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Stoller-Schai 2010 - Mobiles Lernen: die Lernform des Homo Mobilis

Stoller-Schai 2010 - Mobiles Lernen: die Lernform des Homo Mobilis

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Mobiles Lernen – die Lernform des Homo Mobilis: Mobile Endgeräte werden immer leistungsfähiger und vernetzter. Damit wird mobiles Lernen zu einer interessanten und konkret einsetzbaren Lern- form. Dieser Beitrag zeigt auf, was in der sogenannten iPhone-¾ra alles mçg- lich ist. Mobiles Lernen lässt sich nicht mehr nur auf das Erstellen und Ver- teilen mobiler Inhalte beschränken. Vielmehr ist mobiles Lernen ein Be- standteil der mobilen Konzeption heutiger Gesellschaften. Mobiles Lernen wird dadurch zur Lernform des Homo Mobilis.
Mobiles Lernen – die Lernform des Homo Mobilis: Mobile Endgeräte werden immer leistungsfähiger und vernetzter. Damit wird mobiles Lernen zu einer interessanten und konkret einsetzbaren Lern- form. Dieser Beitrag zeigt auf, was in der sogenannten iPhone-¾ra alles mçg- lich ist. Mobiles Lernen lässt sich nicht mehr nur auf das Erstellen und Ver- teilen mobiler Inhalte beschränken. Vielmehr ist mobiles Lernen ein Be- standteil der mobilen Konzeption heutiger Gesellschaften. Mobiles Lernen wird dadurch zur Lernform des Homo Mobilis.

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12/04/2012

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Mobiles Lernen –die Lernform des Homo Mobilis
von Daniel Stoller-Schai (UBS)
Mobiles Lernen · Mobile Learning · M-Learning · Mobile Endgeräte ·iPhone-¾ra · Mobile Readiness · Twitter · Microblogging · Moblog ·Microlearning · Microtraining · Microcontent
Mobile Endgeräte werden immer leistungsfähiger und vernetzter. DamitwirdmobilesLernenzueinerinteressantenundkonkreteinsetzbarenLern-form.DieserBeitragzeigtauf,wasindersogenannteniPhone-¾raallesmçg-lich ist. Mobiles Lernen lässt sich nicht mehr nur auf das Erstellen und Ver-teilen mobiler Inhalte beschränken. Vielmehr ist mobiles Lernen ein Be-standteil der mobilen Konzeption heutiger Gesellschaften. Mobiles Lernenwird dadurch zur Lernform des Homo Mobilis.Für eine Einführung in das Thema »Mobiles Lernen« lesen Sie die For-schungsberichte der eLearning Guild (http://bit.ly/sBq4N) oder sehen Siesich diesen Webcast an: »The 360 Report on Mobile Learning 2008« vonSteve
Wexler 
, David
Metcalf
und David
Rogers
(http://bit.ly/WAwyU).Wenn Sie noch experimentierfreudiger sind, dann finden Sie hier eine»Mobile Learning Vision« von einem 17-jährigen High-School-Schüler:http://www.youtube.com/watch?v=68KgAcx_9jU. (Notabene: Die Bit.ly-Links sind »case-sensitive«, das heißt, sie müssen mit den richtigen Groß-und Kleinbuchstaben eingegeben werden, damit sie funktionieren.)
1 Einleitung
21.1 Warum interessiert das Thema? 21.2 Begriffsklärung 41.2.1 Was ist der Unterschied zwischen E-Learning und mobilemLernen? 41.2.2 Definitionen 5
2 Warum mobiles Lernen?
62.1 Brauchbare Geräte 72.2 Vielfältige Lernstile 92.3 Breite Anwendungsbereiche 92.4 Integration in den Tagesablauf 13
3 Mobile Lerntechnologien
153.1 Inhaltserstellung 153.2 Distribution von Inhalten 16
4 Schlussbetrachtung und Ausblick 
19
5 Arbeitshilfen
19
Literaturhinweise
20
SchlagworteÜberblick Mobiles Lernen – die Lernform des Homo Mobilis
4.39
Handbuch E-Learning 32. Erg.-Lfg. April 2010
1
 
1 Einleitung
Der Physiker Robert
Stoss
prophezeite bereits ca. 1910 – lange vor einer flä-chendeckenden Versorgung durch kabelgebundene Telefonapparate – denBesitz und Einsatz von kabellosen Endgeräten, die nicht nur für Gespräche,sondern auch für »Geschäfte« aller Art eingesetzt werden kçnnten: Jedermann wird ›sein eigenes Taschentelefon haben, durch welches ersich, mit wem er will, wird verbinden kçnnen, einerlei, wo er auch ist.‹Der ›Bürger der drahtlosen Zeit‹ wird ›bloß den Stimm-Zeiger auf die be-treffende Nummer einzustellen brauchen, die er zu sprechen wünscht‹.Auch ›Monarchen, Kanzler, Diplomaten, Bankiers, Beamte und Direkto-ren werden ihre Geschäfte erledigen kçnnen, wo immer sie sind‹(
Stoss
1910, zitiert nach Carlo Michael
Sommer 
 ,
Hochschule Darmstadt, FB SuK).Unterdessen befinden wir uns seit dem 29. Juni 2007 in der »postnatalen«iPhone-¾ra.MitdemiPhoneundanderennachfolgendenSmartphonesistesmittlerweilemçglich,praktischjedetigkeitundAktion,dieaneinemnor-malenDesktopPCoderaufeinemLaptopausgeführtwerdenkann,auchvonunterwegs und damit unabhängig von Zeit und Ort auszuführen. Mit derVernetzungmobilerEndgeräteistesmçglich,»alwayson«zusein(vgl.
Baron
2008). Was dem Homo Sapiens sein Faustkeil, ist dem Homo Mobilis seinvernetztesEndgerät. Dass damitauchgelernt werdenkann,istnur einelogi-sche Konsequenz. DasThema»MobilesLernen«istdabeinichtneu unddarnicht auf technische Endgeräte reduziert werden. Seit der Einführung desBuchdrucksdurchGutenbergum1450istdasBuchdasersteundimmernochsehreffizienteMediumdesmobilenLernens.BücherspeichernWissen,kçn-nen einfach überallhin mitgenommen werden und erlauben es auch, unab-hängigvonZeitundOrtzulernen.Mitdem»Kindle«,demmobilenLesegerätvonAmazon,dasEndeOktober2009indendeutschsprachigenMarkteinge-führtwordenist,bekommtauch»Buchlesen«eineneueAusprägung.Nunistes plçtzlich mçglich, 1.500 Bücher der eigenen Bibliothek immer dabei zuhaben und diese auf einem lesefreundlichen Gerät zu lesen.Wenn hier von der »postnatalen« iPhone-¾ra die Rede ist, dann geschiehtdies in dem Bewusstsein, dass eine Marke eigentlich nicht für die Bezeich-nung einer Zeitspanne eingesetzt werden sollte, und schon gar nicht ineinem marktneutralen Handbuch. Im Falle des mobilen Lernens scheint esaber legitim, ein Gerät, das das Themengebiet fundamental angeregt underweitert hat, dazu beizuziehen. Im iPhone sind so viele neue Konzepte ver-eint, das mobiles Lernen neu betrachtet werden muss.
1.1 Warum interessiert das Thema?
NarlichistdasThemaselbstnichtneu.Inder»pnatalePhasedesiPho-nes wurde bereits vieles über mobiles Lernen geschrieben, ausprobiert undumgesetzt.Im
 Handbuch E-Learning 
gibteszudemThemafolgende Beitge:
n
M-Learning (Mobiles Lernen): 3.12/8, 4.18/1ff., 4.18.1/1ff., 4.18.2/1,4.30/4, 5.6/17, 5.9/1ff., 5.9.1/1ff., 7.8/7, 15ff., 8.26/20ff.Mobiles Lernen fand aber vor allem im universitären und schulischen Be-reich statt. Für die betriebliche Praxis waren die Anwendungsmçglichkeiten
iPhone-¾raAnwendungs-bereiche
4.39
Mobiles Lernen – die Lernform des Homo Mobilis
2
32. Erg.-Lfg. April 2010 Handbuch E-Learning
 
lange zu wenig attraktiv und zu wenig performance-orientiert. Mobile End-geräte wurden darum vor allem für Kommunikation und Zeitmanagementeingesetzt,kaumumformaleLernprozessedarüberabzuwickeln.Dazufehltees an den methodisch-didaktischen Konzepten und an einfachen und kos-tengünstigen Prozessen, um attraktive Inhalte zu erstellen und diese auf einmobiles Endgerät zu senden.In der betrieblichen Praxis ist mobiles Lernen darum nur punktuell erfolg-reich umgesetzt worden, und dann oft nicht im Ausbildungsbereich, son-dern eher in anderen Bereichen (z. B: im Supportbereich: Servicetechnikerkçnnen vor Ort auf Handbücher, Anleitungen, Checklisten etc. zurückgrei-fen). Es wird wohl auch noch einige Jahre brauchen, bis mobiles Lernen flä-chendeckend eingesetzt wird. Eine ähnliche Entwicklung sieht man auchbeim Thema WebConferencing: Erst seit wenigen Jahren ist WebConferen-cing breitflächig in den betrieblichen Alltag eingeflossen obwohl solcheSystemeimuniversitärenBereichschonseitmehralszehnJahrenimEinsatzsind.Nebst den nun zur Verfügung stehenden verbesserten Endgeräten ist auchein weiterer Aspekt für erfolgreiches mobiles Lernen verantwortlich: dieBereitstellungvonInhalten,dieinFormundGrçßeaufdemBildschirmeinesmobilen Endgerätes konsumiert werden kçnnen. Zeitgemäße Webseitenpassen sich mobilen Endgeräten an: Inhalte und Informationen werdenauf kleine Bildschirmgrçßen und auf kurze Aufmerksamkeitszeitspannenausgelegt; vgl. die Frontseite der
Neuen Zürcher Zeitun
, die unterdessenbereits den Typ des sie ansteuernden mobilen Endgerätes erkennt(http://www.nzz.ch). Testen Sie hier Ihre eigene Webseite auf Mobile Readi-ness: http://ready.mobi.ThemenwieMicrocontentundMicrobloggingspielendarumaucheineRol-le,wennmanvonmobilemLernenspricht.ZudiesenThemensindim
 Hand-buch E-Learning 
folgende Beiträge erschienen:
n
Microblogging: 4.34/1ff., 4.35/8
n
Microblogs: 4.34/17
n
Micro-Content: 3.12/7, 4.25/7
n
Twitter: 4.34/5ff.UntereinempädagogischenBlickwinkelwurdedasThemaMicrocontenterstkürzlich in folgendem Artikel betrachtet:
n
Microlearning und Microtraining: 4.36.Auch Microlearning und Microtraining haben in Unternehmen nochnicht richtig Fuß gefasst, obwohl im deutschsprachigen Raum schon zahl-reiche Microlearning-Konferenzen stattgefunden haben (z.B. in Österreichhttp://www.microlearning.org; für eine Einführung zum Thema Microlear-ning aus dem Jahr 2006 hçren Sie hier: http://bit.ly/2vDi3h).EinAspekt,derimZusammenhangmitmobilemLernenim
 HandbuchE-Lear-ning 
noch fehlt, ist der Aspekt des Moblogging; das »Posten« eines Fotos mitoder ohne Kommentar in einen Blog via mobiles Endgerät (als Beispiel hierder Link auf den Moblog von »netzlernen.ch«: http://netzlernen.kaywa.ch/moblog/index.html).Ziel dieses Beitrags ist es, aufzuzeigen, wo das Thema »Mobiles Lernen« An-fang2010steht.EswirdnichtderAnsprucherhoben,alleAspektezubeleuch-
Betriebliche PraxisMobile ReadinessMobloggingStandortbestimmungMobiles Lernen – die Lernform des Homo Mobilis
4.39
Handbuch E-Learning 32. Erg.-Lfg. April 2010
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