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Genealogie Im Blickfeld Struktraler Medienbildung-webversion

Genealogie Im Blickfeld Struktraler Medienbildung-webversion

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Wolfgang Ruge
Masterstudiengang: Medienbildung: visuelle Kultur und Kommunikation“
 4. Fachsemester | Mat-Nr. ****** | mail[at]wolfgang-ruge.name
Foucaults Genealogie im Blickfeldstrukturaler Medienbildung
Eine Hausarbeit im Seminar
Die Kadrierung der Macht: Michel Foucault“
 an der Otto von Guericke
 – 
Universität, Magdeburgbei: Prof. Dr. phil. habil. Winfried Marotzkiim Sommersemester 2010
 
 
-2 -
I
NHALT
 
1
2
3
4
5
6
7
 
 
-3 -
1
 
E
INLEITUNG
 
Das Wesen
der Geschichte ist die Wandlung
 
Jacob Burckhardt (1818-97), schweizer. Historiker
as Wesen der Geschichte, welches Jacob Burckhardt in diesem Zitat anspricht,wird später von Michel Foucault mit dem Konzept der Genealogie zum Modusder Geschichtsschreibung geadelt. Die Grundidee der Genealogie besteht darin, wenigerKontinuität im Sinne von Homogenität in den Vordergrund zu stellen, sondern geradedie Differenzen in einem historischen Prozess zu betonen. Wandlung steht nun stattKonstanz im Focus. Die Denkweise, die dahinter steht, erscheint uns heute teilweiseselbstverständlich, sodass es schwer wird, zu ermessen, welcher epistemologischeBruch mit der Genealogie einhergeht, weshalb es lohnenswert erscheint, die Methodeund ihre Implikationen einmal zu explizieren.Ich möchte in dieser Arbeit die Genealogie und ihre erkenntnisleitenden Annahmenvorstellen. Dazu würdige ich zunächst kurz das Schaffen Michel Foucaults (Kapitel 2),bevor ich die methodische Grundlegung der Methodologie und ihre praktischeAnwendung näher beleuchte (Kapitel 3).
Im daran anschließenden Kapitel 4 geht es neben einer Genealogie der Genealogie“,
in der die Frage gestellt wird, wo die Wurzeln der Genealogie liegen, darum,epistemologische Hintergründe in Form von erkenntnisleitenden Annahmen zurekonstruieren. Dazu beginne ich bei Charles Darwin und verlängere die genealogischeLinie zu Bruno Latour.Im fünften Kapitel steht die Frage im Vordergrund, welchen Gewinn genealogischesDenken für die strukturale Medienbildung bringen kann. In diesem Zusammenhangstelle ich die Frage, wie Historizität und Heterogenität von medialen Strukturen inaktuellen Theoriekonzeptionen beleuchtet werden.Abschließend ziehe ich ein resümierendes Fazit mit programmatischem Anspruch.
Formales:
Sofern nicht anders gekennzeichnet, sind die Hervorhebungen in Zitaten demOriginaltext entnommen.
D

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