Von der Skylinezum Bordstein zurück
Google Maps und Google Earth zeigen viel, abereben nur von oben. Was dem User dabei fehlt, istein echtes Gefühl für den Ort, über den er sichgerade informiert. Diese Nische füllt nun StreetView. In den USA ist das Tool bereits in GoogleMaps integriert und wird mit seinen detaillierten360°-Ansichten schon rege für die Immobiliensu-che genutzt. Denn natürlich ist es ein riesigerVorteil, wenn sich ein potenzieller Kunde schoneinmal virtuell vor das Objekt stellen oder dieStraße entlang schlendern kann, um einen erstenEindruck zu bekommen. Der wohnungssuchendeBerliner wird also nicht erst nach Hamburg fahrenmüssen, nur um dann festzustellen, dass dasGebäude zwar auf den Ansichtsporträts ganzhübsch, in der Realität aber absolut herunterge-kommen ist. Oder dass zwei Häuser weiter eineGroßbaustelle noch über Monate für Baulärmsorgen wird. Ergibt sein Online-Spaziergang dage-gen, dass der Makler mit der Beschreibung dergrünen und kinderfreundlichen Umgebung nichtübertrieben hat, lohnt sich das Bahnticket nachHamburg gleich doppelt.
Die gläserne Stadt
Das Zauberwort lautet Transparenz. Je mehrInformationen, desto besser. Der wohnungs-suchende Berliner kann sich also im wahrstenSinne ein Bild machen. Und zwar nicht nur vomObjekt an sich, sondern auch von dessen gegen-wärtigem Zustand. Laut Google mit jährlichaktualisierten Ansichten. Was aber, wenn dieGegend zwar wunderbar passt, die Wohnungaber nicht den extravaganten Wünschen des Ber-liners entspricht? In diesem Fall findet ereinfach mit der Umkreissuche Objekte in derunmittelbaren Umgebung. Doch damit nichtgenug. Das neue Heim muss schließlich auchFreunden und Bekannten gefallen, damit dieseauch den Weg aus Berlin zum Besuch antreten.Um deren Meinung einzuholen, shared der Berli-ner das Objekt einfach über die breite Palette derSocial-Media-Tools, die direkt in die Seite einge-bettet sind: Facebook, Skype, Twitter oder dasGoogle-eigene Buzz. Wenn das Feedback deseigenen Bekanntenkreises nicht ausreichend seinsollte, um eine fundierte Entscheidung zu treffen,weitet der Wohnungssuchende seine SocialCommunity einfach auf andere Nutzer aus, greiftbestenfalls sogar auf Statements direkterAnwoh-ner zurück. Schließlich sind wir als gut vernetzteInternetuser der neuesten Generation doch schonlange nicht mehr auf den Kontakt zu unseren„realen“ Freunde beschränkt.
Auf Google Placesregistrieren, ü
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berGoogle Mapsabrufen, mitGoogle Street View anzeigen und u
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berGoogle Buzz sharen
MAKLER 2.0
Street-View-AbbildungPariser Innenstadt
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