4.Anreize verringernArbeit mit dem Waage-Modell:
Berater tun gut daran, zunächst die positiven Anreize zu identifizieren, die den Klienten veranlassen, seinderzeitiges Verhalten beizubehalten, um in einem nächsten Schritt einGegengewicht zu entwickeln.
Bewusstsein für die nachteiligen Konsequenzen des Verhaltensverstärken.
Wenn das Umfeld
Besorgnis ausdrückt,
Hilfe anbietet und die negativenKonsequenzen des Problems verstärkt, wird auch die Motivation, sich zuverändern, verstärkt.
5.Empathie zeigen
Unter Empathie verstehen wir eine spezifische und lernbare Fähigkeit, dieMitteilungen anderer Menschen und ihre (nonverbalen) Bedeutungsinhaltemittels aktiven Zuhörens zu verstehen, unabhängig davon, ob man selbstschon ähnliche Erfahrungen gemacht hat oder nicht.
6.Rückmeldung geben
Nachuntersuchungen an Alkoholikern, die Informationen über Alkohol undseine Folgen erhielten, zeigten signifikante Langzeitveränderungen imTrinkverhalten.Der Berater sollte dem Klienten eine deutliche Rückmeldung über seinederzeitige Situation geben und ihn über die Konsequenzen bzw. die Risikenseines Verhaltens aufklären.
7.Ziele klären
Wenn der Klient kein klares Ziel vor Augen hat, ist eine Rückmeldungmeistens ineffektiv.
Ziele müssen für den Klienten realistisch undumsetzbar sein.
Ebenso sind Zielformulierungen unbrauchbar, wenn diePerson nur unzureichend über ihre gegenwärtige Situation informiert ist.
8.Aktiv helfen
Wie sollte man sich verhalten, wenn der Klient nicht zur ersten vereinbartenSitzung kommt oder nach der ersten nicht wiederkommt?
Aktive Hilfe
bedeutet hier als Berater (Helfer) selbst die Initiative zuergreifen und zu prüfen, was dem Klienten passiert sein könnte (telefonischoder durch eine kurze handschriftliche Mitteilung).
Stellen Sie sich vor:
Ist es günstiger, den telefonanruf für den Klienten zuführen, oder sollten Sie die Telefonnummer und den Namen der Einrichtungan die betreffende Person weitergeben und ihr die Verantwortung für denKontakt überlassen?
In einer Vergleichsstudie (Kogan 1957) wurde nachgewiesen, dassdiejenigen, denen man nur die Telefonnummer gab, in 37% der Fälle den
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