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Bespoken Nr4

Bespoken Nr4

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10/25/2012

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DER KLEINE UNTERSCHIEDDas Etikett:Personalausweis für den AnzugJahr für Jahr webt Scabal mehr als 150.000 Etiketten aus Stoff für seineSchnittlängen. Welche Informationen vermitteln diese Etiketten? Wo werden sie produziert? Warum sind sie so wichtig? Fragen über Fragen. Wer könnte sie besser beantworten als Maurice Gillet, seit 40 Jahren Verwaltungsdirektor bei Scabal,und seine rechte Hand, Marianne De Greef?Maurice Gillet legt Wert auf gute Organisation. Auf meine Frage zur Produktionder Scabal-Etiketten lässt er mich in einer Enzyklopädie den Begriff ‘Etikett’nachschlagen: ‘Ein kleines Stück Papier oder Plastik, mit einer Zeichnung odereiner Beschriftung, das auf einem Produkt oder Objekt angebracht oder angeheftet wird.’ Eine maßgeschneiderte Definition für ein Scabal-Etikett!DAS SCABAL-ETIKETT: WOVON, WOHER, WOMIT?“Das Etikett soll dem Kunden Informationen zu dem Stoff liefern, aus dem seinKleidungsstück hergestellt ist,” erklärt Marianne De Greef. Jedes Etikett kann biszu vier Informationselemente enthalten, die den Stoff näher beschreiben: DasRohmaterial, aus dem er hergestellt ist (Kaschmir, Seide, Leinen, Baumwolle), denNamen der Kollektion (Summit, Gold Treasure, Diamond Chip, Lapis Lazuli), seineHerkunft (Made in England) und den Superfein-Gütegrad wie z.B. Super 150’s,Super 180’s (bezieht sich auf die Qualität, die Stapellänge und die Feinheit der Wollfaser). Alle Etiketten sind aus Satin und kommen aus Europa, der schlüssigeBeweis für ‘Made in Europe’. Die Etiketten werden in jedes Kleidungsstück genäht,das von dem deutschen Scabal-Betrieb in Saarbrücken hergestellt wird. Sie gehenauch an jeden Schneider, der Stoffe von Scabal bestellt.INTERVIEW Bespoken: Wie viele verschiedene Etiketten produzieren Sie jedes Jahr? MauriceGillet und Marianne De Greef: Jede Art von Etikett hat einen Bezug zur Kollektion. Wir entwerfen ungefähr fünfzehn neue Stoffkollektionen pro Saison. Alsoproduzieren wir jährlich etwa dreißig neue Etiketten. Insgesamt eineJahresproduktion von gut 150.000 Etiketten! Wer entwirft die Etiketten?Michael Day, Design & Creation-Direktor von Scabal, und seine Assistentin, NoraKrämer, lassen uns wissen, was sie für ihre neuen Stoffkreationen wünschen. DasEtikett wird dann ganz nach den Maßgaben des Stoffes und manchmal der Farbeder Webkante entworfen.Alle diese Elemente werden zu einem einheitlichen Farbcode kombiniert, um einharmonisches und leicht erkennbares Merkmal zu schaffen. Welche Hauptmerkmale kennzeichnen ein Etikett?
 
 Vor allem zwei Kategorien unterscheiden ein Etikett durch sein Format:Rechteckige blaue Etiketten sind für Standardstoffe. Die Etiketten in Form einesgroßen Rechtecks kennzeichnen besondere Stoffe wie Summit, Diamond Chip(Super 150’s und Seide mit Diamantfragmenten) oder Gold Treasure (Super 150’sund 22 Karat Gold). Welche Entwicklungen haben Etiketten durchlaufen?Bei Etiketten haben mehrere technische und vor allem qualitätsorientierte Verbesserungen stattgefunden. Heute wird jedes Etikett aus Satin hergestellt. Es wird vorgeschnitten und mittels Laser korrigiert, damit der Schneider es leichter indas Kleidungsstück einnähen kann. Bisher wurden unsere Etiketten an dem Stoff befestigt, der an den Schneider ging. Aber unlängst wurde ein neues Projekt zur Verbesserung der Präsentation unserer Etiketten eingeführt. Unsere Idee: Wir wollen im Lauf von 2009 einen Präsentationsprospekt entwickeln, der unserenKunden Angaben zum Etikett wie auch Einzelheiten zum jeweiligen Stoff liefert.Jérôme Stéfanski‘Jedes Etikett ist aus Satin, vorgeschnitten und mittels Laser korrigiert, um dieArbeit des Schneiders zu erleichtern.’Scabal-Etiketten
 
 VOM SCHAF ZUM SHOPScabal-Kollektion:Frühjahr-Sommer 2009Bespoken spricht mit Scabal Design & Creation-Direktor Michael Day über die Kollektion Frühjahr-Sommer 2009.Ein Blick auf die Stoffe und Designs, die der Mann von Weltfür die kommende Saison wählt.STOFFEKonventionell? Langweilig? Altmodisch? Unbeweglich? Keineswegs! Durch dieoberen Regionen der Männermode weht ein neuer, frischer Wind.MEHR AUSGEBEN FÜR LÄSSIGE KLEIDUNGDie Stimmung ist eindeutig. Genau wie bei Autos, wo jedes neue Modell ein wenigluxuriöser ausfällt als sein Vorgänger, macht sich auch bei Luxus-Freizeitkleidungein Aufwärtstrend bemerkbar. Noch vor ein paar Jahren war Mann vielleicht nochmit einem Wolle-Baumwoll-Jackett von guter Qualität zufrieden – in einen lässigenLook wollte er nicht investieren. Jetzt sind Luxusmischungen wie Kaschmir-Seideangesagt. Männer wollen gepflegt und entspannt aussehen, und das nicht nur am Wochenende “Manchmal ist man dem Trend voraus, manchmal nicht,” gestehtMichael Day. “Aber diesmal treffen wir mit unserer Entscheidung, Luxus inFreizeitkleidung zu bringen, den Nagel auf den Kopf.”LUXUS WIRD LÄSSIG“Scabal begann vor ein paar Saisonen, seine Freizeitkollektionen aufzuwerten,”fügt Day hinzu, “als wir im Frühjahr 2008 unseren ersten Kaschmir-Baumwollstoff für Anzüge und Hosen herausbrachten. Der Absatz war gut, aber für 2009 versprechen wir uns noch viel mehr davon.” “Wir entwerfen schon dieKollektionen für Frühjahr-Sommer 2010 und mischen superfeine Baumwolle miteiner noch luxuriöseren Faser als Kaschmir! Lässig ist luxuriös geworden, und beiLuxus dreht sich heute alles darum, lässig zu sein.” Dieser Qualitätsanstiegbeschränkt sich nicht auf Sommer-Freizeitkleidung. Scabal hat neue Designs inseine Kaschmir-Cord-Kollektion (10 Prozent Kaschmir, 90 Prozent Baumwolle) fürdie Wintersaison 2008 eingebracht.DIE ZEICHEN DER ZEITIn vielen Teilen der Welt ist mehr als ein Anflug von Diskretion in Luxusmärkten.Rote und gelbe Sportwaten gehen langsamer weg, dezente Töne werden bevorzugt.Bei Kleidung ist es nicht anders. Anscheinend geben sich Käufer in schwierigenZeiten lieber etwas ‘unauffälliger’. Bescheidenheit und Diskretion sind wieder inMode.“Wir haben eindeutig mehr halbschlichte Designs in 2009, und die meisten unsererKaros und Streifen sind weicher,” bestätigt Michael. “Unsere neue Lifestyle-Kollektion ist ein perfektes Beispiel. Mit 36 Anzugstoffmustern und verschiedenenQualitäten, von Super 120’s, 130’s und Wolle-Seide, ist es ein Geschmacksgemisch,

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