Das
RAW
kommt also überraschend clean daher, was jedoch nicht weiter ander häufig gewünschten Gemütlichkeit nagt. Wer auf roten Schmusesofaskuscheln will ist wohl ohnehin im X-Club in der Clemensstraße besseraufgehoben.Sound & Drinks:Wer also lieber ein paar Bier oder gute Drinks zu erstaunlich gutemSound aus den Bereichen Metal und Rock genießen will, ist im
RAW
besseraufgehoben. Von den ewigen Metal-Klassikern zum Mitschunkeln aus demMünchner Nachtleben bleibt man hier zum Glück verschont. Die Lautstärkeist ausreichend und noch angenehm. Somit ist man in der Lage, sichnormal zu unterhalten und auf die Halstabletten am nächsten Morgen zuverzichten.Die Getränkepreise sind
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im Großen und Ganzen
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Münchner Durschnitt.Bier und Cocktails sind sogar günstiger. Die Getränkeauswahl ist - wieimmer
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Geschmackssache, auf
Billigspirituosen
verzichtet
Marvin Ullmann
(Chef und Bartender des
RAW
) bewusst.Lokalpatriotismus wird groß geschrieben, so finden sich hinter der Barein sehr interessanter Münchner Gin (
The Duke
), sowie der einzigedeutsche Whisky (
Slyrs
). Nur vom Genuss eines
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äußerst speziellen,wenn auch hoch prämierten schottischen Blends möchte ich an dieserStelle abraten:
Big Peat
. Ich kann nicht behaupten, nicht gewarntworden zu sein, aber die Neugier siegt bekanntlich gerne.Die Biersorten finden mit
Tegernseer
vom Fass,
Schneider Weisse
und
Pilsner Urquell
großen Anklang, selbst die Saftauswahl kann sich sehenlassen. Auf der Cocktailkarte finden sich die wichtigsten Klassiker,Sonderwünsche sind kein Problem.Besonders hervorzuheben ist die Option, sich einen alkoholfreienCocktail nach gewünschter Geschmacksrichtung mixen zu lassen. Kein Bug,sondern ein Feature.Kaffeeliebhaber kommen durch die Doppelsiebträger-Espresso-Maschinesicher auf ihre Kosten.Lediglich die Speziauswahl wurde kritisiert (Michel). Spezielle Wünscheseien aber
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mit Voranmeldung
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möglich.
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