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Strategien gegen Nervtöter im Büroalltag
 
Die ewige Maloche ist ja schon schlimm genug. Viel schlimmer jedochsind die vielen kleinen und eigentlich überflüssigen Ärgernisse desBerufsalltags. Doch ab morgen lässt Sie das kalt. Wir haben nämlichmit unseren Experten eine Strategie gegen jede Nerverei entwickelt. „Immer muss ich die Spülmaschine ein- und ausräumen“Ihnen ist nach einem Tässchen Kaffee. Doch in der Büroküche findenSie nur Geschirrberge in Höhe des Mount Everest. Bis Sie dieSpülmaschine angeworfen und auf das Ende des Waschgangs gewartethaben, wird das Heißgetränk kalt und bitter sein. Gemein!Strategie: Wenn Sie sich immer wieder erbarmen, den Unrat vonKollegin Meier und Praktikant Sepp zu beseitigen, wird sich nie etwasändern. Hier hilft nur Härte. Sollen die faulen Pfeifen dochSchimmelpilze züchten, das geht Ihnen in Zukunft am Arm vorbei. Sieräumen nur ein, was Sie selbst benutzt haben. Bringen Sie sich beidieser Gelegenheit einen Vorrat an Geschirr mit, das so penetranthässlich aussieht, dass es außer Ihnen garantiert niemand benutzenwird. „Jedes Mal ist die Klopapierrolle leer“Auf der Rolle ist nur noch ein lumpiges Blättlein. Nachschub befindetsich im Abstellraum. Am anderen Ende des Flures. Sie denken: Warumimmer ich?Strategie: Glauben Sie nicht, dass die Welt sich bessern wird, wennSie Moralpredigten halten. Machen Sie es wie Tausende Camper auf der Welt: Bunkern Sie in Ihrem Büro immer eine Rolle. Die nehmenSie mit, wenn Sie müssen. So einfach ist das.http://www.mybook24.de 
 
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  „Dauernd ignoriert mich mein Chef“Sie haben häufig das Gefühl, Sie könnten auch zu Hause bleiben.Wann Sie das letzte Mal gelobt wurden? In der Schule, so weit Sie sicherinnern können. Sogar die stinkende Töle des Chefs hinterlässt mehrSpuren als Sie.Strategie: In manchen Seminaren klagen Mitarbeiter oft über dasDesinteresse des Chefs, aber: „Die Vorgesetzten schätzen sich selbstoft völlig anders ein.“ Ihr Rat: „Schmollen Sie nicht schweigend, sagenSie Ihrem Boss, was Sie von ihm erwarten. Wer sich anpasst, ändertnichts.“ Auch eine gute Idee: Legen Sie dem Boss ein Resultat IhrerArbeit zur Begutachtung vor. Eine Präsentation zum Beispiel. Dannmuss er sich äußern. „Der Kollege bringt seinen Riesenköter immer mit in das Büro“Es hieß, die Sache sei vorübergehend: nur solange dieSchwippschwägerin des Mitarbeiters (die Eigentümerin des Tiers) auf Safari ist. Oder so ähnlich. Die Frau ist aber offenbar im Dschungelverschollen. Jedenfalls sabbert ihr stinkendes Monster immer nochIhre wichtigen Unterlagen voll.Strategie: Setzen Sie erst mal auf Verständnis: Vielleicht handelt sich’s ja um eine längere Safari. Vielleicht glaubt aber auch der Kollege, Sieverstünden sich super mit dem Flohmercedes. Dabei bringen Sie dochnur aus Selbstschutz die ganzen Wurstwaren mit.Erwähnen Sie demnächst beiläufig einen asiatischen Freund, dessenLeibspeise „Hund in Soja“ sei... Ihr Kollege wird Ihnen nicht glauben.Aber er wird verstehen. Falls nicht: In den meisten Betrieben ist dasMitbringen von Haustieren nicht erlaubt. Erkundigen Sie sich mal beiIhrem Betriebsrat.http://www.mybook24.de 
 
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  „Das blöde Telefon klingelt dauernd“ „Schulze, Tach! Der Prosecco is’ immer noch net bezahlt“, nölt derIhnen absolut unbekannte Herr in der Leitung. Sie finden dasbedauerlich. Noch bedauerlicher finden Sie, dass a) Sie davon nichtsabbekommen haben und b) dieser Schulze heute morgen schon derfünfte Anrufer ist, der Sie wegen Firlefanz belästigt, mit dem Sie nichtszu tun haben.Strategie: Quetschen Sie den nächsten Fehlgeleiteten erst mal aus:Wen oder welche Abteilung wollte er sprechen? Hat irgendjemandversehentlich sein Telefon auf Sie umgestellt? Kam der Anrufer überdie Zentrale? Dann steht Ihr Name dort eventuell ganz oben auf derListe, und der Mitarbeiter ist zu neu oder zu doof um herauszufinden,wer in der Firma welche Bereiche betreut. Suchen Sie ihn auf undmachen Sie ihm klar, wofür Sie zuständig sind. Und vor allem: wofürnicht. „Immer, wenn ich dran bin, zeigt der Kopierer Papierstau an“Wie immer, Sie kommen in den Kopierraum und sehen schon dieLampe von Kammer 8 blinken: Papierstau. Und auch der Toner istwieder alle. Das kann dauern.Strategie: Schließen Sie den Toner und die Betriebsanleitung desKopierers weg. Rufen Sie den Praktikanten zu sich. Loben Sie seinentechnischen Sachverstand. Erzählen Sie, dass Sie dem Chef gernvorschlagen würden, ihn zu einem „Technical Officer“ zu befördern.http://www.mybook24.de 
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