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Symbole des Islam von Tanja al- Hariri-Wendel

Symbole des Islam von Tanja al- Hariri-Wendel

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Kurzbeschreibung
Anders als in anderen Kulturkreisen, gibt es im Islam keine Bildsymbole. Zur Symbolik gehört dagegen der Ausdruck des Glaubens in Gebet, Pilgerfahrt, Fasten uvm. So verfolgt diese Buch einen anderen Ansatz als die anderen Titel dieser Reihe: Über eine Einführung in die vorislamische Zeit steigen Sie ein in eine Schilderung von Gesellschaft und Götzenkult vor der Offenbarung des Korans. Im Hauptteil erfahren Sie Glaubensinhalte und Hintergründe islamischer Glaubenspraxis. Und zum Abschluss finden Sie den noch heute anzutreffenden orientalischen Aberglauben anhand der typischen Beispiele dargestellt. In dieser Form gelingt es, einen zusammenhängenden Gesamteindruck zu erzeugen, der durch Koran- und Bibelverse abgerundet wird, die Gemeinsamkeiten mit dem jüdischen und christlichen Glauben aufzeigen. Danach wird deutlich, dass auch im Islam Religion und Tradition mitunter getrennte Wege gehen.

Über den Autor
Die 1970 geborene und evangelisch getaufte Autorin und Juristin ging einen für Europäerinnen eher ungewöhnlichen Weg: Auf der Suche nach Gott wurde sie Muslimin. Schon früh verstand sie Gott als transzendent und einzig und konnte so mit der christlichen Vorstellung der Dreifaltigkeit nichts anfangen. Als "protestierende Protestantin" fand sie bei den christlichen Klerikern keine Unterstützung und so verlor sich ihre Gottsuche viele Jahre in diffusen Richtungen. Mit 17 begann sie diese dann zu systematisieren und fand ihre Auffassung von Gott zunächst im Judentum widergespiegelt. Dort wiederum spielt Jesus allerdings keine Rolle, was ihm nicht gerecht wurde, wie sie fand. Ab 1991 ergaben sich Gespräche mit muslimischen Nachbarn, die sie durch die Lektüre einer Koranübersetzung vertiefte, die weit entfernt von den im deutschsprachigen Markt erhältlichen, oft tendenziösen Werken war. Quasi wider Willen erkannte sie allmählich, daß sich ihre Auffassung von Gott und seinen Propheten mit jener der Muslime deckte. 1994 konvertierte die Autorin in einer Marburger Moschee zum Islam. Dass sie später einen Muslim heiratete, ergab sich unabhängig von ihrer zuerst erfolgten spirituellen Entwicklung. Wie aus ihrem Werk ersichtlich wird, ist sie immer noch eine Rebellin auf der Suche nach der für sie gültigen Wahrheit und ist nicht bereit, sich von sogenannten "gängigen Interpretationen" beeindrucken zu lassen, wenn sie ihrer Meinung nach nicht den Kern der Sache treffen.
Kurzbeschreibung
Anders als in anderen Kulturkreisen, gibt es im Islam keine Bildsymbole. Zur Symbolik gehört dagegen der Ausdruck des Glaubens in Gebet, Pilgerfahrt, Fasten uvm. So verfolgt diese Buch einen anderen Ansatz als die anderen Titel dieser Reihe: Über eine Einführung in die vorislamische Zeit steigen Sie ein in eine Schilderung von Gesellschaft und Götzenkult vor der Offenbarung des Korans. Im Hauptteil erfahren Sie Glaubensinhalte und Hintergründe islamischer Glaubenspraxis. Und zum Abschluss finden Sie den noch heute anzutreffenden orientalischen Aberglauben anhand der typischen Beispiele dargestellt. In dieser Form gelingt es, einen zusammenhängenden Gesamteindruck zu erzeugen, der durch Koran- und Bibelverse abgerundet wird, die Gemeinsamkeiten mit dem jüdischen und christlichen Glauben aufzeigen. Danach wird deutlich, dass auch im Islam Religion und Tradition mitunter getrennte Wege gehen.

Über den Autor
Die 1970 geborene und evangelisch getaufte Autorin und Juristin ging einen für Europäerinnen eher ungewöhnlichen Weg: Auf der Suche nach Gott wurde sie Muslimin. Schon früh verstand sie Gott als transzendent und einzig und konnte so mit der christlichen Vorstellung der Dreifaltigkeit nichts anfangen. Als "protestierende Protestantin" fand sie bei den christlichen Klerikern keine Unterstützung und so verlor sich ihre Gottsuche viele Jahre in diffusen Richtungen. Mit 17 begann sie diese dann zu systematisieren und fand ihre Auffassung von Gott zunächst im Judentum widergespiegelt. Dort wiederum spielt Jesus allerdings keine Rolle, was ihm nicht gerecht wurde, wie sie fand. Ab 1991 ergaben sich Gespräche mit muslimischen Nachbarn, die sie durch die Lektüre einer Koranübersetzung vertiefte, die weit entfernt von den im deutschsprachigen Markt erhältlichen, oft tendenziösen Werken war. Quasi wider Willen erkannte sie allmählich, daß sich ihre Auffassung von Gott und seinen Propheten mit jener der Muslime deckte. 1994 konvertierte die Autorin in einer Marburger Moschee zum Islam. Dass sie später einen Muslim heiratete, ergab sich unabhängig von ihrer zuerst erfolgten spirituellen Entwicklung. Wie aus ihrem Werk ersichtlich wird, ist sie immer noch eine Rebellin auf der Suche nach der für sie gültigen Wahrheit und ist nicht bereit, sich von sogenannten "gängigen Interpretationen" beeindrucken zu lassen, wenn sie ihrer Meinung nach nicht den Kern der Sache treffen.

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05/09/2014

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Das Bu ch

Beginnend mit einer Einf\u00fchrung in die vorislamische Zeit schildert die Autorin die damalige Gesellschaft, vor allem ihren G\u00f6tzenkult vor der Offenbarung des Korans. Dabei wird deutlich, aufweiche Schwierigkeiten der ProphetMo h a m m ed auch innerhalb seines eigenen Stammes bei der Verk\u00fcndung seiner Botschaft stie\u00df. Im Hauptteil werden Glaubensinhalte und Hintergr\u00fcnde islamischer Glaubenspraxis erl\u00e4utert. In zahlreichen Exkursen geht die Autorin dabei auch auf konfliktbelastete Themen ein, die zum Teil nicht nur f\u00fcr Nichtmuslime, sondern auch f\u00fcr Muslime Reibungspunkte bieten. Zum Abschlu\u00df findet der Leser den noch heute anzutreffenden orientalischen Aberglauben anhand der typischsten Beispiele dargestellt, in dem unverkennbar Parallelen zum G\u00f6tzenkult vorislamischer Zeit auftreten. In dieser Form gelingt es, einen zusammenh\u00e4ngenden Gesamteindruck zu erzeugen, der durch Koran- und Bibelverse abgerundet wird, die Gemeinsamkeiten mit dem j\u00fcdischen und christlichen

Glauben aufzeigen. Dem Leser wird au\u00dferdem bewu\u00dft, da\u00df auch im Islam Religion
und Tradition mitunter getrennte Wege gehen.
Die Au torin/ Illustratorin

Die 1970 geborene und evangelisch getaufte Autorin und Juristin ging einen f\u00fcr Europ\u00e4erinnen eher ungew\u00f6hnlichen Weg: Auf der Suche nach Gott wurde sie Muslimin. Schon fr\u00fch verstand sie Gott als transzendent und einzig und konnte so mit der christlichen Vorstellung der Dreifaltigkeit nichts anfangen. Als \u201eprotestierende Protestantin" fand sie bei den christlichen Klerikern keine Unterst\u00fctzung und so verlor sich ihre Gottsuche viele Jahre in diffusen Richtungen. Mit 17 begann sie diese dann zu systematisieren und fand ihre Auffassung von Gott zun\u00e4chst im Judentum widergespiegelt. Dort wiederum spielt Jesus allerdings keine Rolle, was ihm nicht gerecht wurde, wie sie fand. Ab 1991 ergaben sich Gespr\u00e4che mit muslimischen Nachbarn, die sie durch die Lekt\u00fcre einer Koran\u00fcbersetzung vertiefte, die weit entfernt von den im deutschsprachigen Markt erh\u00e4ltlichen, oft tendenzi\u00f6sen Werken war. Quasi widerW i l l e n erkannte sie allm\u00e4hlich, da\u00df sich ihre Auffassung von Gott und seinen Propheten mit jener der Muslime deckte. 1994 konvertierte die Autorin in einer Marburger Moschee zum Islam. Da\u00df sie sp\u00e4ter einen Muslim heiratete, ergab sich unabh\u00e4ngig von ihrer zuerst erfolgten spirituellen Entwicklung. Wie aus ihrem Werk ersichtlich wird, ist sie immer noch eine Rebellin auf der Suche nach der f\u00fcr sie g\u00fcltigen Wahrheit und ist nicht bereit, sich von sogenannten "g\u00e4ngigen Interpretationen" beeindrucken zu lassen, wenn sie ihrer Meinung nach nicht den Kern der Sache treffen.

Symbole
des
Islam
Tanja AI Hariri-Wendel
Schirner Verlag
ISBN 3-930944-86-3
Copyright \u00a9 Schirner Verlag, Darmstadt
Erste Auflage 1999
Alle Rechte vorbehalten.
Umschlaggestaltung: Klaus Holitzka

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