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Unkrautküche

Unkrautküche

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Published by Jimmy Holzer
Beschreibung und Rezepte einiger Unräuter aus unserer Küche
Beschreibung und Rezepte einiger Unräuter aus unserer Küche

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Categories:Types, Recipes/Menus
Published by: Jimmy Holzer on Aug 25, 2010
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09/05/2010

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WWildkräutersalatildkräutersalat
(eine (große) Portion)Sammeln sie möglichst junge und möglichst feine Blätter und Pflanzenspitzen folgender Kräuter:Es genügt ein Suppenteller gestrichen voll(Es müssen nicht immer alle Kräuter dabeisein, sondern einfach drei, vier Sorten je nachJahreszeit und Sammlerglück)Laimkraut (viel)Schafgarbe (wenig)Girsch (wenig)Bärenklau Blatt (wenig)Bärenklau Stengel (einer)Ein paar Blüten vom GänseblümchenEin paar Blüten vom StiefmütterchenFetthenne (wenig)Etwas Vogelmiere (viel aber ohne Stiele)Sauerampfer (wenig)Margherite (Blätter und 2-3 Blüten)Taubnessel (Blätter und Blüten) (wenig)Kletten-Labkraut (wenig)Schneiden sie nun eine (Salat)-Tomate in große Würfel und den Bärenklaustengel in dünneScheiben (wie eine Salatgurke). Dazu die Ringe einer halben roten -(wenn vorhanden) Zwiebelund dünne Scheiben einer halben kleinen Knoblauchzehe. Wenn man will, passen ganz gut etli-che Ringe von einem grünen “Peperoncino” dazu. Nun die frischen gesammelten Kräuter darauf.Am besten würzen mit viel Origano und Basilicum (wenn vorhanden frisch – geht aber auchgetrocknet).Abschmecken mit Salz und Pfeffer und mit weißem Essig und
viel
Olivenölmarinieren.Passt gut auf frischem Käse (am besten Hüttenkäse oder Feta) oder auch Topfen.Auch zu Graukäse könnte man`s versuchen...
 
KräuterknödelKräuterknödel
Man sammelt in einem Eimer (10 L) jeweils die Blätter folgender Kräuter.Brennessel undGuter HeinrichGirschzu gleichen Teilen bis der Eimer voll ist (locker aufgeschüttet, ohne anzudrücken).Dann noch einen halben Eimer (immer locker aufgeschüttet, ohne anzudrücken ) die Blätter fol-gende Kräuter zu etwa gleichen Teilen:LaimkrautBreitwegerichSpitzwegerichTaubnesselIn einem Topf bringt man Wasser zum kochen und wirft dann alle Kräuter gleichzeitig hinein.Den Topf so lange auf der Flamme stehen lassen bis das Wasser wieder zum kochen beginntund dann die Kräuter sofort abseihen. (Evtl das Wasser-und ein paar frische Kräuter- aufbewah-ren für Kräutersuppe).Wenn alles etwas abgekühlt ist, die nun kleine Kräutermenge sehr fein hacken oder, besser,durch den Fleischwolf jagen.In diesem Moment könnte man die entstandene Masse verpacken und als Vorrat einfrieren.Für die Knödel.: (ca 20 Stück)Etwa 400 g trockenes Weißbrot kleinwürfelig schneiden (oder Knödelbrot vom Bäcker holen).2 Eier, einen ELÖl, die Kräutermasse, und etwas Milch (ca ½ L) gut durchmischen, mit Salzabschmecken und eine halbe Stunde ziehen lassen. Es sollte eine dicke zusammenhängendeMasse entstehen. (Mit der Milch läßt sich die Konsistenz nachbessern – Achtung nicht zuviel aufeinmal)Nun noch 2 El Mehl unterkneten und Knödel formen.12 – 15 Min im köchelndem Wasser garen.Mit Parmesan (oder eine Reibkäsesorte nach Geschmack) und brauner Butter servieren.
KräutersuppeKräutersuppe
In etwas Öl eine kleine gehackte Zwiebel, und eine Knoblauchzehe anrösten. Mit etwas von demWasser in dem man die Kräuter blanchiert hat aufgießen.Zwei Kartoffeln dünn schneiden und indieser Brühe etwa 10 min mitkochen.Alles zusammen in den Mixer und kräftig zerkleinern.In der Zwischenzeit bringt man 1 Liter des restlichen Blanchierwassers zum Kochen und schüttetdie dickflüssige Masse aus dem Mixer hinein. Nun nicht mehr aufkochen.Mit Salz, Suppenpulver und einem kräftigen Schuß Sahne abschmecken.Evtl. mit gerösteten Brotwürfeln servieren....oder gar die Kräuterknödel in der Kräutersuppe... dazu passt ein Löffel voll Pramesan...
 
Spitzwegerich
(Plantaginis lanceolatae herba)Eine der unauffälligsten Pflanzen in unserer Natur ist derSpitzwegerich. Sind sonst Blüten gut sichtbar und leuchten in fri-schen Farben, der Spitzwegerich hingegen scheint imVerborgenen zu leben. Dies hat damit zu tun, dass für dieBestäubung keine Insekten angelockt werden müssen, sondernder Wind den feinen Pollen zu benachbarten Blüten trägt. Umauch sicher andere Blüten zu erreichen werden sehr großenMengen des feinen Pollens produziert, worunter Allergiker z.T.sehr leiden. Andere bekannte Pflanzen aus der gut 220 Artenumfassen Familie der Wegerichgewächse sind der Breitwegerichund der mittlere Wegerich.Der Spitzwegerich ist eine typische Pflanze unserer Wegränder, Äcker, Ruderalfluren undWiesen. Er wächst vorzugsweise auf nährstoffarmen Untergründen. Der Kalkgehalt des Bodensbeeinflusst seine Verbreitung kaum. Als Pionierpflanze sieht man ihn häufig auf frisch aufgebro-chenem Boden. Er ist in den gemäßigten Zonen von Europa, Nordafrika und Asien heimisch. Erkommt sehr häufig vor und ist nicht gefährdet.Der Spitzwegerich blüht zwischen April und Oktober.Die Wurzeln sind kräftig entwickelt und reichen fast einenhalben Meter in den Boden.Die Verbreitung erfolgt durch die gut 2mm langen, schwärz-lichen Samen und über eine vegetative Vermehrung derWurzelsprosse. Die Samen sind in feuchtem Zustand sehrklebrig (ohne dabei stark aufzuquellen) und bleiben anFüßen und Pfoten hängen. So werden die Samen desSpitzwegerichs durch Tiere und Menschen schnell weit ver-breitet.Wegen ihres hohen Vitamin C Gehaltes und ihrer verdau-ungsunterstützenden Wirkung werden die frischen Blätter(vor der Blüte geerntet) auch als Gemüse genutzt.Arzneilichgenutzt wird das Spitzwegerichkraut (Plantaginis lanceolatae herba).Es handelt sich um die zur Blütezeit gesammelten, getrockneten, ganzen oder zerteilten Blätter,z.T. Blütenstände und Teile des Stängels. Das Kraut schmeckt bitter bis salzig und ist kaumbehaart. Die Arzneidroge stammt fast ausnahmslos aus dem Anbau in Osteuropa oder denNiederlanden.Es enthält u.a. größere Mengen Iridoid-Glykoside (z.B. Aucubin, Catapol), Tannine, Flavonoideund Schleimstoffe.Seine Hauptanwendungsgebiete sind bei innerlicher Anwendung Erkrankungen der Atemwegeund äußerlich Hautverletzungen.Für die innerliche Anwendung verwendet man meist Spitzwegerichtee oder Teemischungen mitSpitzwegerich, Sirup oder Saft vom Spitzwegerich. Diese lösen festsitzenden Schleim und lindernentzündliche Prozesse. Ergänzend zu seiner Wirkung auf die Atmung fördert er auch dieVerdauung und regt den Stoffwechsel an. Neben Efeu und Thymian ist er eines der bestenpflanzlichen Hustenmittel überhaupt.

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