Welcome to Scribd. Sign in or start your free trial to enjoy unlimited e-books, audiobooks & documents.Find out more
Download
Standard view
Full view
of .
Look up keyword
Like this
2Activity
0 of .
Results for:
No results containing your search query
P. 1
Zigarette und Volksgewalt

Zigarette und Volksgewalt

Ratings:
(0)
|Views: 83|Likes:
Die Basis: Hysterie, Vernunft und Meinung. - Anlaß: http://www.spiegelfechter.com/wordpress/106/verbotswahn
Die Basis: Hysterie, Vernunft und Meinung. - Anlaß: http://www.spiegelfechter.com/wordpress/106/verbotswahn

More info:

Published by: Helmut Hampl [urspr. Clara] on Sep 30, 2010
Copyright:Attribution Non-commercial

Availability:

Read on Scribd mobile: iPhone, iPad and Android.
download as RTF, PDF, TXT or read online from Scribd
See more
See less

01/12/2011

pdf

text

original

 
Die Zigarette und die Basis der Volksgewalt:Hysterie, Vernunft und Meinung
Ein
 Alter Ego
hatte mit einem ähnlichen Gedanken auch schon mal gemeint, ein bißchenzur Einsicht, auf die nur zu spekulieren ist, zu bewegen, vielleicht sogar eine Umkehr,was sonst wäre der Sinn solcher Bemühung, mit-bewirken zu können.Mit Tabak ein
Geschäft 
zu machen, ist nach wie vor erlaubt. Eine Umstellung auf eineProduktion, die auf ein schadstoffarmes Gut aus ist, damit eine Begrenzunggesundheitsschädlichen Konsums des Giftes, ausgeschlossen. Die Hysterie, die, aber wer interessiert sich schon dafür, wiewohl man daran Geschichte studieren könnte, einmal imPentagon ihren Anfang nahm, einfach zu weit fortgeschritten.Rauchen in den eigenen Wänden ist
noch
erlaubt. Wenn der Mietvertrag nichtsGegenteiliges enthält. Das Mehrheitsvolk im Freistaat Bayern hat inzwischen Gerichtgesprochen: Demokratie, ob repräsentativ oder Basis, ist
von Natur aus
auf Verbot aus.Und wer, außer dem
Verein zum Erhalt der bayerischen Wirtshauskultur 
, hat eigentlichgegen die inszenierte Hysterie und den Verbotswahn jemals etwas zu unternehmenversucht?Das mag ich ja: die große Theorie im Rückspiegel zu verbreitende Predigten abliefern,weil jede über Papierform hinausgehende praktische Einmischung die Würde der eigenenGemeinde antastete, den Staat überhaupt zum Wertmesser allen Übels erklären, damitihm unter dem Generalvorbehalt seiner Abschaffung nur jeder zu Kreuze krieche, um die bessere Interpretation eines an der Favoritenrolle der eigenen Geistesgüte gemessenenWeltlaufs die Schlachten ideell so zu antizipieren, daß jemand, der noch bei Sinnen ist,gar nicht mehr weiß, vor was & wem er sich eigentlich mehr fürchten soll, zumal dasunverschämte Zuordnungwesen ja auch nicht nur von Pappe ist, aber da, wo es einer  paffenden Minderheit an den Kragen geht, das Maul genau so zu halten, wie man sichansonsten bei der Linderung und Behebung der den Ärmsten, Alten und Behindertenverordneten Gemeinheiten die Hände auch nicht schmutzig machen will.Lang lebe die Revolution im Hinterzimmer!
 [Clara, Sept. 2010] 
 ________________________________ 
 Acht Jahre früher:
 
"Fast die ganze Welt spricht von Umwelt und denkt sich nichts dabei. Die Welt um die Welt herum, jawohl, das ist die Umwelt. Aber offensichtlich ist in dieser Wortschöpfung der je einzelneMensch die Welt, so dass ihm alles, was um ihn herum ist, zum Um-ihn gerät. Da er ja die Welt ist, ist die Welt um ihn herum, eben die Umwelt. Auf diese Weise gibt es über 6 Milliarden Weltenauf der Welt. Wer da nicht verrückt wird! Denn ihnen entsprechen nochmals mindestens genau so viel Meinungen. Da manche sogar zwei oder drei Meinungen oder noch mehr zu einer Sachehaben, je nachdem, wem sie die Meinung kundtun müssen, gibt's auch noch rund 20 MilliardenMeinungen. Weil nun jede Meinung wiederum ihre eigene Welt hat und ist, gibt es genau genommen 20 Millarden Welten auf der Welt. Ein Hoch der Meinungsfreiheit! Gäbe es sonst soviele Welten? Es muss noch mehr Meinungen geben, damit mehr Freiheit ist. Diese Entwicklung dient auch dem erneuten Beweis des statistischen Gesetzes: Die Zahl derer, die nichts zu sagenhaben, nimmt im umgekehrten Verhältnis im Verhältnis zu denen, die etwas zu sagen haben, proportional zu. Und umgekehrt. Oder so ähnlich. - Was aber das Schlimme an der Sache ist, ist nicht ihr Witz, vielmehr seine Bedeutung. Denn spricht der Mensch von seiner Umwelt, stellt er  sie sich als wesentlich grösser und damit bedeutungsvoller vor, als er es selber ist. DiesesVerhältnis zur Welt erfordert in der Tat eine Ehrerbietung, wenigstens 2x am Tag, einmal wennauf der Strasse geraucht wird, und dann wieder, wenn im Betrieb dasselbe geschieht, schwingt man sich zum Naturfan auf. Der umweltfreundliche Antiraucher läuft zu grosser Form auf in der  Kollegenschelte, obwohl er sonst nie das Maul aufreisst. Noch nicht einmal auf einer Demo gegen die Atomkraftwerke hat er sich eingefunden, denn da kann man ja eh nichts machen.Gegen das Rauchen und vor allem gegen die Raucher.Innen zu sein, das gehört sich. Denn dakann man bei sich selbst beginnen, was zu verändern. Und das ist vernünftig. Während die AKW-Gegner, man sehe sie sich nur an, sich sogar beim Rauchen erwischen lassen. Dann können sie ja nur unvernünftig sein. So hat halt jeder seine Vernunft. Mit ihr ist es wie mit der Meinung ... ." 
Und ich bleibe auch beim Resümee, das jenem Artikel aus dem Sept. 2002, dem obigeAnmerkung entstammt, anhing:
 FAZIT 1: Auch wenn dies und ganz bewusst Marx und dem alt-orthodoxen Marxismuswiderspricht: Dann kann die Revolution auch nichts taugen, d.h. ihre Träger sind ihrer ausallgemeinen Gesichtspunkten der kommunistischen Menschlichkeit gar nicht fähig. Wer nur von[& vom] 'Menscheln' faselt und vor Schlimmem warnt, wenn er das Wort nur hört, der hat beialler Kunst der Ableitung von Staat und Kapital vom Kommunismus noch nichts begriffen. Der Verfasser ist ja auch nicht gegen den Kommunismus, weil er die politischen Werke Stalins und  seiner Konsorten für ein Verbrechen am Kommunismus hält. FAZIT 2: "Stoppt die Motte, heißt also in diesem Herbst der Slogan für Berlin. Nach den WortenStrieders ist dies nahezu eine staatstragende Aufgabe - die Bäume, so der Senator, prägten schließlich die Identität Berlins." - Dieser nicht nur ideelle, sondern [...] auch praktizierte Zusammenschluss der Mottenbekämpfung als staatstragender Aufgabe mit dem Prägungsmerkmal Rosskastanienbaum der Identität Berlins ist bereits Faschismus in der  Demokratie. Dieses Mal waren die Empfänger der Sozialhilfe seine Adressaten. Und so, wiedargestellt, ist die Verlaufsform der Kommunikation einer faschistischen Demokratie oder einesdemokratischen Faschismus, wie es einem beliebt, weil das eine die Qualität vom anderen hat und umgekehrt. Beim nächsten Mal kann es schon ganz andere treffen.

You're Reading a Free Preview

Download
scribd
/*********** DO NOT ALTER ANYTHING BELOW THIS LINE ! ************/ var s_code=s.t();if(s_code)document.write(s_code)//-->