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Oktober_hinnerk_EP_10

Oktober_hinnerk_EP_10

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01/31/2013

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Der Herbst wird queer:Lesbisch Schwule Filmtage
Ab ins Kino!
Ole von Beustzeigt seinen Freund
Verliebt
Dirigent Jeffrey Tateliebt einen Mann
Verpartnert
Das Fernsehenfeiert Rock Hudson
Verzaubert
 
editorial
Liebe Leser,
zwei prominente Schwule sind mit ihrem Beziehungsleben Mitte Septem-ber in den Fokus der Berichterstattung geraten: Ole von Beust und GuidoWesterwelle. Während der Außenminister heiratete, zeigte sich HamburgsAlt-Bürgermeister mit einem neuen Mann an seiner Seite (siehe auch Sei-te 12). Bemerkenswert ist, wie die Medien mit beiden Themen umgingen.So sprach das biedere Hamburger Abendblatt bei Ole und seinem jun-gen Freund gleichzeitig von einer „Sensation“ und einer „Stillosigkeit“.Die Mopo spekulierte gar, ob die neue Beziehung der Grund für den Rücktritt des Ersten Bürger-meisters gewesen sei. „Unsinn“ gab von Beust zurück, „ich war 17 Jahre Berufspolitiker und hattenatürlich auch über diese Zeit ein Privatleben. Das hat meine beruflichen Entscheidungen aber nie-mals beeinflusst.“ Was nicht ganz stimmt: Ronald B. Schill wurde von Beust entlassen, weil er denBürgermeister mit dessen Homosexualität zu erpressen versuchte – die dieser stets als Privatsachedeklarierte. Das war sie damals, im Gegensatz zu heute, nicht.Den Schutz ihrer Privatsphäre beanspruchten auch Außenminister Guido Westerwelle und Micha-el Mronz für ihren Gang zum Standesamt. Das ist ihr gutes Recht. Politiker neigen jedoch dazu, dasPrivate politisch zu nutzen, wie es ihnen passt. Auch und vor allem Westerwelle. Der Außenministerbeschwerte sich unlängst sogar, er werde nur aufgrund seiner Homosexualität so arg kritisiert. Dasist vollkommen absurd. Man erinnere sich nur an die „spätrömische Dekadenz“ – die wäre auch einemHetero um die Ohren geflogen. Zudem nutzen der FDP-Chef und sein Freund insbesondere „Bunte“und „Bild“, um der Öffentlichkeit ihr Beziehungsleben darzustellen oder über verpasste Kinderwün-sche zu raisonieren. Jetzt weiß die Nation, dass Mronz lieber grillt und Westerwelle ein hervorra-gendes Boef Stroganoff zubereitet, beide gerne in die Oper gehen und über Kunst reden. Publik wurdedies alles erst, nachdem Westerwelle im politischen Dauerfeuer stand und die Umfragewerte drama-tisch sanken – so ein Zufall…Der Boulevard saugt diese Themen dankbar auf, und Politiker nutzen die Bühne oft und gerne –auch schwule, die das Spiel mittlerweile mitspielen dürfen. Für sie ist der Preis allerdings immer nochhöher als für Heteros.Viel Spaß beim Lesen!Stefan MielchenChefredakteur
Leserbriefe/Impressum4Titel6Hamburg12Kultur18Mahlzeit24Beautiful People26Szene28Programm32City Guide46Kleinanzeigen54Portfolio56Reise58Fitness & Wellness60Fernsehen62Verlosung64Lange Reihe66
6122328
Die 21. Lesbisch Schwulen Filmtagebringen Highlights des queeren Kinosauf Hamburgs Leinwände.
Titel
Sensationell oder stillos? Wie OlesLiebe Hamburgs Tuschel-Society unddie Medien überfordert.
Hamburg
Jeffrey Tate, Chefdirigent der Hambur-ger Symphoniker, hat nach 32 Jahrengeheiratet – einen Mann.
Kultur
Sport ist Mord? Von wegen: Der neueSportplatz in der Talstraße sollschwulen Männern Spaß bringen.
Szene
 hinnerk 
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