/  3
 
 
RAW 
Logo:
©
 
RAW Munich 
RAW Munich 
 
erster Erfahrungsbericht:
Dienstagabend, 21.00:Zeit für etwas Neues, so kommt es gelegen, dass Michel mir von einerneuen
Metal-
Bar“
im sonst so (mittlerweile) abwechslungslosen Münchenerzählt. Gute Idee, um 21.00 geht es los. Wer es einfacher mag, solltebesser auf die Öffentlichen umsteigen, die Parkplatzsuche in derMaxvorstadt gestaltet entpuppt sich zuweilen als wahreNervenzerreisprobe.Erste Eindrücke:Geraucht wird vor der Tür. Untypisch für dieSzene, aber eine willkommene Abwechslung.Abgesehen davon ist ein Raucherclub auf Zeit(nur noch Zwei Wochen möglich) nur bedingtsinnvoll. Begrüßt werden wir standesgemäß von
Prong 
–  
Snap your fingers, snap your neck 
.Hinter dem leuchtenden Totenkopf an der Türerwartet man einiges, aber nicht das, was sichdahinter verbirgt. Erfrischenderweise tut sichhier eben kein dunkler, verrauchter Raum vollerSkulls, Bones und Kerzen (gefolgt von derpinken
Hello Kitty 
-Figur in der Ecke) auf.Stattdessen: indirektes violettes Licht, stilvoller Minimalismus soweitdas Auge reicht, ein Flatscreen-Monitor und eine übersichtlicheKollektion ausgesuchter Spirituosen.
 
 Das
RAW 
kommt also überraschend clean daher, was jedoch nicht weiter ander häufig gewünschten Gemütlichkeit nagt. Wer auf roten Schmusesofaskuscheln will ist wohl ohnehin im X-Club in der Clemensstraße besseraufgehoben.Sound & Drinks:Wer also lieber ein paar Bier oder gute Drinks zu erstaunlich gutemSound aus den Bereichen Metal und Rock genießen will, ist im
RAW 
besseraufgehoben. Von den ewigen Metal-Klassikern zum Mitschunkeln aus demMünchner Nachtleben bleibt man hier zum Glück verschont. Die Lautstärkeist ausreichend und noch angenehm. Somit ist man in der Lage, sichnormal zu unterhalten und auf die Halstabletten am nächsten Morgen zuverzichten.Die Getränkepreise sind
im Großen und Ganzen
Münchner Durschnitt.Bier und Cocktails sind sogar günstiger. Die Getränkeauswahl ist - wieimmer
Geschmackssache, auf
Billigspirituosen 
verzichtet
Marvin Ullmann 
(Chef und Bartender des
RAW 
) bewusst.Lokalpatriotismus wird groß geschrieben, so finden sich hinter der Barein sehr interessanter Münchner Gin (
The Duke
), sowie der einzigedeutsche Whisky (
Slyrs
). Nur vom Genuss eines
äußerst speziellen,wenn auch hoch prämierten schottischen Blends möchte ich an dieserStelle abraten:
Big Peat 
. Ich kann nicht behaupten, nicht gewarntworden zu sein, aber die Neugier siegt bekanntlich gerne.Die Biersorten finden mit
Tegernseer 
vom Fass,
Schneider Weisse
und
Pilsner Urquell
großen Anklang, selbst die Saftauswahl kann sich sehenlassen. Auf der Cocktailkarte finden sich die wichtigsten Klassiker,Sonderwünsche sind kein Problem.Besonders hervorzuheben ist die Option, sich einen alkoholfreienCocktail nach gewünschter Geschmacksrichtung mixen zu lassen. Kein Bug,sondern ein Feature.Kaffeeliebhaber kommen durch die Doppelsiebträger-Espresso-Maschinesicher auf ihre Kosten.Lediglich die Speziauswahl wurde kritisiert (Michel). Spezielle Wünscheseien aber
mit Voranmeldung
möglich.

Share & Embed

More from this user

Add a Comment

Characters: ...