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Leuenberger Hans-Dieter - Das Ist Esoterik

Leuenberger Hans-Dieter - Das Ist Esoterik

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10/29/2011

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Hans - Dieter Leuenberger
Das ist Esoterik
Eine Einführung in esoterisches Denken und in die esoterische SpracheVerlag Hermann Bauer Freiburg im BreisgauInhaltVorwortTeil AAm Anfang war das FeuerPan - Sohn des Hermes .Strom durch die JahrtausendeHermes TrismegistosHellenismusVom Berg Sinai zum Tempel in JerusalemKirche und Gnosis ....Neuplatonismus. Apollonius von TyanaDie Kelten .Die TemplerDie KatharerDer GralRenaissanceParacelsus .Die RosenkreuzerDas 18. JahrhundertDas Jahr 1875Der Orden »The Golden Dawn«Aleister CrowleyGurdjew und seine Schule .Teil BVorbemerkungAstrologie .Alchemie .MagieKabbalaTarotTheosophie und AnthroposophieReinkarnation und KarmaSymbolikSchamanismusHexenEsoterische MedizinEsoterik des OstensI GingEsoterische BelletristikZeitschriften .Wie anfangen?Register
 
Vorwort
Das Interesse an Esoterik und der esoterischen Literatur ist in den letzten Jahren ständiggestiegen. Was früher als kleine Naturschutzecke für Spinner und sonstwie etwas verdrehteMenschen betrachtet wurde, ist seit ca. 1975 fast sprunghaft für immer mehr, namentlich jungeMenschen interessant geworden. Gleichzeitig stieg die Nachfrage nach esoterischer Literatur (ander internationalen Buchmesse in Frankfurt 1982 war die Esoterik das einzige Fachgebiet, daseinen Zuwachs aufweisen konnte), und nach und nach entstanden sogar ausgesprocheneFachbuchhandlungen. Das Angebot an einschlägigen Büchern steigt und steigt, und wer zumerstenmal damit konfrontiert wird, verliert leicht den Überblick und kann sich im Dschungeldessen, was unter dem Begriff Esoterik angeboten wird, leicht verirren; und wenn er wiederherausfindet, ist er in recht vielen Fällen genauso klug wie zuvor.Was ist Esoterik? ist die Frage, die mir in der letzten Zeit am häufigsten gestellt wurde. Der Titeldes vorliegenden Buches ist als Versuch einer Antwort zu verstehen und nicht etwa alsdogmatische Umgrenzung des Begriffs Esoterik. Dabei darf freilich nicht übersehen werden, daßder Boom der letzten Jahre auch diesen Begriff nicht unbedingt hat transparenter werden lassen.Es ist mir ein Anliegen zu zeigen, daß Esoterik nicht einfach ein anderes Wort für alternativ,grün, versponnen oder gar verschwommen ist, sondern daß mit Esoterik eine jahrtausendealtegeistige Tradition der Menschheit bezeichnet wird, zu der wir, wenigstens im Westen, im Verlauf der letzten Jahrhunderte mehr und mehr den Kontakt verloren haben, die aber nach meiner undauch anderer Meinung die einzige Chance bietet, die Herausforderungen der kommenden Epochezu bestehen.Der Weg zur Esoterik ist ein Weg, den jeder einzeln für sich allein gehen muß, selbst wenn ersich mit Gleichgesinnten verbindet. Der esoterische Weg ist der Weg des Individuums in einerZeit der Vermassung. Das bedeutet Entscheidung. Dieses Buch will Fingerzeige geben unddaraufhinweisen, wo etwas zu finden ist, wenn man danach sucht. Aber das Gefundene aufhebenund bearbeiten muß jeder für sich selbst nach seiner eigenen Verantwortung. Somit bildet diesesBuch in etwa die Ansammlung einzelner Mosaiksteinchen, die jeder selbst zum fertigen Bildgestalten muß. Das Buch kann also nur Ansatzpunkte zeigen, wo und wie möglicherweise in dasüberaus komplexe Thema eingestiegen werden kann.In ihrem tiefsten Sinn kann Esoterik weder gelehrt noch gelernt, sondern nur erlebt und - das istdas Wichtigste - gelebt werden.Die in diesem Buch enthaltenen Informationen sind nach bestem Wissen und Könnenzusammengetragen worden. Keine ganz leichte Sache, da, besonders was Daten undOrthographie betrifft, auf diesem Gebiet die verschiedensten Varianten gebräuchlich undüberliefert sind.Mein besonderer - Dank gilt Beatrice Groeflin, die alles gründlich überprüft und das Manuskriptrevidiert hat.Frauenkappelen bei Bern,Jaggisbachau, im Juli 1985
 
Teil A
 Am Anfang war das Feuer
Furchteinflößende, gespenstische Laute schreien durch das Dunkel. Ein ohrenbetäubender Lärmvon einer Vielfalt von Summen, deren einzelne Töne kaum mehr bestimmt werden können.Langsam hebt sich aus dem Dunkel der Nacht ein schwacher Schein ab. Zögernd wird das Feuergrößer. Sein Licht fällt auf das barbarische Gesicht eines Menschen, der in einer scheinbarstumpfsinnigen Geborgenheit, kaum Anteilnahme zeigend, diesem Lärm lauscht. Die Szene wirderweitert durch glühende Augenpaare, die, scheinbar körperlos im Dunkel, beutegierig in denLichtkreis starren. Kommt eines zu nahe, ergreift der Mensch einen Stab, schwingt ihn in dieRichtung des drohenden Wesens, das sich mit einem Aufjaulen in die Sicherheit des Dunkelszurückflüchtet.Was sich in dieser Schilderung anhört wie ein magisches Beschwörungsritual, ist dieEingangsszene des Filmes Am Anfang war das Feuer. Ein Mensch hütet mit Licht und Wärmesein Leben vor den herandrängenden Schrecken der ihn umgebenden Natur: 80000 Jahre vor uns.Wir befinden uns mitten in der letzten Eiszeit. Ich weiß nicht, ob der Regisseur diese Szenebewußt so gestaltet hat, doch könnte ich mir keine bessere Darstellung der Situation desMenschen in seiner Frühzeit vorstellen. Damals brach er auf, um in der ihm von allen Seiten herfeindlich gesonnenen Umwelt nicht nur zu überleben und seine Existenz zu behaupten, sondernauch, um zu leben und auf die Dauer das zu gewinnen, was wir heute Lebensqualität nennen. Dererwähnte Film erscheint mir in verschiedener Hinsicht bemerkenswert und hervorragend dazugeeignet, uns heutigen Menschen zu zeigen, wie alles eigentlich gekommen ist und mit welcherHilfe der Mensch es wirklich bewältigte, sich aus seiner ihn allseits bedrohenden Situation zuerheben und in einen Zustand zu gelangen, den wir heute mit den Begriffen Kultur undZivilisation bezeichnen. Auch wenn wir nicht rundum mit allem einverstanden sein können, wasmit diesen beiden Ausdrücken verbunden ist.Wer sich mit der Esoterik als Ausdruck des überlieferten Wissens der Menschheit näherbeschäftigen will, findet in diesem Film ein ausgezeichnetes Mittel. Ja, die Auseinandersetzungdamit empfehle ich sehr, um so mehr, als der Film heute in Videotheken leicht zugänglich ist.Freilich mag dieser Film für zartbesaitete Gemüter keine leichtverdauliche Kost sein, denn erzeigt ungeschminkt und ehrlich Szenen der Gewalt, Vergewaltigung und Roheit, wie sie in jenenfernen Zeiten an der Tagesordnung waren. Aber gerade dies ist, wie wir noch sehen werden,vielleicht das große Thema, das die Menschheit in ihrem Streben nach Höherem und nach demLicht immer wieder von neuem beschäftigt.Der Film enthält vier Szenen, die für mich gewissermaßen Schlüsselszenen sind. Sie zeigen inAnsätzen, mit welchen Aufgaben und Problemen die Menschheit zur Zeit ihres Aufbruchskonfrontiert war. Die erste ist die bereits erwähnte in der nächtlichen Höhle, wo dem Menschenvor der Überwältigung der Natur nur dieses seltsame Feuer Schutz bot. Dieses war in mehrfacherHinsicht ein nicht faßbarer und nur unter Gefahren zu handhabender »Stoff«, der den archaischenMenschen buchstäblich nur als Geschenk der Götter zukam, als Blitz oder als glühendeLavamasse aus dem Innern der Erde. Ging dieses merkwürdige, so notwendige wieschreckerregende Feuer einmal durch Unachtsamkeit, unglückliche Umstände oder gewaltsamenRaub verloren, dann blieb nichts anderes übrig, als sich hinauszuwagen in die schrecklicheUmwelt — und dies ist der Inhalt des Filmes - , um das Verlorene wieder zugewinnen; wiederumdurch Raub und Gewalt oder in der verzweifelten Hoffnung auf eine aus einer anderen Sphärekommende Macht, wie Blitzschlag oder Vulkanausbruch, die der damalige Mensch

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