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Risikoentsorgung für die Geschäfte der Mobilfunkindustrie:Stellungnahme zum Abschluss des Deutschen Mobilfunkforschungsprogrammes
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel gab am 17. Juni 2008 zu Mobilfunk und Handys eineunverantwortliche Entwarnung: sie seien ungefährlich.Nur bei Kindern gäbe es noch offene Fragen.Das hätte eine große Studie der Bundesregierung bewiesen.Aber: gerade
 
Studien, die Gesundheitsgefahren für Kinder hätten klären können, wurden ausdem Deutschen Mobilfunkforschungsprogramm gestrichen.Ist dies ein Zufall? Schon 2001 kritisierte das Mitglied der Strahlenschutzkommission, Prof.Jöckel im Bundestagshearing, dass diese Technik ohne Folgenabschätzung für Kinder eingeführt wird.Warum wurde seither nicht daran mit Hochdruck geforscht?Weil man die Ergebnisse fürchtet. Kinder sind schließlich die UMTS - Hauptkunden.
Während sich Umweltminister Gabriel dem Druck der 
 
gibt die Russische Strahlenschutzkommisssion RNCNIRP im April 2008 ihrendramatischen Appell zur Gefährdung der heranwachsenden Generation von Kinderndurch Mobilfunk heraus und veröffentlicht schwedisch-russische Studien dazu (Dokumentauf dieser Seite)
stellen im Mai auf einem internationalen Kongress in Thessaloniki zum Mobilfunkführende Experten besorgniserregende neue Forschungsergebnisse besonders zur Gefährdung von Embryos, Schwangeren und Kindern vor und warnen vor denAuswirkungen der Masten (Dokumente auf dieser Seite).
Veröffentlicht die französische Presse am 15.6.2008 eine eindringliche Vorsorge -Warnung von 20 führenden französischen Krebsspezialisten, initiiert von dem Arzt DavidServan-Schreiber,siehe Handys und Krebsgefahr >> 
erscheint letzte Woche von der Südtiroler Ärztekammer und der VerbraucherzentraleSüdtirol ein Flyer "Die Gesundheit ist in Gefahr - Risiko Mobilfunk",siehe Kinder undJugendliche >>. 
beweisen vier internationale Studien aus Schweden, Russland, Deutschland undÖsterreich inzwischen die hohe Krebsgefahr durch UMTS Strahlung;siehe Aktuelles 2 >> 
kritisiert die internationale Forschung diese Verharmlosungen. Lesen Sie die deutscheÜbersetzung des Vortrages über den Stand der internationalen Forschung von Prof. Igor Belyaev ( Universität Stockholm, Mitglied der RNCNIRP): „Risikoabschätzung vonLangzeitexpositionen gegenüber nichtthermischer Mobilfunk-Mikrowellenstrahlung“,Stockholm 2006 ( Dokument auf dieser Seite).
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) unterschlug dazunoch die Einschränkungen, mit denen das BfS die eigenenEntwarnungen versehen hat:
1.Es sei nicht möglich gewesen, der von Ärzten vorgelegten 700-seitigen Dokumentationüber Beschwerden infolge von Mobilfunkexpositionen weiter nachzugehen (S.10).2.Die bei einer von zwei Studien zur Blut-Hirn-Schranke aufgetretenen biologischen Effektekonnten nicht abschließend bewertet werden (S.16).3.Studien zu gentoxischen Effekten sind noch nicht abgeschlossen (S.16).4.Studien zu möglichen Wirkungen auf das Schlafverhalten und die kognitiveLeistungsfähigkeit von Kindern wurden nicht durchgeführt (S.21).5.Zur Frage einer besonderen Gefährdung von Kindern könne auch sonst noch nichtsgesagt werden (S.24).6.Zur zentralen Frage von Langzeitwirkungen jenseits von 10 Jahren auch nichts (S.24,30)

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