneh-men Gallehr+Partner eine internationalanerkannte Berechnungsmethodik zur Er-mittlung der CO
2
-Fracht von Konsumpro-dukten auf die Bedürfnisse der Lebens-mittelindustrie angepasst. Die Methodik ist von Deloitte Cert zertifiziert und dieRichtigkeit der Zahlenwerte wird zusätz-lich vom TÜV Süd überprüft. Dass dieIdee des nachhaltigen Wirtschaftens beiWIESENHOF aktiv gelebt wird, zeigtauch die Biospritproduktion des Unter-nehmens: Der Bio-Kraftstoff wurde vonMitarbeitern des Unternehmens selbstentwickelt und ist bereits deutschlandweitverfügbar.
Das Bayerische Fernsehen berichtete in„Unser Land“ über WIESENHOF 
 Nach 30 Tagen haben die Tiere enorm anGewicht zugelegt und wiegen etwa 1,8Kilo. Kein anderes Nutztier setzt Futter soschnell in Fleisch um wie das Huhn. […]Wiesenhof kontrolliert die gesamte Pro-duktionskette vom Ei bis zum Verpackender geschlachteten Hähnchen. Wiesenhof nennt das Lebensmittelsicherheit. So kön-ne ihnen niemand etwas unterjubeln.
Die Hannoversche Allgemeine Zeitung zur PHW-Gruppe
Gemessen am Verbrauch ist PHW lautWesjohann in Deutschland Marktführer  bei Hähnchen mit einem Anteil von 32Prozent, bei Puten Nummer zwei und inEuropa drittgrößter Anbieter von Geflü-gelfleisch. Weil die Fußball-WM mitten indie Grillsaison fällt, hofft der Konzern,dass vielleicht sogar noch etwas mehr Wachstum drin sein könnte.
Das Hamburger Abendblatt über dieInvestitionen bei PHW/WIESENHOF 
Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat diePHW-Gruppe 95,3 Mio. Euro in Qualitäts-verbesserungen, Ausbau und Zukäufe in-vestiert. […] Das größte Projekt war der  Neubau einer Putenschlachterei in Wildes-hausen. „Hier haben wir neue Maßstäbegesetzt – auch was den Tierschutz angeht“,sagte Wesjohann.
Pressespiegel
Ausgabe Mai 2010
CO
2
-Bilanzen in derLebensmittelproduktionPro-Kopf-Verbrauch Geügel 2009
Hähnchenfeisch lag auch 2009 ganz vorn.
HähnchenSonstigeEntePute
3,2*3,2*3,5*4,1*5,7*13,3*
   W   I   E   S   E   N   H   O   F   H   ä   h  n  c   h  e  n
   S  c   h  w  e   i  n   f  e   i  s  c   h   G  e   f   ü  g  e   l   f  e   i  s  c   h   R  e   i  s   P  o  m  m  e  s   F  r   i   t  e  s   (   T   K   )   R   i  n   d  -   f  e   i  s  c   h
Vorreiter: WIESENHOF veröent-licht CO
2
-Bilanz ür HähnchenfeischDeutsche essen mehr Gefügel
WIESENHOF trotzt der Krise
Der Geügelmarkt wächst weiter. Sowohl
Verbrauch als auch Produktion legten imvergangenen Jahr nochmals zu. 2009 ver-zehrte jede Person in Deutsch
land durch-schnittlich 18,6 kg Geflügelfleisch. Dasgab Marktinfo Eier und
Geügel (MEG)
 bekannt. Im Vergleich zum Vorjahr stiegder Verzehr um 0,3 kg an. Dafür war vor allem der Zuwachs bei Hähnchenvon knapp fünf Prozent verantwortlich,
die 2009 mit 10,7 kg am häugsten auf 
den Teller kamen (2008: 10,2 kg). An
Puteneisch verzehrte jeder Bundesbürger 
rund 6,0 kg. Der Pro-Kopf-Verbrauch
von Enteneisch blieb mit 1 kg auf dem Niveau der Vorjahre. 0,9 kg entelen au
sonstiges Geflügel wie Suppenhühner und Gänse.
WIESENHOF startet trotz der anhal-tenden Finanz- und Wirtschaftskrisezuversichtlich ins neue Geschäftsjahr. Nach einem erfolgreichen Jahr 2008/2009will das Unternehmen die Modernisie-rung der Betriebe konsequent voran-treiben. 61,1 Millionen Euro investiertedie PHW-Gruppe im abgelaufenen Ge-schäftsjahr allein in WIESENHOF – unddas in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.Dementsprechend stark wuchs auch der Umsatz von Deutschlands Geflügel-marke Nr. 1 von 1.109 auf 1.192 Mio.Euro, das entspricht einem Umsatzplusvon 7,5 Prozent.Um der Nachfrage seitens der Verbrau-
cher nach Geügeleisch sowohl bei fri
-schen als auch tiefgekühlten Produkten
und bei Convenience- und Geügelwurst-
Spezialitäten entgegenzukommen, bautWIESENHOF die Produktrange weiter aus und stärkt damit seine Marktpositionals Vollsortimenter. Dass es auch weiter-hin stetig aufwärts geht, lässt der Aus- blick auf die Fußball-Weltmeisterschafterahnen, die in diesem Jahr mit der Grill-saison zusammenfällt.
Die Reerenzwerte zeigen, wie viel CO
2
pro kgLebensmittel anällt.
 
10,7 kg
6,0 kg
1,0 kg
0,9 kg
Quelle: MEG-Schätzung März 2010Quelle: GEMIS 
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