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UBS used "cloak of secrecy" on US tax / FT, NZZ

UBS used "cloak of secrecy" on US tax / FT, NZZ

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06/16/2009

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 © Neue Zürcher Zeitung
, 2008-07-17; Seite 17; Nummer 165Wirtschaft
Hearing im US-Senat zur UBS und zur LGT
Bericht fusst auf Informationen von Kieber und BirkenfeldMeier W.
Heute Donnerstag findet im US-Senat ein Hearing zu den sogenannten Steuerparadiesen, zu deren Bankenund zur Durchsetzung der amerikanischen Steuergesetze statt. Ein dazu verfasster Bericht des zuständigenSenatsausschusses nimmt dabei in erster Linie die Schweizer UBS und die liechtensteinische LGT insVisier.wm. Washington, 16. JuliEin Untersuchungsausschuss des Senats, das Permanent Subcommittee on Investigations, hat auf heuteDonnerstag zu einem Hearing eingeladen. Das Thema der Anhörung lautet «Tax Haven Banks and U. S.Tax Compliance». Im Klartext heisst dies, dass die Rolle ausländischer Banken beim Steuerbetrug durchamerikanische Bürger oder in den USA Ansässige thematisiert werden soll. Und konkret geht es dabei umdie UBS und um die liechtensteinische LGT, wie ein Bericht des Untersuchungsausschusses klar macht.
Interessante Liste der Geladenen
Die Liste der zu Aussagen Eingeladenen ist durchaus bemerkenswert. Wenig überraschend sind noch dieNamen im ersten Panel; es handelt sich um hochrangige Vertreter der US-Steuerbehörden (IRS) und desJustizdepartements. Im zweiten Panel sollen vier Personen aussagen, welche im Bericht der Benutzungliechtensteinischer Stiftungen bezichtigt werden, entweder mit dem Zweck des Steuerbetrugs oder fürandere inkriminierende Tatbestände. Gemäss einer Orientierung im Vorfeld der Anhörung wurde in Aussichtgestellt, dass sich nicht alle diese Personen einfinden werden und dass die Anwesenden möglicherweiseden fünften Verfassungszusatz anrufen werden, wonach man keine selbst belastenden Aussagen machenmuss. Für das dritte Panel ist der seit zwei Monaten als wichtiger Zeuge («material witness») in Floridafestgehaltene hochrangige UBS-Mitarbeiter Martin Liechti eingeladen. Es würde überraschen, wenn erkonkrete Fragen beantwortete. Im vierten Panel schliesslich wird Mark Branson, Chief Financial Officer vomUBS Global Wealth Management and Business Banking, erwartet. Offenbar hat die UBS zugesagt, dass sieFragen beantworten wird. Dies steht im Gegensatz zur LGT-Gruppe, die voraussichtlich keine Aussagenmachen wird.Doch zurück zum eingangs erwähnten Bericht. Dieser präsentiert acht Fallstudien. Sieben davon betreffendie LGT, wobei die Informationen dazu in erster Linie von Heinrich Kieber stammen, dem Mann, der auchden deutschen und anderen Steuerbehörden eine Menge Informationen aus der liechtensteinischen Bankzugespielt hat. Wann, unter welchen Umständen und ob zu einem gewissen Preis die Amerikaner zu diesenDaten gelangt sind, wird nicht dargelegt. Die meisten Informationen betreffen denn auch die Zeit vor demJahr 2002. Gleichwohl dürften die sieben betroffenen Personen (oder Familien) an den Darlegungen imBericht, der ihnen erst am Dienstag zugestellt worden ist, keine Freude haben. Der letzte Fall im Berichtbetrifft die UBS und basiert im Wesentlichen auf den Ausführungen von Bradley Birkenfeld sowie denFakten, welche die IRS im Fall gegen ihn zusammengetragen hat. Daher tritt hier kaum Neues zutage.Die acht Fälle sollen nach dem Willen der Autoren vor allem offenlegen, dass und in welcher Formausländische Banken amerikanischen Bürgern dabei geholfen haben, US-Steuern zu hinterziehen. Dabeiwird trotz allem anklagenden Unterton konzediert, dass dabei nicht unbedingt Gesetze oder Verträge verletztworden sind. Das gilt besonders im Fall der UBS für das Qualified Intermediary (Q. I.) Agreement. Es hat inden Augen der US-Steuerbehörden primär den Zweck, den Ertrag aus amerikanischen Wertschriften demUS-Fiskus zuzuführen. Bei der Einführung des Q.-I.-Abkommens hat die UBS ihren US-Kunden ausserhalb

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