Welcome to Scribd, the world's digital library. Read, publish, and share books and documents. See more
Download
Standard view
Full view
of .
Save to My Library
Look up keyword
Like this
1Activity
0 of .
Results for:
No results containing your search query
P. 1
Management Des Wissens Hat Seine Zukunft Noch Vor Sich

Management Des Wissens Hat Seine Zukunft Noch Vor Sich

Ratings: (0)|Views: 3 |Likes:
Published by Jörg Becker
Durch mehr Transparenz und nachvollziehbare Bewertung/Messung knapper Wissensressourcen können deren Potenziale im Wettbewerb besser ausgeschöpft werden.
Durch mehr Transparenz und nachvollziehbare Bewertung/Messung knapper Wissensressourcen können deren Potenziale im Wettbewerb besser ausgeschöpft werden.

More info:

Published by: Jörg Becker on Nov 10, 2010
Copyright:Attribution Non-commercial

Availability:

Read on Scribd mobile: iPhone, iPad and Android.
download as PDF, TXT or read online from Scribd
See more
See less

11/10/2010

pdf

text

original

 
 
Jörg Becker
 
Management Wissen hat kunft noch vor sich
www.beckinfo.de
 
 2
Der Anteil des Wissens an der Gesamtwertschöpfung von Unter-nehmen wird mittlerweile auf über sechzig Prozent geschätzt.Unternehmen unterliegen dadurch einem dynamischen Wandelund Anpassungsdruck: insbesondere der Umgang mit Wissen alsRessource wird für die Zukunft immer mehr zum entscheidendenErfolgsfaktor, d.h. die Wettbewerbsfähigkeit wird vom bewuss-ten und gezielten Umgang mit diesem immateriellen Rohstoff abhängen. Die vorhandenen Ressourcen müssen somit auf denErhalt und Ausbau von Innovation und Wissen optimiert werden.Wissen manifestiert sich sowohl in internen Kommunikations-
netzwerken, dem „Unternehmensgedächtnis“, als auch im Ve
r-bund mit externen Kooperationspartnern. Gegenüber dem Mana-gement klassischer Produktionsfaktoren hat das Management desWissens seine Zukunft noch vor sich: es wird zunehmend wichti-ger, auch über die Einflussfaktoren des Intellektuellen Kapitalsim Unternehmen genau Bescheid zu wissen (Vgl.www.beckinfo.de). Durch mehr Transparenz und nachvollzieh-bare Bewertung/Messung knapper Wissensressourcen könnendiese im Wettbewerb zielgerichteter genutzt werden. Denn eswird immer mehr darauf ankommen, dass man vor allem wis-sensgestützte Produkte und Dienstleistungen nutzt: der Markt-wert heutiger Produkte und Dienstleistungen basiert zu einemimmer größeren Teil auf deren Informationsgehalt. Dabei werdenverschiedene Entwicklungsstufen durchlaufen: von der Daten-über die Informations- bis hin zur Wissensstufe. Den Wert einesUnternehmens ermittelt man immer mehr dadurch, indem manauf das Verhältnis von Daten, Informationen und Wissen schaut.
Unternehmen, die sich „informationalisieren“ können, werden
besser dastehen als solche, die dies nicht können. Wenn sie darü-ber hinaus vorhandene Wissensbestände zu nutzen wissen, wer-den sie sogar noch stärker und wertvoller sein als die, die nur auf Informationen basieren. Zwischen Informationsproduzenten undInformationskonsumenten werden neue Interaktionsformen reali-siert. Es geht um die Lösung der Fragen: wie können Unterneh-men mit der Dynamik des sie umgebenden Umfeldes mithalten ?aus welchen individuellen und kollektiven Wissensbeständen
 
 3
setzt sich die Wissensbasis zusammen, auf die ein Unternehmenzur Lösung seiner Aufgaben zugreifen kann ? besitzen die Mitar-beiter die notwendigen Fähigkeiten, um das vorhandene Informa-tionsangebot produktiv nutzen zu können ? (Vgl. Becker, Jörg:Wissensbilanz und Geschäftsplanung
 – 
Maßnahmenpotenzialeidentifizieren,2008)Wissensmanagement ist für alle ein Muss, die ihre Markt- undWettbewerbsposition in der heutigen Wissensgesellschaft be-haupten und ausbauen wollen: in der informationsbasierten Ar-beitswelt finden gewaltige Umstrukturierungen statt, d.h.: wennder Wettbewerb immer weniger über Faktoren wie Kosten oderFinanzmittel gewonnen werden kann, muss nach anderen, tieferliegenden, bisher noch ungenutzten Faktoren gesucht werden.Während das Management klassischer Produktionsfaktorenschon sehr weit ausgeschöpft ist, wird das Management der Wis-sens-Rohstoffe seine Zukunft noch vor sich haben. Achtung Zeit-faktor !: Wenn bei der Nutzung von Wissen gegenüber der Kon-kurrenz zu viel an Zeit verloren geht, kann es vielleicht schon zuspät sein (brachliegende Wissensressourcen werden nicht in ent-sprechende Wettbewerbsvorteile umgesetzt). Im täglichen Ge-schäft ist Schnelligkeit meist gleichbedeutend mit Erfolg, d.h.man muss sein Geschäftsmodell schneller als Konkurrentendurch die Wertekette hindurch bewegen. Mit diesen (und ande-ren) Fragen beschäftigt sich eine Reihe BusinessIntelligence-Publikationen von Jörg Becker, so u.a. mit Maßnahmenbeispie-len im Bereich der Prozess-, Erfolgs-, Human-, Struktur- und Be-ziehungsfaktoren unter ISBN 978 3 8370 7564 9.

You're Reading a Free Preview

Download
/*********** DO NOT ALTER ANYTHING BELOW THIS LINE ! ************/ var s_code=s.t();if(s_code)document.write(s_code)//-->