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Das Nonnenkirchle in Waiblingen

Das Nonnenkirchle in Waiblingen

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Published by jwr47
Das Nonnenkirchle in Waiblingen wurde zwischen 1426 und 1510 erbaut. Der mit einem Netzgewölbe geschmückte Raum im Obergeschoss gehört zu den schönsten Räumen in der Stadt.

Die mittelalterlichen Mauermeister haben die Schlusssteine mit lebendigen Farben in Rot und Blau dekoriert.

Rot und Blau sind für Schlusssteine nicht ungewöhnlich. Auch die niederländischen Servaaskirche ist mit ähnlichen Schlusssteinen ausgestattet. In der Freimaurertradition haben diese Farben Rot, Weiß und Blau sowie Purpur eine besondere Bedeutung, die man aus der Bibel (Exodus und Chroniken) ableitet. Rot und Blau wurden als Symbole in den Schürzen, Gewändern und Brustplatte des Hohenpriesters, in den Dekorationen der Baldachinen und Schleiern, bzw. Tüchern des salomonischen Tempels verwendet.

Ab 1900 wurden Rot und Blau ebenfalls mit männlicher und weiblicher Symbolik assoziiert. Im Gegensatz zum Mittelalter und zur biblischen Urzeiten waren jedoch im vergangenen Jahrhundert Rosa weiblich, bzw. Hellblau männlich.
Das Nonnenkirchle in Waiblingen wurde zwischen 1426 und 1510 erbaut. Der mit einem Netzgewölbe geschmückte Raum im Obergeschoss gehört zu den schönsten Räumen in der Stadt.

Die mittelalterlichen Mauermeister haben die Schlusssteine mit lebendigen Farben in Rot und Blau dekoriert.

Rot und Blau sind für Schlusssteine nicht ungewöhnlich. Auch die niederländischen Servaaskirche ist mit ähnlichen Schlusssteinen ausgestattet. In der Freimaurertradition haben diese Farben Rot, Weiß und Blau sowie Purpur eine besondere Bedeutung, die man aus der Bibel (Exodus und Chroniken) ableitet. Rot und Blau wurden als Symbole in den Schürzen, Gewändern und Brustplatte des Hohenpriesters, in den Dekorationen der Baldachinen und Schleiern, bzw. Tüchern des salomonischen Tempels verwendet.

Ab 1900 wurden Rot und Blau ebenfalls mit männlicher und weiblicher Symbolik assoziiert. Im Gegensatz zum Mittelalter und zur biblischen Urzeiten waren jedoch im vergangenen Jahrhundert Rosa weiblich, bzw. Hellblau männlich.

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Das Nonnenkirchle in Waiblingen
J.W. Richter 
Waiblingen - Nonnenkirchle,1496 von Hans Ulmer erbautFoto: Ecelan,
 
Quelle:
-
.jpg - Wikimedia Commons
 
Zusammenfassung
Das Nonnenkirchle in Waiblingen wurde zwischen 1426 und1510 erbaut. . Der mit einem Netzgewölbe geschmückte Raumim Obergeschoss gehört zu den schönsten Räumen in der Stadt.Die mittelalterlichen Mauermeister haben die Schlußsteine mitlebendigen Farben in Rot und Blau dekoriert.Rot und Blau sind für Schlusssteine nicht ungewöhnlich. Auchdie niederndischen Servaaskirche
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ist mit ähnlichenSchlusssteinen ausgestattet. In der Freimaurertradition
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 habendiese Farben Rot, Weiß und Blau sowie Purpur eine besondereBedeutung, die man aus der Bibel (Exodus und Chroniken)ableitet. Rot und Blau wurden als Symbole in den Schürzen,Gendern undBrustplatte
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des Hohenpriesters, in denDekorationen der Baldachinen und Schleiern, bzw. Tüchern dessalomonischen Tempels verwendet.Ab 1900 wurden Rot und Blau ebenfalls mit männlicher undweiblicher Symbolik assoziiert. Im Gegensatz zum Mittelalter und zur biblischen Urzeiten waren jedoch im vergangenenJahrhundert Rosa weiblich, bzw. Hellblau männlich
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In Hebräisch: kho'shen, oder kho-shen mish-pow
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Das Nonnenkirchle
 Neben der Michaelskirche befindet sich das Nonnenkirchle,eines der scnsten Bauwerke in Waiblingen. Es wurdezwischen 1426 und 1510 erbaut.Über die ursprüngliche Verwendung und die Gründungsursachedes Kirchleins ist man sich nicht einig. Im Untergeschosswurde die Grablege eines Mannes freigelegt, dessenZuordnung ebenfalls unklar ist. Er wurde wohl zwischen 1450und 1490 bestattet. Heute wird das Nonnenkirchle für kleineregottesdienstliche Feiern und r den Kindergottesdienstgenutzt.Der mit einem schönen Netzgewölbe geschmückte Raum imObergeschoss gehört zu den schönsten Räumen in Waiblingen.1980 wurde das Netzgelbe renoviert. Die Schlusssteine bilden eine Standardreihe der 14 Nothelfer ( u.a. Erasmus
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,Georg, Achatius, Sebastian, das Lamm Gottes, Christusantlitz,Johannes, Christus, Sabinus).
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ein heiliger Bisschof 
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