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2010 05 Tiroler Schützenzeitung tsz_0510

2010 05 Tiroler Schützenzeitung tsz_0510

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2010 05 Tiroler Schützenzeitung - Informationen aus Tirol - Süd-Tirol, Nord-Tirol und Ost-Tirol über das Tiroler Schützenwesen.
2010 05 Tiroler Schützenzeitung - Informationen aus Tirol - Süd-Tirol, Nord-Tirol und Ost-Tirol über das Tiroler Schützenwesen.

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09/28/2010

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Mitteilungsblatt der Schützen der Alpenregion
Nummer 5 Bozen, Innsbruck, Kronmetz, Weyarn im Oktober 2010 34. Jahrgang
Ehrungen für verdiente Schützen ………2Leserbriefe …………………………………………8Regimenter, Bataillone und Bezirke 10Die Seite der Marketenderinnenund Jungschützen …………………………14Berichte aus Bayern ……………………………17Wir gratulieren ………………………………… 21Gesamttiroler Schützenchronik ……… 24Totengedenken ………………………………… 30Ehrungen für langjährige Treue ……… 32Termine 2010/2011 ………………………… 32
Gegenwärtig zeigt sich vielfach eine Krise der Autorität mit Folgen für weite Bereiche desgesellschaftlichen und politischen Lebens. Je weiter der Abbau der Autorität in Staat und Ge-sellschaft voranschreitet, desto schärfer werden die Probleme sichtbar, die damit verbundensind. Hatten die 68er noch geglaubt, dass das Ergebnis des Autoritätsabbaus der mündige Bür-ger sein würde, der seine Probleme im herrschaftsfreien Diskurs vernünftig löst, so urteilt Chri-stian Nürnberger in der Süddt. Zeitung, müssen wir heute erkennen: Zwar sind die alten Auto-ritäten weg, aber von mündigen Bürgern ist eigentlich nicht sehr viel zu sehen; im Gegenteil„Was wir sehen sind Bürger, die nach starken Männern rufen und Politiker verachten, weil sienicht tun, was ihres Amtes ist – nämlich führen, Orientierung geben, den Schwachen vor denStarken schützen, soziale Sicherheit gewährleisten, Recht und Ordnung garantieren. Wir hörenBürger fragen: „Wem kann ich noch glauben und an was mich halten? Und wie orientiere ichmich in einer unüberschaubar komplexen multiethnischen, globalisierten Hightech-Gesellschaft,in der nichts mehr sicher und nichts mehr gewiss ist?“In traditioneller Sicht ist die Autorität ein wesentliches Element des Gesellschaftslebens. Siebewirkt die Verknüpfung der Einzelnen zu gegenseitigem Dienst und Austausch. Die Autoritätsteht im Dienst der Realisierung gemeinsamer Ziele. Sie besteht aber nicht in der zwangsweisen Ausübung von Macht, sondern sie ist gebunden an die freiwillige Zustimmung und Anerken-nung. Sie ist für den Dienst am Mitmenschen bestimmt und wird von den Menschen nur ak-zeptiert, wenn sie sie in ihrer Freiheit und Verantwortung fördert und sie für gemeinsame Be-lange in die Pflicht nimmt.Der jüngst verstorbene Pater Albert Keller hat anlässlich des Patronatstages in Rottach-Egern2003 in seiner Predigt darauf hingewiesen, dass eine der größten Gefährdungen in unserer Gesellschaft, vor der sie zu schützen ist, die Orientierungslosigkeit darstellt. Unsere europäischechristliche Tradition liefert uns nur eine Zielvorgabe. Diese ist ernsthaft zu prüfen. Niemandwird ein solches Ziel diktatorisch vorschreiben können. Nicht einmal kirchliche Instanzen sind
Poste Italiane SpA – Versand im Postabonnement – ges. Dekr. 353/2003(abgeändert in Ges. 27/02/2004 Nr. 46) Art. 1, Komma 2, CNS Bozen
I.P.
Berichte aus Bayern …………………………… 17Schützenkalender 2011 erschienen ……… 7
Des Volkes Wille
 
Nr. 5/20102
nötig ist. Wir ehren Vorbilder, die zupacken. Menschen, die sichweit über das hinaus einsetzen, was gemeinhin als selbstverständ-lich gilt und oft nicht mehr selbstverständlich ist. Es ist Ihr besonde-res Engagement, mit dem Sie alle ei-nen wertvollen Mehrwert für unsereGesellschaft geleistet haben. Ihnen al-len möchte ich heute im Namen desLandes Tirol sehr herzlich für Ihr vor-bildhaftes Wirken und Engagementdanken“, sagt LHptm. Platter in seiner  Ansprache. „Unsere Zeit ist so schnell-lebig, dass wir oft kaum noch nach-dass das Heimatgefühl zunehmend von Langeweile und Eintönigkeitabgelöst wird. Die Inhaber der Macht brauchen solche Impulse bis hinzum Protest. Wir sind dabei nicht chancenlos, denn es gibt eine geschriebene Autorität, die uns zur Seite steht – die Verfassung, das Grundgesetz.Darin steht, dass das Volk die Autorität ist, dass das Volk darüber zubestimmen hat, wie wir hier leben und arbeiten wollen. Unter demSchutz dieser Verfassung ist es prinzipiell möglich, die an die anony-men Märkte verlorene Gestaltungsmacht zurückzuholen. Man mussdas nur wollen, es muss organisiert sein und es muss dafür gekämpftwerden.Hptm. Hans Baur Schriftleiter des Bundes der Bayerischen Gebirgsschützenkompanienheute dazu noch in der Lage. Auch keine Naturwissenschaft oder So-ziologie vermag da weiterzuhelfen.Papst Benedikt XVI. hat noch als Kardinal in seinen Gedanken zuEuropa dies wie folgt formuliert: „Europa braucht eine neue gewisskritische und demütige Annahme seiner selbst, wenn es überlebenwill. Die immer wieder leidenschaftlich geforderte Multikulturalität istmanchmal vor allem Absage an das Eigene, Flucht vor dem Eigenen.Europa sollte ganz bewusst wieder seine Seele suchen.“ Und dabeigreift er auf den Gedanken der „schöpferischen Minderheiten“ zurück,auf Gruppen, die dieses Lebensmodell wagen, es überzeugend darstel-len und damit Beispiel geben.Besonders wir Schützen der Alpenregion sind aufgerufen, Impulsezu setzen. Wir müssen darauf aufmerksam machen, dass die Identifi-kationsmöglichkeiten für die Menschen immer weniger werden, dassdie Verbundenheit der Bürger mit ihrem Staat, ihrer Stadt abnimmt,INNSBRUCK - Die Ehrung verdienter Bürge-rinnen und Bürger am „Hohen Frauentag“durch die Landeshauptleute der Länder Tirol undSüdtirol hat bereits eine lange Tradition und fandheuer in der Kaiserlichen Hofburg in Innsbruckstatt.LHptm. Günther Platter überreichte gemeinsam mitseinem Südtiroler Amtskollegen Dr. Luis Durnwalder die Verdienstmedaillen, Lebensrettermedaillen und Erb-hofurkunden. Die Feierlichkeiten fanden im Beisein von Mitgliedern der Landesregierungen dies- und jenseits des Brenners sowie hochrangigen Reprä-sentanten aus Kirche, Politik und Wirtschaft statt.„Am Hohen Frauentag stehen ganz besondereMenschen im Mittelpunkt. Wir zeichnen heute Tirole-rinnen und Tiroler aus, die nicht wegsehen, wenn Hilfe
Stellvertretend für alle geehrten Kameradender Lt. der Schützenkompanie Fulpmes,Toni Erhard.
Hohe Auszeichnungen für verdiente Bürgerinnen und Bürger
LHptm. Günther Platter und LHptm. Luis Durnwalder beim Abschreiten der Ehrenformationen. (Foto: Land Tirol/Mück)
 
3Nr. 5/2010
Dem Festakt im Congress Innsbruck gingen ein Landesüblicher Empfang am Rennweg mit anschließender Kranzniederlegung beim Andreas-Hofer-Grabmal in der Hofkirche sowie ein Festgottesdienst inder Jesuitenkirche voraus.Der „Hohe Frauentag“ als Feiertag geht auf Andreas Hofer zurück,der das Land Tirol im Zuge des Freiheitskampfes gegen die Franzosenund Bayern der Heiligen Jungfrau Maria anvertraut hat. 
 Verdienstkreuze des Landes Tirol verliehen
DORF TIROL - Im würdigen Ambiente des Rittersaals auf SchlossTirol bei Meran wurden am 19. September die Verdienstkreuze desLandes Tirol von den LHptm. Günther Platter aus Tirol und Luis Durn-walder aus Südtirol im Beisein weiterer Mitglieder der Tiroler undSüd-Tiroler Landesregierung sowie beider Landtage verliehen.Das Verdienstkreuz des Landes Tirol ist eine Auszeichnung, die auf Beschluss der Landesregierung vergeben wird. Maximal 48 Personenpro Jahr dürfen mit dem Verdienstkreuz ausgezeichnet werden.denken können. Wir wissen kaum noch, wer wir sind vor lauter Stress.Daher tut uns das Nachdenken über unser Leben dann und wann ganzgut. Noch nie zuvor ist es so vielen Menschen in Europa so gut gegan-gen. Das Schöne dabei ist, dass wir trotzdem nicht übermütig gewor-den sind und dass unsere Werte immer noch Bedeutung haben. Es istmir eine besondere Freude, dass wir heute jenen Menschen danken, dieanderen auch in unserer materialistischen Zeit durch ihren ehrenamt-lichen Einsatz ein Vorbild gegeben haben“, erklärt LHptm. Durnwal-der.Die Verdienstkreuze und Verdienstmedaillen des Landes Tirol wer-den als sichtbares Zeichens des Dankes und der Anerkennung für be-sondere Verdienste um das Land verliehen. Menschen, die sich trotzgroßer Gefahr für ihr Leben oder ihre Gesundheit bei der Rettung einesMitmenschen besonders eingesetzt haben, werden mit der Lebensret-tungsmedaille ausgezeichnet. Die Verleihung der Erbhofurkunden be-deutet den Erhalt des Rechts, die Bezeichnung „Erbhof“ zu führen.Mit der Verdienstmedaille des Landes Tirolwurden folgende Schützen ausgezeichnet:
Lt. Anton Erhard, FulpmesEMjr. und ELt. Ludwig Gundolf, WennsHptm. Josef Konrad, FlaurlingEHptm. Werner Schranz, KaunerbergHptm. Gottfried Steinwender, Nikolsdorf Obm. Franz Tegischer, St. Veit i. Def.
Mit dem Verdienstkreuz des Landes Tirolwurde ausgezeichnet:
BGf.-Stv. Mjr. Walter Flory, Innsbruck
 Wir gratulieren unseren Kameraden und danken für ihrengroßen Einsatz im Dienste des Tiroler Schützenwesens!
Festliches Ambiente bei der Verleihung der Verdienstkreuze des Landes Tirolauf Schloss Tirol bei Meran mit den Tiroler Ausgezeichneten.(Foto: Land Tirol/Frischauf-Bild)Frontabschreitung der Ehrenformation auf Schloss Tirol (v.l.) Hptm. Renato des Dorides, LKdt.-Stv. Mjr. Stefan Zangerl, LHptm. Dr. Günther Platter und LHptm.Dr. Luis Durnwalder - im Hintergrund die Musikkapelle Dorf Tirol und die Bundesstandarte des BTSK und die Bundesfahne des SSB.

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