Besonders die digitale Pulsung der TETRA-Trägerfrequenz mit 17,6 Hz
stellen aber fürunseren Körper und unser Zentralnerven-system ein ernstes Problem dar: Diese 17,6Sprachimpulse/Sekunde, die beim „End-teilnehmer“ an seinem Handgerät bzw. imPolizeifahrzeug ankommen, fallen exakt inein „Frequenzfenster“, in welchem unserGehirn besonders sensibel auf elektromag-netische Wellen mit sehr niedriger Fre-quenz reagiert, wobei diese EMF-Wellenniedriger Frequenz – z.B. zwischen 3-20 Hz– auch „ELF-Wellen“, „Extreme Low Fre-quency“-Wellen genannt werden.
Grund für diesen Fenstereffekt der Sensi-bilität unseres Gehirns für diese langsamschwingenden ELF-Wellen:
Unser Gehirnist – wie das aller Lebewesen – an die fürunsere Gesundheit so wichtige kosmischeelektromagnetische Hintergrundstrahlung,die so genannten „Schumann Resonanzen“angeschlossen. Die Grundfrequenz dieserultraschwachen Hintergrundstrahlung be-trägt 7,8Hz. Vier weitere Resonanzen imSinne einer gebremsten „Obertonreihe“ be-finden sich bei 14,1Hz, 20,3 Hz, 32,5 Hzund 38,8 Hz. Ihre Intensität, mit der sie auf unser Gehirn und Organismus in vielfältiggesundheitserhaltender, nachts auch schlaf-fördernder Weise einwirken, beträgt ganze0,003 p/cm
2
, das sind 0,000003 nW/cm
2
,bzw. 0,00003
µ
W/m
2
.
Unsere Gehirnwellen koppeln an die Schuman-Resoanzen an
Wenn wir nun die wissenschaftlich un-strittige Tatsache zur Kenntnis nehmen,dass unser Gehirn mit seinen Gehirnwel-len an die Schuman-Resoanzen ankoppelt,eindeutig messbar im „Elektro-Enzephalo-Gramm (EEG – H. König 1959, 1974), underfahren, wie „intim“ diese Gehirnwellennicht nur mit unserer Gesundheit, sondernauch mit unserem geistig-seelischen Erle-ben verbunden sind, dann können wirnachvollziehen, wie grundlegend uns tech-nische Frequenzen und digitale „Modula-tionen“ gerade in diesem ELF-Bereich zubeeinflussen in der Lage sind. Denn unsereGehirn- oder „EEG-Wellen“ mit ihrem „Al-pha, Beta, Theta und Delta-Bereich liegengenau innerhalb der Schumann-Resonan-zen. Dabei entspricht der
„Alpha-Bereich“
mit 8-13 Hz den Zuständen der Entspan-nung, des Traumes („REM-Phasen“, „Rapid-Eye-Movement“-Phasen), der körperlich-seelischen Erholung, der Heilungsphasenunseres Organismus und generell vielfachunserem organischen und seelischen Un-terbewusstsein. Während der Traum- und„REM-Phase“ werden zudem Informatio-nen vom Kurzzeit- in das Langzeitgedäch-nis überführt (Röschke und Mann 1996).
Im „Beta-Zustand“
mit 14 bis etwa 35 Hzbefinden wir uns im Wachzustand, wennwir uns konzentrieren und geistig tätig sind.
Der „Theta-Zustand“
mit 4-7 Hz ist derBereich tiefen Traumlebens und wesentli-cher Bereich des Unterbewusstseins, undauch der „Delta-Zustand“ (1-3 Hz) spiegeltdie Tätigkeit tief unbewusster, aber auchpathologischer Gehirnprozesse wieder.
Wie gefährlich „digitale“, also in ihrerKontinuität „zerhackte“ Lichtwellen
, dieja ebenfalls niederfrequent gepulste elek-tromagnetische Hochfrequenz-Wellen dar-stellen, gehirneigene Steuerungen beein-flussen können, zeigt der Gebrauch vonStroboskop-Lampen z.B. in Diskotheken:Bei Anfallspatienten mit „photosensiblerEpilepsie“ konnten durch Lichtsignal von15-20 Lichtimpulsen pro Sekunde epilep-tische Anfälle ausgelöst werden. Dies ent-spricht genau dem Frequenzbereich vonTETRA mit 17,6 Hz (Hyland, 2004)!
Doch nicht nur Epileptiker und Patientenmit hirnbedingten Anfallsleiden
sind auf Grund klinischer Erfahrungen künftig inGefahr. Die digitale Taktung von 17,6 Hznimmt Einfluss auf jeden von uns! So konn-ten international höchst renommierte US-Forscher wie z.B. Prof. W.R. Adey und S.Bawin, C.F. Blackman, J.L.Schwartz u.a.bereits ab den 70er Jahren des vorigen Jahr-hunderts in international stark beachtetenLaborversuchen mit Küken- und Katzen-Hirnpräparaten nachweisen, dass niederfre-quent modullierte Hochfrequenzen, wie sieauch beim TETRA-System vorliegen (Trä-gerwelle um 390 MHz, digitale Pulsung amHandgerät 17,6 Hz), bereits bei niedrigstenStrahlenintensitäten von 3 nW/cm
2
zu ei-nem deutlichen Ausstrom von Calcium-Ionen aus den Hirnzellen führte. Dabei lagdas Maximum dieses Calcium-Ionen-Aus-stroms aus den Gehirnzellen gerade im Be-reich unserer EEG-Wellen, also zwischen 1-35 Hz, mit einem deutlichen Maximum bei16 Hz – TETRA fällt mit seiner Pulsungsfre-quenz von 17,6 Hz also – wie ein Volltrefferins Schwarze – exakt in diesen Bereich!
Dieser pathologische Calcium-Ionenaus-fluss
aus den Zellen in Intensitätsberei-chen von mehrfach hundertausendfach un-ter den Grenzwerten (D-Netz mit 450.000nW/cm
2
, E-Netz mit 950.000 nW/cm
2
) wur-de im Bundesanzeiger Nr.43 Frühjahr 1992von der Strahlenschutzkommission (SSK)als wissenschaftlich unstrittig anerkannt!Dieser signifikant vermehrte Ausstrom vonCalcium-Ionen aus den Gehirnzellen unterEinfluss von niederfrequent gepulstenHochfrequenzen, der somit auch durchTETRA-Exposition zu erwarten ist, stelltnatürlich ein pathologisches Geschehen vonerheblichem Krankheitswert dar. Denn denCalcium-Ionen kommt eine universelle Be-deutung in unserem Organismus zu. Soliefern Calcium-Ionen etwa die Grundlagejeder Nervenleitung und jeder Muskelkon-traktion, weshalb bei einer Verminderungder Calcium-Ionen in den Zellen die Ner-venleitung zwangsläufig gestört ist. Zudemregeln Calcium-Ionen die Freisetzung vonNeuro-Transmittern. Eine Störung ihresempfindlichen Gleichgewichts aber kannzu vielfältigen unvorhersehbaren Folgenführen. So konnte Prof. Semm (Univ. Frank-furt) und Prof. Beasond (Univ. New York)nachweisen, dass Versuchstiere – verwandtwurden Zebrafinken und Heuschrecken –nach 30-minütiger Handybestrahlung inmehr als 60% krankhaft veränderte Ner-venleitgeschwindigkeit aufwiesen, wobei80% eine abnorme Beschleunigung und20% eine abnorme Verminderung aufwie-sen (Semm B. u. Beasond R. 1996, 2002).
Pathologisches EEG im Alpha-Bereich durch Mobilfunk
In diesem Zusammenhang zweifellos vonInteresse: Die vielfach nachgewiesenen mo-bilfunkbedingten Hirnstromveränderungenim EEG! So konnte Dr. v. Klitzing von derUniv. Lübeck (1995) nachweisen, dass ge-pulste Hochfrequenzen wie Mobilfunk be-reits bei so geringen Expositionen wie 100nW/cm
2
zu pathologischen EEG-Muster desGehirns im so genannten „Alpha-Bereich“führten. Dieser EEG-Bereich repräsentiertunsere körperlich-seelischen Erholungs-und Genesungsphasen. Der Alpha-Rhyth-mus zeigt sich während unseres Schlafsund unserer Träume. Pathologische EEG-Zacken in diesem Alpha-Bereich – sie zei-gen sich vor allem bei 10 Hz – sind daherAusdruck einer tiefgreifenden mobilfunk-bedingten Störung unserer körperlich-see-lischen Gesundheit bis tief in unser Unter-bewusstsein hinein. Diese EEG-Verände-rungen wurden bereits lange vor Dr. v.Klitzing von russischen und amerikani-schen Forschern nachgewiesen und auchnach ihm vielfach reproduziert, so z.B.
Add a Comment