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LIEBE GENOSSINNEN,LIEBE GENOSSEN,
Seitdem sich das schwarz-gelbe Regie-rungschaos entfaltet hat, blicken die Men-schen mit größerer Sorge auf die Heraus-forderungen, vor denen unser Land steht.Das zeigt die aktuelle »Zufriedenheitsstu-die«. Das schlechte Krisenmanagementwährend der Euro-Krise, das monatelan-ge Hin und Her um die Einführung derKopfpauschale und die geplante Verlän-gerung der AKW-Laufzeiten verunsicherndie Menschen. Hier in Niedersachsen istdas auch ein Ergebnis der Passivität derCDU/FDP-Landesregierung in den ver-gangenen Monaten. In der Schulpolitik,bei der Wirtschaftsförderung, beimJadeWeserPort: Die Landesregierung hatdie notwendige Arbeit verweigert. Es istnur natürlich, dass die Sorgen wachsen,wenn die Aktivität der politisch Verant-wortlichen sinkt. Ich bin allerdings beein-druckt von der Zuversicht der Niedersach-sen in Bezug auf ihr eigenes Lebensglück.Die Menschen hier kennen ihre persön-lichen Potenziale und die großen Chancendes Landes. Sie haben gelernt, dass Schwarz-Gelb nichts für sie tut und verlassen sichdeshalb auf die eigenen Stärken. DieseLebenseinstellung verdient Respekt. Siemacht aber auch deutlich, dass das Ver-trauen in die politische Gestaltungssphä-re immer stärker leidet. Es ist unsere ge-meinsame Aufgabe, das wieder zu ändern.Euer Olaf LiesLandesvorsitzender
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NIEDERSACHSEN
JULI/AUGUST 2010 | WWW.SPD-NIEDERSACHSEN.DE
EDITORIAL
Milliarden Euro eingespart haben, diesich die Bundesregierung zum Zielgesetzt hat. Das Zukunftsverständnisdieser Regierung besteht vor allem darin,die Probleme in die Zukunft zu verschie-ben.So bewirkt die Streichung desZuschusses bei der Rentenversicherungfür Hartz-IV-Empfänger nur eines: mehrkünftige Altersarmut. Die Abschaffungder Rente nach Mindestentgeltpunktenbedeutet, dass aus den Niedrigverdie-nern von heute die Grundsicherungs-empfänger von morgen werden.Hartz-IV-Empfänger sind nach denVorstellungen der Bundesregierung eineGruppe mit erhöhtem Sparpotenzial. Diemüssen künftig mit ihrer Sparleistungdas Elterngeld für Millionärsgattinnenfinanzieren. Damit sind sie dann Eltern 2.Klasse. Geringverdiener müssen nachden Plänen des Hauses von der Leyen inZukunft auf den Heizkostenzuschusszum Wohngeld verzichten. Das senkt dieEinkommen und damit auch die Kauf-kraft.Der überkommene Leitsatz »Spare in derZeit, dann hast Du in der Not« sagt nichtsaus über die Zeit, in der gespart werdensoll. Dass Krisenzeiten zur Vorsorge fürkünftige Notzeiten geeignet sind, darf bezweifelt werden. Selbstverständlichsind aber auch in Krisenzeiten intelli-gente Sparbestrebungen überlegens-wert.Wer sich das so genannte Sparpaketder Bundesregierung allerdings ansieht,muss feststellen, dass vor allem in Berei-chen gespart werden soll, die für diezukünftige Entwicklung unseres Landeswesentlich sind. Gespart, oder besser,eingespart werden soll bei Familien, Kin-dern und Jugendlichen, bei Armen,Arbeitnehmern und Arbeitslosen.Es handelt sich also um ein Kürzpa-ket, denn kürzen ist noch nicht sparen.Dem Paket fehlt der nachhaltige Aspekt,der uns aus Krisen lernen lässt und Inve-stitionen in langfristige Entwicklungenumlenkt.Die Sparflammen-Küchenmeisterinheißt Ursula von der Leyen, denn alleinin ihrem Einflussbereich sollen 30 der 80
ERSPAREN WIR UNSDIESES SPARPROGRAMM
Die SPD kämpft für eine neue soziale Ordnung mit einem fairen Lastenausgleich
Von Gabriele Lösekrug-Möller 
Im Niedersachsen-vorwärts:»TiL – Themen im Landtag«(Mittelteil Seiten 1–4)
Der Riss durch dieGesellschaft wird immergrößer.
 Fotos: shutterstock
Fortsetzung auf Seite 2
 
IINIEDERSACHSEN
07|08/2010
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am »Sparpaket« sind völlig ungeklärtund verharren im Status reiner Absichts-erklärungen. Reiche Erben, Vermögendeund Großverdiener werden zu 0% an derSanierung der Staatsfinanzen beteiligt.Weder eine Reform der Erbschaftssteuernoch eine Erhöhung des Spitzensteuer-satzes oder die Einführung einer Vermö-genssteuer sind Optionen für die Bun-desregierung. Auch der unsägliche ver-minderte Mehrwertsteuersatz für Hote-liers ist nicht zurückgenommen worden.Die schwarz-gelbe Bundesregierunghandelt nach dem umgekehrten Robin-Hood-Prinzip: Sie nimmt den Schwachenund gibt den Starken. Nachdem Erbenund Hoteliers gut bedient wurden, müs-sen Arbeitslose und Familien jetzt dieGegenfinanzierung übernehmen. Das istmenschlich armselig und politisch ver-heerend, weil es den Zusammenhaltunserer Gesellschaft gefährdet.Angesichts dieser Ungerechtigkeitenkämpft die SPD für eine neue soziale Ord-fahrtsverbände und ihre Einrichtungen,die Zivis einen Platz bieten, umorganisie-ren und neu strukturieren. »Das geht nur,wenn die Bundesregierung ihre Zusage,die Freiwilligendienste zu stärken,schnellstmöglich einlöst.«Für die angestrebte Stärkung undden Ausbau des Freiwilligen SozialenJahrs ist eine finanzielle Umschichtungund bessere Unterstützung nötig - nichtzuletzt auch für eine wirksame Öffent-lichkeitsarbeit, um den jungen Leuten zuzeigen, wie attraktiv ein soziales Bil-dungs- und Orientierungsjahr ist. »Sozi-ales Engagement, gerade auch in jungenJahren, ist eine Grundlage für eine sozi-
Armut in Deutschland hat viele Gesichterdenn jeder achte Bürger in unseremLand ist direkt oder indirekt von Armutbetroffen. Auf diese Tatsache und ihreFolgen möchte die AWO den Blick richten,und zwar sprichwörtlich: Der AWO Foto-wettbewerb »Arm in einer reichen Gesell-schaft« ruft Profis wie ambitionierte Hob-byfotografen und junge Talente auf, ihrenBlick für die immer größere Kluft zwischenArm und Reich in unserem Land zu schär-fen und sich kritisch und kreativ mit die-
nung mit einem neuen Lastenausgleich,der Schluss macht mit Günstlingswirt-schaft und Privilegien. Was wir brauchenist ein Pakt des Zusammenhalts, der vorallem das Finanz-Kapital als Verursacherder Krise nicht aus der Verantwortungfür die Zukunft unserer Gesellschafftentlässt. Die von der Bundesregierungins Auge gefasste Bankenabgabe in Höhevon 2 Milliarden Euro ab 2012 sind daeine klassische Luftbuchung, denn dieRegierung verschweigt, woher dieseMehreinnahmen kommen sollen.Eine angemessene Beteiligung derFinanzbranche an den Kosten der Krisen-bewältigung sieht anders aus. Mit einerFinanztransaktionssteuer könnten jähr-liche Einnahmen von 10 bis 20 MilliardenEuro erzielt werden. Das wäre ein Lasten-ausgleich, der den Namen verdient. Inder vorliegenden Form ist das groß auf-geblasene Sparpaket ein Soufflé, dasbeim Anblick der Realität jämmerlich insich zusammenfällt.
 
ale Gesellschaft«, unterstreicht die AWOin Niedersachsen. »Gemeinsam wollenund müssen wir den jungen Menschenvermitteln: Es ist attraktiv sich für sozialeBelange einzusetzen! Man lernt viel fürsich und andere. Und nicht zuletzt: Es istein zukunftsträchtiges Berufsfeld mitvielen Perspektiven.«Allerdings braucht der Umbau Zeit. Inder Zwischenzeit würden zweifellos eini-ge der Tätigkeiten, die Zivildienstleisten-de zusätzlich erbringen, wegfallen. »Hiererwarten wir im Rahmen des Prüfauf-trags das Angebot von Übergangslösun-gen«, unterstreichen die drei niedersäch-sischen AWO Bezirksverbände.
 
sem Thema auseinanderzusetzen. Zieldes Wettbewerbs ist es, die Wahrneh-mung und das öffentliche Bewusstein fürdie Ursachen und Folgen der Armut zu för-dern – also Augen auf und mitgemacht!Der Wettbewerb findet im Rahmendes »Europäischen Jahrs gegen Armutund soziale Ausgrenzung« und mit Unter-stützung des Deutschen Verbandes fürFotografie statt. Es winken tolle Preise, dieprominent auf der Messe »photokina«verliehen werden. Einsendeschluss ist der15. August.
Anmelden, mitmachen, gewinnen! AlleInfos unter:AWO-Fotowettbewerb.org
Konjunkturförderndist das nicht!
Das pauschale Einfrieren der Eingliede-rungsmittel auf dem Niveau von 2006schreddert die aktive Arbeitsmarktpoli-tik und wird zu höherer Arbeitslosigkeitführen. Die für den Bereich der Bun-desagentur für Arbeit beschlossenenEinsparungen in Höhe von 1,5 MilliardenEuro könnte die Verkürzung der Bezugs-zeit des Kurzarbeitergeldes mit sich füh-ren oder die Umwandlung von Pflichtlei-stungen der BA in Ermessensleistungen.Das beträfe das Altersteilzeitgeld oderberufliche Reha-Maßnahmen.Den sehr konkreten 30 MilliardenEuro, die bei Arbeitsmarkt- und Sozialpo-litik gekürzt werden soll, stehen knapp20 Milliarden Euro gegenüber, die Unter-nehmen zur Haushaltssanierung bei-steuern sollen. So über die Brennelemen-testeuer, die Luftverkehrsabgabe undeine Bankenabgabe. Die Rahmenbedin-gen zur Erhebung dieser Beteiligungen»So sprunghaft und kurzfristig, wie dieRegierung jetzt das Ende von Wehr- undZivildienst diskutiert, ist ein großes Chaosfür die jungen Leute und für die Verbändezu befürchten«, kritisiert Jochen Flitta,Geschäftsführer der ArbeiterwohlfahrtBezirksverband Hannover e.V. »Doch mit-telfristig steckt auch eine große Chancedarin: Die Stärkung der Freiwilligendien-ste, um das soziale Engagement und auchdie Berufsorientierung für junge Men-schen zu fördern«, ergänzt sein Kollege ausdem AWO Bezirksverband Braunschweig,Rifat Fersahoglu-Weber.Tatsache ist: Ein Zivi, der am 1. Augustseinen Dienst antreten wird, hat einenEinberufungsbescheid für 9 Monate. Erweiß aber aus der Zeitung, dass er nurnoch 6 Monate Dienst haben wird unddann eine freiwillige Verlängerungsmög-lichkeit. Zugleich liest er jetzt aber, dassder Dienst vielleicht ganz abgeschafftwird – »Wie soll man da eine Entschei-dung treffen über Ausbildung, Studiumoder Arbeitsplatzsuche?«, bemängeltThomas Elsner, Bezirksgeschäftsführer inWeser-Ems, den andauernden Hickhackum Verkürzung, Aussetzung oderAbschaffung der Wehrpflicht und diedamit verbundenen Unsicherheiten überdie Zukunft des Zivildienstes.»Die jungen Männer brauchen end-lich Klarheit! Und die Zivildienst-Trägerund Verbände brauchen ein schlüssigesGesamtkonzept für den Umbau vomPflicht- zu den Freiwilligendiensten«,betont die AWO. Intern müssen die Wohl-
AWO IN NIEDERSACHEN: »STÄRKUNG DERFREIWILLIGENDIENSTE SCHNELL UMSETZEN«
Gabriele Lösekrug-MöllerMdBFortsetzung von Seite 2
AUGEN AUF
!
– AWO FOTOWETTBEWERB»ARM IN EINER REICHEN GESELLSCHAFT«
»
Soziales Engage-ment gerade auchin jungen Jahrenist eine Grundlagefür eine sozialeGesellschaft.
«
 
NIEDERSACHSENIII
07|08/2010
vorwärts
Impressum
Herausgeber:
 SPD Niedersachsen
Verantwortlich:
Michael Rüter
Redaktion:
Lothar Pollähne,Sebastian Schumacher
Anschrift:
Odeonstraße 15/16,30159 Hannover
E-Mail:
lopo.vorwaerts@gmx.de
Layout & Satz:
Anette Gilkemail@AnetteGilke.de
DER BETRIEBSFRIEDENNIMMT GROSSEN SCHADEN
Mit dem bundesgerichtlich beendeten Grundsatz der Tarifeinheit wird Tarif-Wildwuchsin den Betrieben ermöglicht.
Von Gerd Will
selben Tätigkeiten (Firmen-) Tarifverträ-ge abschließt.Bisher galt: Bestehen in einemBetrieb mehrere Tarifverträge, gilt fürdie Gewerkschaftsmitglieder der Ver-trag, der räumlich, fachlich und personellnäher an den Bedingungen des Betriebesanknüpft, und den Erfordernissen undEigenarten des Betriebes und der darintätigen Arbeitnehmer am besten Rech-nung trägt. Der speziellere Vertrag giltaber auch dann, wenn er für den Arbeit-nehmer schlechtere Regelungen enthält.Im Fall der Tarifpluralität durch kon-kurrierende Gewerkschaften ist dieAnwendung des Spezialitätsprinzips pro-blematisch, weil dadurch die Koalitions-freiheit der Mitglieder der Gewerkschafteingeschränkt wird, deren Tarifvertragverdrängt wird. Es wird die notwendigeSolidarität der Arbeitnehmer gebrochen.Tarifverträge von Spartengewerk-schaften wie Marburger Bund, GDL oderCockpit werden durch das Spezialiäts-prinzip begünstigt. Ohne Rücksicht auf die Interessen der gesamten Beschäftig-ten eines Betriebes setzte eine Gruppeihre Eigeninteressen durch. Das führtezur Entsolidarisierung.Eine Reihe von Arbeitgebern hat diebisher geltende Rechtssprechung dazugenutzt, Haustarifverträge zum Beispielmit so genannten christlichen Gewerk-schaften abzuschließen, um Flächenta-rifverträge auszuhebeln, etwa um Löhnezu drücken oder Arbeitszeiten zu verlän-gern. Dieser »speziellere« Tarifvertragfindet auch dann Anwendung, wenn von1000 Beschäftigten 300 der DGB-Gewerkschaft und nur drei der christli-chen Gewerkschaft angehören. Das istaber ein Verstoß gegen die im Grundge-setz garantierte Koalitionsfreiheit nachArtikel 9 Abs.3.Nach dem BAG-Urteil heißt das fürdie Zukunft, dass die Inhalte, derAbschluss und die Beendigung, das Ent-gelt, die Arbeitszeit und Urlaubsfra-gen eines Arbeitsverhältnisses in denTarifverträgen verschiedener Gewerk-schaften nebeneinander für die jeweili-gen Mitglieder gelten sollen. Das begrü-ßen die Gewerkschaften in ersten Stel-lungnahmen als im Sinne der Koalitions-freiheit. Außerdem erschwert es Arbeit-gebern, Flächentarife durch Dumping-Tarife zu unterlaufen.Für die Mitbestimmung durch dieBetriebsräte fordern die Gewerkschaftenallerdings zu recht den Grundsatz: EinBetrieb – ein Tarifvertrag, mit dem Vor-rang für den Tarifvertrag , der für dieMehrheit der Gewerkschaftsmitgliedergilt, wegen der höheren Legitimation.Viele Arbeitgeber befürchten nuneinen Überbietungswettbewerb derGewerkschaften, wie ihn in der Vergan-genheit Spartengewerkschaften Cockpit,GDL oder Marburger Bund praktizierthaben – auf Kosten der Solidarität allerBeschäftigten eines Betriebes.Deshalb möchten sie das Speziali-tätsprinzip gesetzlich verankern, um ein juristisch sicheres Instrument zur Fluchtaus dem Flächentarifvertrag zu haben.Letztlich geht es den Arbeitgeberndarum, durch die gesetzliche Veranke-rung des Spezialitätsprinzips auch fürdie Zukunft einen gewerkschaftlichenUnterbietungswettbewerb zu sichernund Überbietung faktisch zu verhin-dern.Das Urteil des Bundesarbeitsgerich-tes darf jetzt nicht durch eine gesetzlicheAufweichung im Interesse der Arbeitge-ber konterkariert werden. Sicherung derKoalitionsfreiheit einerseits und Stär-kung des Flächentarifvertrages anderer-seits, schaffen die Voraussetzungen fürfairen Wettbewerb bei den Arbeitsbe-dingungen und geben Schutz gegenLohndumping.
 Das Bundesarbeitsgericht (BAG) inErfurt hat die Rechtssprechung zurTarifeinheit geändert. Danach können jetzt mehrere Tarifverträge unterschied-licher Gewerkschaften nebeneinandergelten. Bisher galt nach dem Organisati-onsprinzip deutscher Gewerkschaften „Ein Betrieb – eine Gewerkschaft“ aucheine einheitliche Tarifbindung.Angesichts der starken Stellung derDGB-Gewerkschaften gab es in der Ver-gangenheit kaum Überschneidungendurch mehrere Tarifverträge. War einTarifvertrag einmal ausgehandelt, fander auch Anwendung auf alle gewerk-schaftlich organisierten Arbeitneh-merinnen und Arbeitnehmer des Betrie-bes, die unter diesen Tarifvertrag fallen.Seit einigen Jahren nimmt die Zahlder Fälle mit »konkurrierenden« Tarif-verträgen allerdings zu. Das führte zu derFrage, ob in einem Betrieb nicht dochTarifverträge unterschiedlicher Gewerk-schaften gelten können?Zur Überschneidung zweier Tarifver-träge (Tarifkonkurrenz) kann es kom-men, wenn die zuständige Gewerkschaftbeispielsweise neben einem Flächenta-rifvertrag einen Firmentarifvertragabgeschlossen hat. Dann gilt der Hausta-rifvertrag als der speziellere Tarifvertrag.Zu einer Tarifpluralität kann es kommen,wenn ein Arbeitgeber mit mehrerenGewerkschaften nebeneinander für die-
Gerd Will, MdLDie Tarifeinheit ist unverzichtbar
 Foto: Lopo
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Der beste Schutzgegen Lohndum-ping: Sicherungder Koalitionsfrei-heit und Stärkungdes Flächentarif-vertrages.
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Gerd Will

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