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InhaltsverzeichnisAbschnitt 1:Grundsätze, Begriffsbestimmungen und Organe
§ 1 Studierendenschaft§ 2 Aufgaben§ 3 Fachschaften§ 4 Organe der Studierendenschaft§ 5 Urabstimmung§ 6 Vollversammlung der Studierendenschaft (VV)
Abschnitt 2:Studierendenparlament (StuPa) undAllgemeiner Studierendenausschuss (AStA)
§ 7 Aufgaben des Studierendenparlamentes (StuPa)§ 8 Amtszeit und Wahlen des StuPas§ 9 Organisation des StuPas§ 10 Ausschüsse§ 11 Einberufung und Beschlussfassung des StuPas§ 12 Beschlussverfahren und Archivierung§ 13 Aufgaben des Allgemeinen Studierendenausschuss(AStA)§ 14 Amtszeit, Wahlen und Zusammensetzung des AStA§ 15 Organisation des AStA§ 16 Autonome Referate§ 17 Bekanntgabe der Organbeschlüsse
Abschnitt 3:Fachschaftsvollversammlung (FSVV),Fachschaftsrat (FSR) undFachschaftskonferenz (FSK)
§ 18 Fachschaftsorgane§ 19 Aufgaben der Fachschaftsvollversammlung (FSVV)§ 20 Organisation und Sitzung der FSVV§ 21 Aufgaben eines Fachschaftsrates (FSR)§ 22 Wahlen und Amtszeit eines FSR§ 23 Sitzungen und Beschlussfassungen eines FSR§ 24 Aufgaben der Fachschaftskonferenz (FSK)§ 25 Zusammensetzung und Organisation der FSK
Abschnitt 4:Haushalt
§ 26 Beiträge§ 27 Haushaltsordnung und Haushaltsplan§ 28 Verfahren§ 29 Rechungsprüfung§ 30 Wirtschaftsbetriebe
Abschnitt 5:Änderungs- und Übergangsbestimmungen
§ 31 Satzungsänderungen§ 32 Übergangsbestimmungen
Verkündungsblatt
der Universität Duisburg-Essen - Amtliche MitteilungenJahrgang 6 Duisburg/Essen, den 29. Mai 2008 Seite 213 Nr. 38
 Satzung der StudierendenschaftderUniversität Duisburg-Essen
 
Vom 29. Mai 2008
 
Amtliche Mitteilungen Nr. 38 Seite 214
Abschnitt 1:Grundsätze, Begriffsbestimmungen und Organe§ 1Studierendenschaft
(1) Die an der Universität Duisburg-Essen eingeschriebe-nen Studierenden bilden die Studierendenschaft. DieStudierendenschaft ist eine rechtsfähige Gliederkörper-schaft der Universität Duisburg-Essen.(2) Die Studierendenschaft verwaltet ihre Angelegen-heiten selbst. Sie beschließt in eigener Verantwortungüber ihre Initiativen und Aktivitäten, gibt sich ihre eigenenSatzungen und Ordnungen und verwaltet ihre Finanzenselbst. Dazu wählt sie Organe, die diese Aufgaben unterEinbeziehung möglichst vieler Studierenden wahrnehmen.
§ 2Aufgaben
(1) Die Studierendenschaft vertritt die Interessen derStudierenden in fachlichen, hochschulpolitischen, wirt-schaftlichen, rechtlichen und sozialen Belangen; dabeisind die besonderen Belange der Studierenden mit Kin-dern und der Studierenden mit Behinderungen zu berück-sichtigen.(2) Die Studierendenschaft fördert aktiv die kulturellen undsportlichen Belange ihrer Mitglieder im Hinblick auf dieGestaltung der Hochschule zu einem befriedigendenLebensraum. Sie setzt sich auch für die ökologische Ver-besserung dieses Lebensraumes ein.(3) Die Studierendenschaft setzt sich für eine qualifizierteBildung der Studierenden, für gute Studienbedingungen,für gleiche Bildungschancen und verbesserte Zugangs-möglichkeiten zu allen Bildungseinrichtungen ein. Siestrebt die geistige Emanzipation der oder des Einzelnenund die Überwindung von Konkurrenzdenken an, umgemeinsame und solidarische Lernprozesse an der Hoch-schule zu fördern.(4) Die Studierendenschaft setzt sich für eine demokrati-sche und interdisziplinäre Wissenschaft und Lehre ein,deren Ziele bessere Lebensbedingungen für die gesamteBevölkerung, die Förderung des Friedens und der ökolo-gischen Gestaltung der Umwelt, die internationale Ver-ständigung und Zusammenarbeit, die Humanisierung derArbeitswelt und anderer Lebensbereiche und die Förde-rung von Kultur und Bildung sind.(5) Die Studierendenschaft setzt sich für die Gleichbe-rechtigung von Frauen und Männern in Hochschule undGesellschaft ein.(6) Die Studierendenschaft setzt sich für die Verbesse-rung der Mit- und Selbstbestimmungsrechte der Studie-renden ein und nimmt die bestehenden Rechte wahr. Siefördert die Zusammenarbeit mit den anderen Gruppen derHochschule, den nichtwissenschaftlichen und wissen-schaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und denProfessorinnen und Professoren.(7) Die Studierendenschaft setzt sich für Kontakte undZusammenarbeit mit den Studierenden anderer Hoch-schulen auf überregionaler und internationaler Ebene ein.Sie unterstützt die ausländischen Studierenden an derHochschule bei der Wahrnehmung ihrer Interessen.(8) Die Studierendenschaft fördert die politische Bildungund die Bereitschaft zur aktiven Toleranz. Sie unterstütztdie politische Willensbildung in den studentischen Verei-nigungen.(9) Die Studierendenschaft setzt sich für soziale und ge-sellschaftliche Strukturen ein, die geeignet sind, zur Ver-wirklichung der vorgenannten Ziele und der Formulierungund Umsetzung konkreter Forderungen beizutragen.
§ 3Fachschaften
(1) Die Studierendenschaft gliedert sich in Fachschaften.Im Einzelnen werden folgende 34 Fachschaften gebildet:Fachschaft 1a: Sprach- und Kommunikationswissen-schaftenFachschaft 1b: Geschichte, Philosophie, TheologieFachschaft 2a: SozialwissenschaftenFachschaft 2b: PädagogikFachschaft 2c: PsychologieFachschaft 3a: Soziale ArbeitFachschaft 3b: SportFachschaft 3c: GrundschuleFachschaft 4: KunstFachschaft 5a: Wirtschaftswissen-schaften Campus EssenFachschaft 5b: Systems EngineeringFachschaft 6a: Wirtschaftswissenschaften/ Betriebswirtschaft Campus DuisburgFachschaft 6b: WirtschaftspädagogikFachschaft 6c: WirtschaftsingenieurwesenFachschaft 6d: Logistik und ManagementFachschaft 7a: Mathematik Campus DuisburgFachschaft 7b: Mathematik Campus EssenFachschaft 8: PhysikFachschaft 8b: Lehramt Physik TechnikFachschaft 9a: ChemieFachschaft 9b: Water ScienceFachschaft 10a: GeographieFachschaft 10b: BiologieFachschaft 11a: InformatikFachschaft 11b: ElektrotechnikFachschaft 11c: International Studies in EngineeringFachschaft 11d: MaschinenbauFachschaft 12a: BauwesenFachschaft 12b: LandschaftsarchitekturFachschaft 13: MedizinFachschaft 14a: KulturwirtFachschaft 14b: OstasienwissenschaftFachschaft 14c: Kommunikations- und Medienwissen-schaften(2) Ist das von der Studentin oder dem Studenten gewähl-te Studium mehreren Fachschaften zugeordnet, so kannsie bzw. er nur in einer Fachschaft das aktive und passiveWahlrecht ausüben. Die Ausübung des Wahlrechts aufHochschulebene ist nur in einem Fachbereich möglich,den die Studentin oder der Student bei der Einschreibungoder Rückmeldung zu wählen hat.
 
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(3) Über die Neugründung und Auflösung von Fachschaf-ten entscheidet das Studierendenparlament. Das Studie-rendenparlament wird in diesem Zusammenhang nur aufAntrag einer Mehrheit der Mitglieder der Fachschaftskon-ferenz tätig.(4) Selbstbewirtschaftete Fachschaften können die Stu-dierendenschaft im Rahmen der ihnen zur Verfügungstehenden Finanzmittel privatrechtsgeschäftlich vertreten.Die Vertretung erfolgt durch die gewählten Mitglieder des jeweiligen Fachschaftsrates.(5) Studierende, die keiner Fachschaft zuzuordnen sind,werden vom Referenten der Fachschaftskonferenz infachlichen Angelegenheiten vertreten.
§ 4Organe der Studierendenschaft
(1) Die Organe der Studierendenschaft sind:1. das Studierendenparlament (StuPa) und seine Aus-schüsse;2. der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA).(2) Die Organe gewährleisten die umfassende Informationund Partizipation der Studierenden.
§ 5Urabstimmung
(1) Wahlberechtigt sind alle eingeschriebenen Ersthörer.(2) Gegenstand der Urabstimmung kann sein:1. Richtlinien für die Erfüllung der Aufgaben derStudierendenschaft;2. grundsätzliche Angelegenheiten der Studierenden-schaft;3. die Satzung bzw. die Änderung der Satzung derStudierendenschaft;4. die Beitragsordnung und die Wahlordnung für dieWahlen zu den Organen der Studierendenschaftund der Fachschaftsräte.Alle Organe der Studierendenschaft sollen die Beschlüsseder Urabstimmung beachten. Absatz 6 bleibt unberührt.Der Urabstimmung hat eine umfassende Information undAussprache in der Studierendenschaft vorauszugehen.Die Urabstimmung ist mindestens zwei Wochen im Vor-aus hochschulöffentlich anzukündigen.(3) Eine Urabstimmung muss durchgeführt werden:- auf schriftlichen Antrag von mindestens 10% derStudierenden der Studierendenschaft oder- auf Beschluss der Mehrheit der Mitglieder desStudierendenparlaments.Für die Vorbereitung und Durchführung der Urabstim-mung ist der Wahlausschuss verantwortlich. Der Wahl-ausschuss kann Helferinnen und Helfer benennen.(4) Der Wahlausschuss hat folgende Aufgaben:1. Druck und Verteilung des gestellten Antrags;2. Einrichtung und Besetzung der Stimmlokale;3. Erstellung und Ausgabe der Stimmzettel;4. Feststellung und Bekanntgabe des Abstimmungs-ergebnisses.(5) Die Urabstimmung sollte nach Möglichkeit gleichzeitigmit der Wahl zum Studierendenparlament stattfinden.(6) Die Urabstimmung wird schriftlich durchgeführt. Siefindet unmittelbar, frei, gleich und geheim an geeigneterStelle statt. Die Abstimmungsdauer beträgt fünf aufeinan-derfolgende, nicht vorlesungsfreie Tage. Die Teilnahmean der Abstimmung findet in der Zeit von 10 bis 16 Uhrstatt. Die Regelungen der Wahlordnung bezüglich derStudierendenparlamentswahlen sind sinngemäß anzu-wenden.(7) Beschlüsse, die auf Urabstimmungen mit Mehrheitgefasst werden, binden die Organe der Studierenden-schaft, wenn mindestens 30% der Mitglieder der Studie-rendenschaft zugestimmt haben.(8) Unmittelbar nach Schließung der Abstimmung führtder Wahlausschuss die Auszählung der Stimmen durch.Das Abstimmungsergebnis wird vom Wahlausschussfestgestellt und unverzüglich in geeigneter Form innerhalbvon 24 Stunden nach Beendigung der Auszählung hoch-schulöffentlich bekannt gemacht.(9) Eine Anfechtung der Abstimmung ist nur innerhalb vonzwei Wochen nach der Bekanntmachung des Ergebnis-ses und mit schriftlicher Begründung gegenüber demPräsidium des Studierendenparlamentes möglich. Überdie Anfechtung entscheidet das Studierendenparlament.
§ 6Vollversammlung der Studierendenschaft (VV)
(1) Die VV der Studierendenschaft dient der Willens-bildung und Information der Studierenden sowie der Bera-tung der Organe der Studierendenschaft. Das StuPa undder AStA beachten die Empfehlung der VV.(2) Eine VV ist einzuberufen:1. auf Beschluss des StuPa;2. auf Beschluss des AStA;3. auf Antrag von mindestens einem Drittel aller Fach-schaftsräte;4. auf schriftlichen Antrag von mindestens 5 % allerStudierenden.(3) Zu einer VV ist mindestens eine Woche vorher hoch-schulöffentlich durch das Präsidium des StuPa einzula-den. Eine VV kann über Empfehlungen an die Organe derStudierendenschaft abstimmen.(4) Das StuPa-Präsidium eröffnet und leitet die VV. AufWunsch der VV können auch andere Studierende miteinfacher Mehrheit mit der Leitung und Protokollierung derVV beauftragt werden.(5) Zu Beginn der VV ist eine Tagesordnung festzulegen.

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