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Editorial
Kaum gestartet, schon mittendrin. KALTSTART ist von Anfang an ein ziemlich heißes Festival. Nicht nur, weilman sich in vielen Vorstellungen kaputtschwitzt (siehe Seite 3). Sondern auch, weil es an den vielen Spielortenviel Aufregendes zu gucken gab. Es gab so viel zu gucken, dass wir in diese KFZ-Ausgabe gleich drei dicke,fette Doppelseiten (8 bis 13) voller Rezensionen, Reaktionen, Analysen und doofer Witze über die Stücke derersten beiden Aufführungsabende gepackt haben. Fast alles geguckt! Ging nur mit viiieeel Gatorade bzw.Astra. Phew. Weil wir aber natürlich immer auch verrückt in die Zukunft schauen, gibt es Ausblicke auf kom-mende Festivalhöhepunkte (Seiten 4 und 5), ein Interview zur theatralen Parallelgesellschaft (Seite 7) und dasPorträt einer fast echten Hexe (rothaarig, Seite 6) -- auf dem Scheiterhaufen braucht man ja auch keinen Pulli.(Und auch der coolste Walkman würde schmelzen, aber das hat jetzt eigentlich mit gar nix was zu tun, außervielleicht nochmal mit der Seite 3.)Was noch? Die tollsten Sachen. Weil sich einerseits so viele KALTSTART-Stücke mit der Konstruktion vonIdentität beschäftigen und die KFZ andererseits das Selbsterkenntnisblatt Number One ist, haben wir einenPsychotest entwickelt, der Euch eindeutig einer Festivalsparte zuordnet. Wenn Ihr Euch traut, ihn zu machen.Hä, wer ist denn „Ihr“? Na, Du! Oder wer man eben so ist. Eigentlich sind das ja auch Luxusprobleme. Anderengeht es viel schlechter! Um den verkrachten Existenzen und am Leben gescheiterten 18-Jährigen unter denKALTSTART-Theaterguren doch noch die eine oder andere Perspektive zu bieten, haben wir einen Gastex-perten eingeladen, der so schlaue Tipps gibt, dass es schon fast nicht mehr lustig ist. Aber nur fast.Und das ist doch alles toll. So toll, dass die ganze Welt es wissen soll! Das „Gorilla-Marketing“ in der Schanze(vgl. Coverfoto) war ein Mittel zu diesem Ziel. Wobei wir wieder bei der Hitze wären.Unter den Flokatis muss es ziemlich mollig gewesen sein. Glücklicherweisehatten die Darsteller reichlich Schlauchäpfel zur Erfrischung dabei.
DISK URS ZUR HAND #2 Jede Ausg abe g ibt es einen Diskur s aus dem Hef t zum Nachspielen f ür Zuhause. Einf ach auschneiden, schw ar zeStr eif en hinten zusammenkleben, über den F ing er ziehen und losstr eiten. Heute: Ist das K unst oder kann das w eg ? Hat das,w as als K unst g ef eier t w ir d, Bestand? Im Str eitg espr äch: Meese v s. Michelang elo
Liebe Kier, iebe Ae, hoverehre Pubiku!
Bananige, ereignisreiche Abende wünscht Euch
Die Re.
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