Frieden), die den Einsatz moderner Kommunikationsmittel als Werkzeug desKrisenmanagements erforscht.
Russian-Fires.ru sammelte und visualisierte 1000 Meldungen in 10 Tagen
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Gegründet wurde Russian-Fires.ru am 2. August 2010 von den russischen BloggernGregory Asmolov und Alexey Sidorenko, die mit freiwilligen Programmierern und derweltweiten “Ushahidi”-Foundation diese russischsprachige Internet-Plattform innertwenigen Tagen auf die Beine stellten.Hunderte von Informanten sendeten innert wenigen Tagen mit SMS, Twitter oder E-Mailrund 1000 Meldungen an Russian-Fires.ru, die in den ersten zehn Tagen von 150000
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Nutzer gelesen wurden.Auf der Plattform Russian-Fires.ru ist zuerst einmal eine Landkarte zu sehen mitSymbolen für die einzelnen Wald- und Torfbrände in Russland. Beim Klicken auf einSymbol kann man einzelne Augenzeugen-Meldungen lesen, in stark betroffenen Gebietenoft mehrere Hundert Meldungen.
Ein Schritt zu einer verantwortungsvollen Zivilgesellschaft in Russland
Russian-Fires.ru ist einerseits interessant für Journalisten oder andereInformationssuchende. Russian-Fires.ru ist aber vor allem eine Brücke zwischendenjenigen, die Hilfe brauchen und denen, die helfen wollen.Die Internet-Plattform hat zwei Haupt-Kategorien: Auf der Seite "Wir brauchen Hilfe" wirdaufgezeigt, was konkret an welchem Ort in Russland gebraucht wird. Von Hilfsmitteln fürdie Löscharbeiten über Logistik bis zu Kleidung, Nahrung oder einem Dach über demKopf. Auf der Seite "Ich will helfen" bieten umgekehrt hilfsbereite Russen kostenlosHilfsmittel, Logistik, Kleidung, Nahrung und Wohnraum an.Für die Macher ist Russian-Fires.ru ein wichtiger Schritt zu einer verantwortungsvollenZivilgesellschaft oder Bürgergesellschaft in Russland. "Die Wald- und Torfbrände inRussland zeigen, dass es ein grosses Potenzial gibt für gegenseitige Hilfe in derrussischen Gesellschaft. Dieses Potenzial realisieren viele Bürger jetzt zum ersten Mal, wosie deutlich sehen, dass die Regierung unfähig ist, eine solche Katastrophe effizient undeffektiv zu bewältigen."
SMS, Twitter, E-Mail und Filme aus den Waldbrandgebieten in Russland
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