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Arbeitslosenzahlen
Quelle: Monatsbericht der Bundesagentur für Arbeit – Juni 2010
Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (04/2010) 27.500.600Abhängige zivile Erwerbspersonen (05/2010) 37.631.874Erwerbstätige (05/2010) 40.282.000Alle zivilen Erwerbspersonen (05/2010) 42.124.524Erw. Bezugsgröße aller ziv. Erwerbspersonen (05/2010) 42.583.798Kurzarbeiter (03/2010) 829.51037% Ausfallquote: Beschäftigungsäquivalent 305.000Arbeitslose (06/2010) 3.153.300Leistungsempfänger ALG I (06/2010) 914.843Leistungsempfänger ALG II (06/2010) 4.998.061Leistungsempfänger Sozialgeld (06/2010) –
(96% Kinder)
1.842.895Gesamt Leistungsempfänger 7.755.799Unterbeschäftigte (06/2010) –
(ohne Kurzarbeiter)
4.307.638Arbeitslose und Teilnehmer in Maßnahmen 4.732.360Geringfügig Beschäftigte (ausschließlich) (04/2009) 4.860.000Geringfügig Beschäftigte (Nebenjob) (04/2009) 2.330.000Quote: Offizielle Arbeitslosenquote
(Bezugsgröße: Alle zivilen Erwerbspersonen)
 7,49 %Quote: Gesamt Leistungsempfänger
(Bezugsgröße: Erwerbstätige)
 19,25 %Quote: Unterbeschäftigte
(ohne Kurzarbeit)(Bezugsgröße: Erw. Bezugsgröße aller ziv. Erwerbspersonen)
 10,12 %Quote: Kurzarbeiter im Äquivalent
(zu Leistungsempfänger)(Bezugsgröße: Erwerbstätige)
 0,76 %
Kurzarbeiter
März 2008 155.523März 2009 1.258.895März 2010 829.510
Die Arbeitslosenquote beträgt somit 10,12 % (Unterbeschäftigte – reale Arbeitslose).Zu den Unterbeschäftigten zählen auch arbeitslos gemeldete Personen, die sich z. B.in Maßnahmen befinden und in der offiziellen Statistik nicht auftauchen.Die Quote der Leistungsempfänger 19,25 %. Hier kann man noch die Kurzarbeitereinrechnen, was zusammen 20,01 % ergibt.
 
 Lt. dem Statistikbüro der AfA kann man noch ca. 5% der ALG II Empfänger abziehen,da diese Doppelbezieher zum ALG I seien. Eine genaue Angabe über dieDoppelbezieher sei nicht vorhanden.Wenn man die Leistungsempfänger in das Verhältnis zu denSozialversicherungspflichtig Beschäftigten setzt – welche ja in die Sozialkasseneinzahlen – ergibt sich ein noch extremeres prozentuales Verhältnis.Bei der Gegenüberstellung von Leistungsempfängern undsozialversicherungspflichtig Beschäftigten muss berücksichtigt werden, dass lediglichder Alg-I-Bezug ausschließlich aus Beitragsmitteln und daher von densozialversicherungspflichtig Beschäftigten finanziert wird. Betrachtet man alleLeistungsempfänger, muss man die Zahl aller Erwerbstätigen als Referenzgrößeheranziehen, da das Alg-II steuerfinanziert ist.Die
Bezugsgrößen für die Berechnung der Arbeitslosenquoten
werden einmal jährlich aktualisiert, und zwar bis auf die Kreisebene. Dies geschieht üblicherweiseab Berichtsmonat Mai; Rückrechnungen werden nicht vorgenommen. DieBezugsgrößen sind zweckgebundene Berechnungsgrößen. Dabei wird aufverschiedene Statistiken (Beschäftigungsstatistik, Arbeitslosen- und Förderstatistik,Personalstandsstatistik und Mikrozensus) zugegriffen, deren Ergebnisse erst miteiner gewissen Wartezeit zur Verfügung stehen. Deshalb beruht die Bezugsbasis z.B. für 2009 überwiegend auf Daten aus dem Jahr 2008. Für eine einheitlicheBerechnung der Bezugsgrößen bis auf Kreisebene muss der Aktualitätsverlust inKauf genommen werden.
Arbeitslosenquote, bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen:
Alle zivilen Erwerbstätigen (alle ziv. ET) sind die Summe aus den abhängigen zivilenErwerbstätigen sowie Selbständigen und mithelfenden Familienangehörigen. DieQuote errechnet sich entsprechend alsQuoten auf der Basis aller zivilen Erwerbspersonen sind seit 1994 auch für Länderverfügbar, seit 1997 für Arbeitsämter bzw. Arbeitsagenturen und ihreGeschäftsstellen. Entsprechende Quoten für Männer und Frauen gibt es seit 1995,allerdings nur für das Bundesgebiet und die Bundesländer.
Arbeitslosenquote, bezogen auf die abhängigen zivilen Erwerbspersonen:
Der Nenner enthält nur die abhängigen zivilen Erwerbstätigen (abh. ziv. ET), d.h. dieSumme aus sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (einschl. Auszubildende),geringfügig Beschäftigten, Personen in Arbeitsgelegenheiten (Mehraufwandvariante),Beamten (ohne Soldaten) und Grenzpendlern. Daraus errechnet sich:Diese Art der Quotenberechnung hat in Deutschland die längere Tradition. Ausdatentechnischen Gründen bezogen sich bis Berichtsmonat Dezember 2008 tiefer

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