dies ist die 38. Ausgabe des Schwarz-buchs „Die öffentliche Verschwendung“des Bundes der Steuerzahler mit einerBeispielsammlung aus unterschiedlichenBereichen, in denen die öffentliche Handeinen sparsamen und wirtschaftlichenUmgang mit Steuergeld vermissen ließ.Wir dokumentieren zahlreiche Beispieleaus Bund, Ländern und Kommunen, indenen wir die Verschwendung von Steu-ergeld in den unterschiedlichsten For-men und mit den unterschiedlichstenSummen entdeckten. Da geht es u.a.um Fehlplanungen, Kostenexplosionen,Mängel im Beschaffungswesen und Rei-sen auf Steuerzahlerkosten, aber auchum Gedankenlosigkeit beim Umgangmit dem sauer verdienten Geld der Bür-ger. Und schließlich führten auch dieAuswüchse der Staatsbürokratie oderdie Aussicht auf Fördermittel zu einermassiven Fehlleitung öffentlicher Mittel.Mal geht es um einige hundert - und malum einige Millionen Euro. Das macht fürmich jedoch keinen Unterschied, denn jeder verschwendete Steuereuro ist einEuro zu viel!Dass es anders gehen kann, zeigen dieProjekte der öffentlichen Hand, in denendas Gebot der Sparsamkeit und Wirt-schaftlichkeit beachtet wurde. Die in die-sem Schwarzbuch im Kapitel „Erfolge“aufgenommenen Beispiele zeigen zudem,dass Verschwendung von Steuergeldernauch verhindert werden konnte.Mit viel Engagement und Beharrlichkeitgehen die Mitarbeiterinnen und Mitar-beiter der Landesverbände und der Bun-desgeschäftsstelle des Bundes der Steu-erzahler Hinweisen auf einen vermutlichsorglosen Umgang mit Steuergeld nach,prüfen Pläne und Dokumente, redenund korrespondieren mit Behörden undPolitikern, um Projekte, bei denen Ver-schwendung droht, zu verhindern. Dassdies immer häufiger gelingt, liegt auch ander Arbeitsweise des BdSt. Selbst wennein Verschwendungs“fall“ im Schwarz-buch erschienen ist, lassen wir es damitnicht auf sich beruhen. Wir bleiben dranund verfolgen, wie es weitergegangenist. Im Kapitel „Nachlese“ sind einige die-ser Fälle aufgegriffen.„Der Bund der Steuerzahler ist eine au-thentische Stimme von Millionen vonBürgern, die zu Recht vom Staat einfor-dern, sorgsam mit den ihm anvertrautenMitteln umzugehen und die Zukunft desGemeinwesens zu sichern“ (Bundesfi-nanzminister Dr. Wolfgang Schäuble).Das unterstreicht, wie wichtig dasSchwarzbuch des Bundes der Steuerzah-ler Jahr für Jahr ist. Ich bin sicher, dassauch diese 38. Ausgabe ihre Wirkungnicht verfehlen wird.
Dr. Karl Heinz Däke
Präsident desBundes der Steuerzahler
Impressum
Herausgegeben vomBund der Steuerzahler Deutschland e. V.Französische Str. 9-1210117 Berlinwww.steuerzahler.deFotos: Austen (1), Bernitz (1), Berg (1), BdSt-S-H.(1), Defeld (1), Ehling (1), Firma mobikon, Berlin (1),Günther (2), Holznagel (3), Kämpfer (2), Knobloch(1), Mahrle (2), Meierjohann (2), Meyer (1), Pfer-dekemper (2), Ritch (8), Schweitzer (1), Winkel (1),Wissenschafts- und Kongresszentrum DarmstadtGmbH & Co.KG (1)Design: Joachim Holzwww.diegestalten.comGesamtherstellung:Bonner Universitäts-Buchdruckerei, BonnStand: September 2010Das Manuskript basiert auf einer von den Landesverbänden desBundes der Steuerzahler erstelltenMaterialsammlung. Es wurde in derBundesgeschäftsstelle von Julia Berg bearbeitet.
Geleitwort
Liebe Leserin, lieber Leser,
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