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Prof. Dr. Gerpott: Wettbewerbs- und Regulierungsimplikationen der 900 MHz-Frequenzausstattung von Mobilfunknetzbetreibern in Deutschland

Prof. Dr. Gerpott: Wettbewerbs- und Regulierungsimplikationen der 900 MHz-Frequenzausstattung von Mobilfunknetzbetreibern in Deutschland

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Die Bundesnetzagentur hat angekündigt, ihre Untersuchung bis zum Sommer 2011 abzuschließen. Vor diesem Hintergrund hat die E-Plus Gruppe die im Impulspapier adressierten Fragestellungen durch zwei anerkannte Experten untersuchen lassen. Zum einen wurden die „Wettbewerbs- und Regulierungsimplikationen der 900 MHz-Frequenzausstattung von Mobilfunknetzbetreibern in Deutschland“ von Prof. Dr. Gerpott aus ökonomischer Sicht analysiert. Er kommt in seiner Untersuchung zu dem Ergebnis, dass „in Deutschland die Ausstattung […der D-Netzbetreiber…] mit Spektrum im 900 MHz-Bereich […] bis in die Gegenwart deutliche Wettbewerbs verzerrende Effekte zuungunsten der E-Netzbetreiber nach sich zieht.“
Die Bundesnetzagentur hat angekündigt, ihre Untersuchung bis zum Sommer 2011 abzuschließen. Vor diesem Hintergrund hat die E-Plus Gruppe die im Impulspapier adressierten Fragestellungen durch zwei anerkannte Experten untersuchen lassen. Zum einen wurden die „Wettbewerbs- und Regulierungsimplikationen der 900 MHz-Frequenzausstattung von Mobilfunknetzbetreibern in Deutschland“ von Prof. Dr. Gerpott aus ökonomischer Sicht analysiert. Er kommt in seiner Untersuchung zu dem Ergebnis, dass „in Deutschland die Ausstattung […der D-Netzbetreiber…] mit Spektrum im 900 MHz-Bereich […] bis in die Gegenwart deutliche Wettbewerbs verzerrende Effekte zuungunsten der E-Netzbetreiber nach sich zieht.“

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Wettbewerbs- und Regulierungsimplikationender 900 MHz-Frequenzausstattung von Mobilfunknetzbetreibern in DeutschlandTorsten J. Gerpott
*
 
Duisburg27. August 2010
*
 
Univ.-Prof. Dr. Torsten J. Gerpott, Lehrstuhl Telekommunikationswirtschaft, Universität Duisburg-Essen.
 
Implikationen 900 MHz-Frequenzausstattung II 27.08.10, Gerpott
 
Inhaltsverzeichnis
 
Management-Zusammenfassung
.......................................................................................III
 
1.
 
Ausgangssituation und Untersuchungsfragen
............................................................1
 
2.
 
Analyse der Entwicklung der Wettbewerbsverhältnisse im deutschenMobilfunkmarkt bis zur Frequenzauktion 2010
........................................................7
 
3.
 
Anbieterkonzentration und Entwicklungsstand des deutschen Mobilfunk-marktes im Vergleich zu anderen westeuropäischen Ländern
................................14
 
4.
 
Markteintrittstiming und Frequenzlage als Einflussfaktoren desbetriebswirtschaftlichen Erfolgs von Mobilfunknetzbetreibern
.............................21
 
4.1
 
Ausgangssituation..............................................................................................21
 
4.2
 
Erfolgsunterschiede aufgrund versetzter Zeitpunkte von Vermarktungsstarts......22
 
4.3
 
Erfolgsunterschiede aufgrund von Abweichungen bei der Lage anfänglichzugeteilter GSM-Frequenzen..............................................................................26
 
5.
 
Auswirkungen der Frequenzversteigerung 2010 auf die Wettbewerbs-verhältnisse im deutschen Mobilfunkmarkt
.............................................................32
 
5.1
 
Darstellung der Versteigerungsergebnisse..........................................................32
 
5.2
 
Ökonomische Erklärung der Versteigerungsergebnisse für die800 MHz-Frequenzen.........................................................................................35
 
5.3
 
Auswirkungen der Versteigerungsergebnisse auf die zukünftigeWettbewerbsentwicklung...................................................................................40
 
6.
 
Frequenzpolitische Maßnahmen zum Abbau von Wettbewerbsverzerrungeninfolge der diskriminierenden 900 MHz-Frequenzausstattungen
...........................46
 
Abkürzungsverzeichnis
......................................................................................................49
 
Abbildungs- und Tabellenverzeichnis
...............................................................................51
 
Literaturverzeichnis
...........................................................................................................52
 
 
Implikationen 900 MHz-Frequenzausstattung III 27.08.10, Gerpott
Management-Zusammenfassung
1. Die von zwei im Oktober 2009 von der
 Bundesnetzagentur
getroffenen Entscheidungen(Vergaberegeln für Frequenzen für den drahtlosen Netzzugang zum Angebot von Tele-kommunikationsdiensten, Flexibilisierung der Nutzungsrechte u.a. für die bisherigenGSM-Frequenzen) ausgehenden Wirkungen auf die Funktionsfähigkeit des Wettbewerbsim deutschen Mobilfunkmarkt werden unter Unternehmenspraktikern aus dem Telekom-munikationssektor sowie Wirtschafts- und Rechtswissenschaftlern kontrovers diskutiert.Gegenstände der Debatten sind die Veränderung der Wettbewerbsverhältnisse in diesemMarkt in der jüngeren Vergangenheit, die gegenwärtige Wettbewerbslage und deren ab-sehbare Entwicklung in den nächsten Jahren. Dabei geht es insbesondere darum, inwie-weit die zeitlich gestaffelte Vergabe von GSM-Lizenzen in den 1990er Jahren sowie dieungleiche Ausstattung der Lizenznehmer in Deutschland mit Frequenzen im 900 MHz-Bereich bis zur Gegenwart erhebliche Verzerrungen des Wettbewerbs zwischen den vierMobilfunknetzbetreibern nach sich ziehen.2. In diesem Kontext vorgetragenen Überlegungen mangelt es jedoch häufig an einer diffe-renzierten Aufarbeitung von Marktdaten sowie statistischen Analysen zum Nachweis dermöglichen Fortdauer von Wettbewerbseffekten weit zurückliegender Vorgaben des staat-lichen Telekommunikationsregulierers in Deutschland. In der vorliegenden Studie werdendeshalb aktuelle Marktdaten zusammengetragen und ausgewertet, um (1) die Entwicklungder Wettbewerbsverhältnisse im deutschen Mobilfunk empirisch fundiert nachzuzeichnenund um (2) zu erkunden, inwieweit wettbewerbsstörende Effekte einer asymmetrischenMarkteintrittszeitpunkt- und Frequenzausstattungsregulierung auch bis zum Ende des ers-ten Quartals 2010 noch statistisch nachweisbar sind.3. Auswertungen von bis Anfang 2010 verfügbaren Marktdaten belegen, dass die deutscheMobilfunkdivision der
 Deutschen Telekom
(= Deutsche Telekom MobilfunkbereichDeutschland [
 DT MD
]) und die deutsche Tochter von
Vodafone
(= Vodafone D2 [
VD2
])auch fast 20 Jahre nach dem Angebotsstart von digitalen Mobilfunkdiensten in Deutsch-land den Endkundenmarkt gemeinsam beherrschen und sich wechselseitig allenfallsschwach Konkurrenz machen.4. Um die aktuelle Wettbewerbssituation im deutschen Mobilfunkmarkt generell sowie imUMTS-Segment im Speziellen besser einordnen zu können, wird sie unter Rückgriff auf ausgewählte Kennzahlen mit derjenigen in 15 anderen westeuropäischen Ländern vergli-chen. Die Gegenüberstellungen offenbaren, dass in Deutschland auch zum Stichtag31.03.2010 noch eine gegenüber den Vergleichsländern überdurchschnittliche, hohe Kon-zentration von SIM-Kartenmarktanteilen und Mobilfunkdiensteumsatzanteilen auf einzel-ne Anbieter (
 DT MD
und
VD2
) besteht. Sie geht mit einer im internationalen Vergleich

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