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www.berlincoaching.com-www.simoncoaching.de- Christoph Simon – Einzelcoaching – Supervision – Suchtseminare -  Powerreading - Berlin 12247, Siemensstr. 57a; Tel.030-7719598; christoph.simon@t-online.de 
Suchtarbeit – Motivierende Gesprächsführung
Effektive motivierende Strategien
1.Ratschge geben
Ratschläge sollten:a)das Problem identifizieren b)erklären, warum Veränderung bedeutsam ist, undc)eine Veränderung nahe legenUntersuchungen ergaben, dass eine einzige Beratungssitzung in einer Alkoholambulanz genügte, um die Wahrscheinlichkeit einer Behandlungsfortführung von 5% auf 65% zu steigern.
2.Hindernisse entfernen
(dazu zählen Kinderbetreuung während der Beratungssitzung,Transportmittel, Fahrtkosten usw.)Beispiel: Zwei Gruppen von Klienten wurden unterschiedlich unterstütz.1.Gruppe forderte man zur Teilnahme auf, betonte die Wichtigkeit diesesBesuches und gab Ihnen einen Plan mit den Gruppenterminen – undorten.2.Die Mitglieder der zweiten Gruppe erhielten systematische Hilfen zuÜberwindung von Besuchshindernissen. In Anwesenheit des Kliententelefonierte der Berater mit einem AA-Mitglied, das dann mit demKlienten sprach und sich bereit erklärte, ihn zum ersten Treffenabzuholen. Sie vereinbarten einen Treffpunkt, und das AA-Mitglied rief am Abend vor dem vereinbarten Treffen nochmals beim Klienten an.
3.
Ergebnis:
 
 Alle Teilnehmer der zweiten Gruppe nahmen an der AA-Gruppe teil. Aus der ersten Gruppe kein einziger.
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Zudem ist es besser Klienten eine Kurzzeitbehandlung zukommen zulassen, als sie auf die Warteliste setzen zu lassen.
Ein niedrigschwelligerZugang zu den Hilfesystemen ist sehr wichtig:3.Alternativen bereithalten
Veränderungsmotivation wird dann erhöht, wenn sich der Klient zwischenverschiedenen Alternativen entscheiden kann. Standardprogramme imstationären und ambulanten Setting lassen Klienten oft zuwenigWahlmöglichkeiten.Wenn ein Berater entgegen den Empfindungen und Wünschen des Klientenauf einem einzigen Behandlungsziel besteht, kann das die Motivation unddas Ergebnis erheblich beeinträchtigen.
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4.Anreize verringernArbeit mit dem Waage-Modell:
Berater tun gut daran, zunächst die positiven Anreize zu identifizieren, die den Klienten veranlassen, seinderzeitiges Verhalten beizubehalten, um in einem nächsten Schritt einGegengewicht zu entwickeln.
Bewusstsein für die nachteiligen Konsequenzen des Verhaltensverstärken.
Wenn das Umfeld
Besorgnis ausdrückt,
Hilfe anbietet und die negativenKonsequenzen des Problems verstärkt, wird auch die Motivation, sich zuverändern, verstärkt.
5.Empathie zeigen
Unter Empathie verstehen wir eine spezifische und lernbare Fähigkeit, dieMitteilungen anderer Menschen und ihre (nonverbalen) Bedeutungsinhaltemittels aktiven Zuhörens zu verstehen, unabhängig davon, ob man selbstschon ähnliche Erfahrungen gemacht hat oder nicht.
6.ckmeldung geben
 Nachuntersuchungen an Alkoholikern, die Informationen über Alkohol undseine Folgen erhielten, zeigten signifikante Langzeitveränderungen imTrinkverhalten.Der Berater sollte dem Klienten eine deutliche Rückmeldung über seinederzeitige Situation geben und ihn über die Konsequenzen bzw. die Risikenseines Verhaltens aufklären.
7.Ziele klären
Wenn der Klient kein klares Ziel vor Augen hat, ist eine Rückmeldungmeistens ineffektiv.
Ziele müssen für den Klienten realistisch undumsetzbar sein.
Ebenso sind Zielformulierungen unbrauchbar, wenn diePerson nur unzureichend über ihre gegenwärtige Situation informiert ist.
8.Aktiv helfen
Wie sollte man sich verhalten, wenn der Klient nicht zur ersten vereinbartenSitzung kommt oder nach der ersten nicht wiederkommt?
Aktive Hilfe
bedeutet hier als Berater (Helfer) selbst die Initiative zuergreifen und zu prüfen, was dem Klienten passiert sein könnte (telefonischoder durch eine kurze handschriftliche Mitteilung).
Stellen Sie sich vor:
Ist es günstiger, den telefonanruf für den Klienten zuführen, oder sollten Sie die Telefonnummer und den Namen der Einrichtungan die betreffende Person weitergeben und ihr die Verantwortung für denKontakt überlassen?
 In einer Vergleichsstudie (Kogan 1957) wurde nachgewiesen, dassdiejenigen, denen man nur die Telefonnummer gab, in 37% der Fälle den
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