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InhaltsverzeichnisErster Abschnitt: Allgemeines
§ 1 Geltungsbereich
Zweiter Abschnitt:Wahlen zum Studierendenparlament (StuPa)
§ 2 Wahlgrundsätze§ 3 Wahlsystem/Wahlzulassung§ 4 Wahlrecht und Wählbarkeit§ 5 Wahlorgane§ 6 Wählerverzeichnis§ 7 Wahlbekanntmachung§ 8 Wahlvorschläge§ 9 Wahlbenachrichtigung§ 10 Wahlverfahren in Sonderfällen§ 11 Stimmzettel§ 12 Stimmabgabe§ 13 Briefwahl§ 14 Wahlsicherung, Auszählung der Stimmen§ 15 Bekanntmachung des Wahlergebnisses§ 16 Wahlprüfung§ 17 Zusammentritt des StuPas
Dritter Abschnitt:Wahlen zu Fachschaftsräten
§ 18 Wahlen zu Fachschaftsräten
Vierter Abschnitt:Wahlen zu Autonomen Referaten
§ 19 Autonome Referate
Fünfter Abschnitt : Schlussvorschrift
§ 20 Genehmigung durch das Rektorat
Erster Abschnitt: Allgemeines§ 1Geltungsbereich
Die vorliegende Wahlordnung gilt für die Wahl desStuPas, eines FSR und der Autonomen Referate an derUniversität Duisburg-Essen.
Zweiter Abschnitt:Wahlen zum Studierendenparlament (StuPa)§ 2Wahlgrundsätze
(1) Das StuPa wird von den Mitgliedern der Studieren-denschaft in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicherund geheimer Wahl gewählt. Die Zahl der zu wählendenMitglieder des StuPas beträgt in der Regel 37.(2) Wahllisten werden aufgrund von gültigen Wahlvor-schlägen aufgestellt. Die Wahllisten enthalten die Namender Wahlbewerberinnen bzw. Wahlbewerber (Kandidatin-nen bzw. Kandidaten).(3) Die Wahl erfolgt unter Verwendung von Wahlkabinenund Wahlurnen; eine Briefwahl ist zulässig. Gewählt wirdan fünf aufeinanderfolgenden Werktagen. Die Wahl findetstatt von Montag bis Freitag im Zeitraum von 10.00 bis16.00 Uhr(4) Gewählt wird jeweils für die Dauer von zwei Semes-tern. Das StuPa legt mit einfacher Mehrheit, in Abstim-mung mit der Hochschule, den Wahltermin fest.(5) Es werden nur Listen zur Wahl zugelassen, die sichzur freiheitlich demokratischen Grundordnung der Bun-desrepublik Deutschland bekennen.
Verkündungsblatt
der Universität Duisburg-Essen - Amtliche MitteilungenJahrgang 6 Duisburg/Essen, den 29. Mai 2008 Seite 223 Nr. 39
 Wahlordnung der StudierendenschaftderUniversität Duisburg-EssenVom 29. Mai 2008
 
 
Amtliche Mitteilungen Nr. 39 Seite 224
§ 3Wahlsystem/Wahlzulassung
(1) Jede Wählerin bzw. jeder Wähler hat zwei Stimmen.Mit der ersten Stimme (Erststimme) wird eine der kandi-dierenden Listen gewählt oder die Möglichkeit zur Enthal-tung gegeben. Allein aus dem Verhältnis dieser Stimmenergibt sich das Stärkeverhältnis der hochschulpolitischenListen im StuPa der Universität Duisburg-Essen. Die Sitz-verteilung erfolgt nach dem Rangmaßzahlverfahren nachD´Hondt. Die Formel zur Berechnung der Mandate lautetwie folgt: [(Gesamtzahl der gültigen, abgegebenen Erst-stimmen/N) mit N=1, 2, 3 usw.]. Es werden in der Regel37 Mandate vergeben.Es werden nur die Listen bei der Mandatsvergabe be-rücksichtigt, die mindestens 4% der abgegebenen Stim-men erreicht haben.(2) Sind die Rangmaßzahlen mehrerer Listen bis ein-schließlich auf die gerundete vierte Nachkommastellegleich, so entscheidet das Los über die Reihenfolge desZugriffs. Entscheidet diese Rangmaßzahl über das letztezu vergebende Mandat, so erhält jede Liste mit dieserRangmaßzahl ein Mandat.(3) Mit der zweiten Stimme (Zweitstimme) kann jede Wäh-lerin und jeder Wähler eine beliebige Kandidatin odereinen beliebigen Kandidaten wählen. Nach den Zweit-stimmen wird die Reihenfolge der Kandidatinnen undKandidaten einer Liste bestimmt. Bei Stimmengleichheitauf einer Liste entscheidet die Reihung im Wahlvorschlagüber die Reihenfolge.(4) Zur Wahlzulassung einer Liste, die neben dem Namenauch die Fachbereichszugehörigkeit, die Matrikelnummer,das Geburtsdatum und die aktuelle Anschrift der Kandida-tin bzw. des Kandidaten enthalten muss, sind für jeweilsangefangene 1000 immatrikulierte Studierenden an derUniversität Duisburg-Essen jeweils eine Unterstützungs-unterschrift notwendig. Die Unterstützung oder die Ange-hörigkeit für mehrere Listen ist nicht möglich, diese wer-den vom Wahlausschuss gestrichen.(5) Von der Pflicht der Beibringung von Unterstützungsun-terschriften sind die Listen ausgenommen, die bei dervorhergehenden Wahl zumindest ein Mandat erreichthaben. Die Rechtmäßigkeit dieses Wahlvorschlags wirddurch die Unterschrift von mehr als der Hälfte der bisheri-gen Vertreterinnen und Vertreter im StuPa dieser Listedokumentiert.(6) Wahlkampfkostenerstattung wird in der Form gewährt,dass der AStA den kandidierenden Listen die Möglichkeitgibt, Plakate und Informationsmaterial auf den AStA-eigenen Kopierern zu erstellen. Die Kosten dürfen 0,03 %der Studierendenbeiträge nicht übersteigen.(7) Entfallen mehr Sitze auf eine Liste als diese Kandida-tinnen und Kandidaten enthält, so bleiben diese Sitzeunbesetzt; die Zahl der Sitze im StuPa vermindert sichentsprechend.(8) Scheidet ein gewähltes Mitglied aus, so rückt die oderder erste, bisher nicht berücksichtigte Kandidatin oderKandidat, derselben Liste nach.Ist die Liste erschöpft, so bleibt der Sitz unbesetzt, dieZahl der Sitze im StuPa vermindert sich entsprechend.(9) Mitglieder des StuPas können sich in einer oder meh-reren Sitzungen des StuPas von jeder Kandidatin oder jedem Kandidaten derselben Liste vertreten lassen, wel-che oder welcher zumindest eine Zweitstimme erhaltenhat.Dieser Vertretungsanspruch gilt bis zum schriftlichenWiderspruch des StuPa-Mitglieds.(10) Scheidet ein Mitglied aus einer Liste aus, so verfälltsein Mandat zugunsten der nächsten unberücksichtigtenKandidatin oder dem nächsten unberücksichtigten Kandi-daten auf der Wahlliste.
§ 4Wahlrecht und Wählbarkeit
Wahlberechtigt und wählbar sind die Mitglieder der Stu-dierendenschaft, die einen Monat vor dem ersten Wahltagan der Hochschule eingeschrieben sind. Zweithörerinnenund Zweithörer sowie Gasthörerinnen und Gasthörer sindweder wahlberechtigt noch wählbar.
§ 5Wahlorgane
(1) Wahlorgane sind der Wahlausschuss und die oder derVorsitzende des Wahlausschusses.(2) Spätestens 38 Tage vor der Wahl muss der Wahlaus-schuss gebildet sein.Die Zusammensetzung des Wahlausschusses wird durchdas Höchstzahlverfahren nach D`Hondt ermittelt. Wahl-ausschussmitglieder müssen immatrikulierte Studentender Universität Duisburg-Essen sein.(3) Der Wahlausschuss besteht aus neun Mitgliedern.Mitglieder des AStAs sowie Kandidatinnen und Kandida-ten können nicht dem Wahlausschuss angehören. DerWahlausschuss ist ohne Rücksicht auf die Zahl der er-schienenen Mitglieder beschlussfähig; er tagt öffentlich.Der Wahlausschuss fertigt über seine Sitzungen Nieder-schriften an, die von allen anwesenden Mitgliedern unter-zeichnet werden müssen.(4) Der Wahlausschuss kann sich für die Durchführungder Wahlen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern bedienen.Bei der Berufung der Wahlhelfer und Wahlhelferinnensollen nach Möglichkeit die im StuPa vertretenen Listenangemessen berücksichtigt werden.Die Listen haben bis 30 Tage vor der Wahl die Möglich-keit, eigene Wahlhelferinnen und Wahlhelfer zu benen-nen. Die maximale Anzahl, der von den Listen gemelde-ten Wahlhelferinnen und Wahlhelfern, ergibt sich aus derfiktiven Bildung eines „Wahlhelferausschusses“ mit 37Mitgliedern. Nach Verstreichen der Meldefrist schreibt derWahlausschuss die weiteren benötigten Wahlhelferinnenund Wahlhelfer hochschulöffentlich aus.Kandidatinnen und Kandidaten können nicht Wahlhelferinbzw. Wahlhelfer sein.Wahlhelferinnen und Wahlhelfer für die Tätigkeit an denUrnen müssen an der Universität Duisburg-Essen einge-schriebene Ersthörer sein.
 
Amtliche Mitteilungen Nr. 39 Seite 225
(5) Der Wahlausschuss wählt in seiner konstituierendenSitzung, spätestens bis zum 35. Tag vor dem erstenWahltag aus seiner Mitte die Vorsitzende oder den Vorsit-zenden des Wahlausschusses und deren bzw. dessenStellvertreterin bzw. Stellvertreter. Sie führen die Be-schlüsse des Wahlausschusses aus. Der Wahlausschusssichert in Abstimmung mit dem AStA die technische Vor-bereitung und Durchführung der Wahl. Der Wahlaus-schuss informiert die Hochschulöffentlichkeit über denAblauf der Wahl und über das Wahlergebnis.(6) Der Wahlausschuss entscheidet bei Streitfragen ineinfacher Mehrheit.
§ 6Wählerverzeichnis
(1) Der Wahlausschuss stellt spätestens bis zum 31. Tagvor dem ersten Wahltag ein Verzeichnis auf, das Famili-enname, Vorname und Matrikelnummer der Wahlberech-tigten enthält. Auf Antrag des Wahlausschusses erstelltdie Hochschulverwaltung dieses Wählerverzeichnis.Der Antrag muss spätestens bis zum 34. Tag vor demersten Wahltag bei der Hochschulverwaltung gestelltwerden.(2) Bei der Aufstellung des Wählerverzeichnisses ist denErfordernissen des Datenschutzes Rechnung zu tragen.(3) Das Wählerverzeichnis wird vom 28. bis zum 18. Tagvor dem ersten Wahltag den Studierenden öffentlich ge-macht.(4) Einsprüche gegen die Richtigkeit des Wählerverzeich-nisses können beim Wahlausschuss innerhalb der Ausle-gungsfrist schriftlich erklärt werden.
§ 7Wahlbekanntmachung
(1) Der Wahlausschuss macht die Wahl spätestens biszum 33. Tag vor dem ersten Wahltag hochschulöffentlichinnerhalb der Studierendenschaft bekannt.(2) Die Bekanntmachung muss mindestens enthalten:
Ort und Datum ihrer Veröffentlichung,
die Wahltage,
Ort und Zeit der Stimmabgabe,
die Bezeichnung des zu wählenden Organs,
die Frist, innerhalb der Wahlvorschläge eingereichtwerden können,
die Zahl der zu wählenden Mitglieder,
das für die Entgegennahme der Wahlvorschlägezuständige Organ,
einen Hinweis auf Ort und Zeit der Auslegung desWählerverzeichnisses,
eine Darstellung des Wahlsystems nach § 3,
einen Hinweis darauf, dass nur diejenige oderderjenige wählen kann, die oder der in dem Wähler-verzeichnis eingetragen ist,
einen Hinweis auf die Einspruchsmöglichkeiten nach§ 6 (4),
einen Hinweis auf die bei der Briefwahl zu beachten-den Fristen und Verfahren.
§ 8Wahlvorschläge
(1) Die Wahlvorschläge sind bis zum 20. Tag um 21:00Uhr vor dem ersten Wahltag dem Wahlausschuss einzu-reichen.(2) Jede und jeder Wahlberechtigte kann sich selbst oderandere Wahlberechtigte zur Wahl vorschlagen. Der Wahl-vorschlag muss von einem Tausend der Wahlberechtig-ten, persönlich und handschriftlich unterzeichnet sein. Mitdem Wahlvorschlag ist eine unwiderrufliche unterschrie-bene Erklärung jeder Kandidatin und jedes Kandidateneinzureichen, dass sie bzw. er der Aufnahme in denWahlvorschlag zugestimmt hat.(3) Eine Kandidatin oder ein Kandidat darf nicht inmehrere Wahlvorschläge aufgenommen werden. Liegenmehrere Erklärungen für verschiedene Listen vor, so istder Kandidat von allen Listen zu streichen.Eine Wahlberechtigte oder ein Wahlberechtigter darf nichtmehrere Wahlvorschläge unterzeichnen. Liegen mehrereUnterschriften für verschiedene Listen vor, so sind diesevon allen Listen zu streichen.(4) Der Wahlvorschlag muss mindestens den Familien-namen, Vornamen, aktuelle Anschrift und Matrikelnummerder Kandidatinnen und Kandidaten enthalten, sowie dieWahl bezeichnen, für die er gelten soll. Jeder Wahlvor-schlag muss zudem Kontaktdaten (Email und Telefon-nummer) einer Listensprecherin oder eines Listenspre-chers enthalten, die den Wahlausschuss in die Lage ver-setzt, jederzeit mit der Liste in Kontakt zu treten.Der Wahlausschuss fertigt hierzu ein Formblatt an, dasvon allen Listen zu verwenden ist.(5) Wahlvorschläge, die innerhalb der Frist des Abs. 1eingereicht worden sind, sind vom Wahlausschuss sofortzu prüfen. Entsprechen sie den Anforderungen nicht, sosind sie von ihm unter Angabe der Gründe unverzüglichzurückzuweisen. Damit ist die Aufforderung zu verbinden,die Mängel innerhalb von einem Tag zu beseitigen. Wahl-vorschläge die innerhalb dieser Nachfrist eingereichtwerden, sind unter keinen Umständen zu berücksichtigen.Ebenso bleiben Wahlvorschläge unberücksichtigt, die nurzum Zwecke der Nachfrist eingereicht wurden. Werdendie Mängel nicht innerhalb dieser Frist beseitigt, so ist derWahlvorschlag ungültig.(6) Die Entscheidung über die Gültigkeit der Wahlvor-schläge gem. Abs. 5 trifft der Wahlausschuss mit einfa-cher Mehrheit. Gegen die Zurückweisung eines Wahlvor-schlages kann spätestens bis zum 16. Tag vor dem ers-ten Wahltag schriftlich Beschwerde beim Wahlausschusseingelegt werden. Über form- und fristgerecht eingelegteBeschwerden entscheidet der Wahlausschuss, spätes-tens bis zum 16. Tag vor dem ersten Wahltag. Die Be-schwerdeentscheidung ist endgültig; sie schließt die Er-hebung eines Einspruchs im Wahlprüfungsverfahren nichtaus.

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