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Kapalabhati - Die Schnellatmung

Kapalabhati - Die Schnellatmung

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12/09/2010

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Kapalabhati - Die Schnellatmung
 Startseite Durch die Beschäftigung mit Pranayama bin ich auf dieSchnellatmung (Kapalabhati) gestossen. Die Schnellatmung, ihre gesundheitsförderndenAspekte und die Fehler, die man bei der Übung machen kann, sollen einmaldargestellt werden. Laut Swami Krishnananda legt dieHatha-Yoga-Pradipika,die bedeutendste Hatha-Yoga-Beschreibung, mehr Wert auf Pranayama(Yogaatmung) als auf die Asana-Praxis (Yogaübungen).Gesundheitsfördernde Aspekte: Das Zwerchfell und die Atemhilfsmuskelnwerden gestärkt, die Lungen werden gereinigt, Herz, Leber und Magen werdenmassiert, Stoffwechsel- und Entschlackungsvorgänge, Kreislauf undHerztätigkeit werden verbessert, Bronchien, Alveolen, Luftröhre undNasendurchgänge werden gereinigt, der Sauerstoffgehalt im Blut wird erhöht.Herzkrankheiten und alle Krankheiten, die aus mangelhafter Einatmung vonSauerstoff entstehen, werden geheilt. Das Gewebe und die Zellen absorbiereneine große Menge von Sauerstoff.Die Übung ist eine gute Vorbeugung gegen Heuschnupfen, Asthma undErkältungskrankheiten. Asthma und Schwindsucht (Tuberkulose) könnendurch diese Übung im Laufe der Zeit auch geheilt werden. Die Lungenspitzenwerden gründlich mit Sauerstoff versorgt, die Verkrampfungen der Bronchienbeseitigt und die Unreinheiten des Blutes ausgesondert. Ausserdem wird dasSonnengeflecht aktiviert, geistige und emotionelle Spannungen beseitigt,Müdigkeit und Depressionen abgebaut und die innerere Kraft und Freudegestärkt. Immer wenn Du Dich unbehaglich, deprimiert oder entmutigt fühlst,übe Pranayama. Du wirst sofort mit neuer Lebenskraft, Energie und Stärkeerfüllt sein. Du wirst erhaben, erneuert und von Freude erfüllt sein.
 
Ausgangslage:Setze Dich geradehin, halte dieHände auf denKnien und dieAugengeschlossen.3 bis 4 Sekundenlang durch dieNase einatmendabei Bauchhinaus. Dann 3 bis4 Sekunden langdurch die Naseausatmen, dabeiBauch hinein.Dann beginne mitdem eigentlichenKapalabhati:Atme sehr schnellaus und 2 Mal solangsam entspanntein. (meist reichtes aus, den Atemvon selbstAnschließendatme 1 bis 2 Malnormal ein undaus. Dann atmebequem ein, undfülle die Lungenzu 3/4. Halte dieLuft an.Konzentriere Dich
 
Atme so etwa 3bis 8 Atemzügelang ein und aus.(Das Foto zeigtden eingeatmetenZustand: Bauch istdraußen)einströmen zulassen - alsoforciertesAusatmen undlangsameresEinatmen)Wiederhole esetwa 20 bis 100Mal...auf den Bauch, dieWirbelsäule, denPunkt zwischendenAugenbrauchenoder dieSchädeldecke.Halte die Luft solange an, wie esDir angenehm ist(20 bis 120Sekunden). Dannatme 2 bis 4 Malnormal ein undaus und fahredann fort mit dernächsten Runde.Übe 1 bis 5Runden, klassischsind 3 Runden.Mache Morgens und Abends 3 Runden mit 20, 40 und 60 Ausatmungen undhalte die Luft 45, 60 und 90 Sekunden lang an. Fortgeschrittenere Schülersollten 60, 80 und 100 Ausatmungen machen und die Luft 60, 90 und 120Sekunden lang anhalten. Steigere Dich jede Woche allmählich und vorsichtigum jeweils 10 Ausatmungen pro Runde, bis Du 120 Ausatmungen pro Rundeerreichst.Auf die Frage ob es gefährlich ist Atemübungen ohne die Hilfe eines Gurus zupraktizieren antwortetSwami Sivananda: Zögere nicht. Warte nicht darauf,einen Guru zu finden, der an Deiner Seite sitzt und nach Dir schaut. Wenn Duernsthaft, regelmäßig und systematisch bist und den Regeln und Anweisungendieses Buches sehr sorgfältig folgst, wird es keinerlei Schwierigkeiten geben.Du wirst unzweifelhaft Erfolg erzielen. Leichte Fehler werden am AnfangauftauchenViele Leute sind unnötig besorgt. Du kannst einfache Atemübungen ohne dieHilfe eines Gurus ausführen. Ein Guru ist nötig, wenn Du sehr langesKumbhaka (Atemanhalten) praktizieren willst und Apana
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mit Pranavereinigen willst. Die von verwirklichten Yogis geschriebenen Bücher könnenDich leiten, wenn Du keinen Guru finden kannst. Es ist jedoch besser, einenGuru an Deiner Seite zu haben. Sei nicht unnötig besorgt. Du wirst selbstlernen, die Praxis richtig anzupassen. Gesunder Menschenverstand, Instinktund die innere Stimme der Seele wird Dir auf dem Weg helfen. AlleHindernisse werden sich am Ende glätten. Beginne die Übung noch in dieserSekunde im richtigen Ernst und werde ein wahrer Yogi.Typische Fehler bei Atemübungen: der Schüler sitzt nicht gerade, der Rückenist gebogen, der Kopf ist nicht gerade, der Körper zur Seite gebeugt. FalscheAtmung: Der Bauch geht beim Ausatmen hinaus anstatt hinein. Der Schüler
 
hebt die Schultern, atmet forciert ein, spannt das Gesicht und die Schulternwährend des Schnell-Atmens an. Der Schüler atmet durch den Mund anstattdurch die Nase oder hält die Luft zu lange an. Korrekturen und Hilfestellungenfindet ihr auf derFehlerseite.Ich selber setze mir bei den Atemübungen gerne einen Kopfhörer auf und höremeine Lieblingsmusik (meist etwas lauter). Dabei atme ich oft im Rhythmusder Musik ein und aus und sprechen in Gedanken während der Zeit, in der ichden Atem anhalte, mein Mantra im Rhythmus der Musik. Musik aktiviert dierechte Gehirnhälfte und schafft damit eine angenehme Atmosphäre.
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Apana ist der Nervenstrom, der die Bauchregion steuert und sein Zentrum imAnus (Wurzelchakra) hat. Apana bewirkt die Ausscheidung von Fäkalien,Gasen, Urin sowie den Samenerguß und die Menstruation. Apana ist der nachunten gehende Atem.Für Deine tägliche Praxis solltest Du Kapalabhati (Schnellatmung) undWechselatmung üben. Eine andere Möglichkeit, jeden Tag etwas für diegesunde Atmung zu tun, ist jeden Tag zu Joggen. Du solltest es dann aber auch jeden Tag tun. Mindestens 10 Minuten.Und dann möchte ich euch noch auf einen Artikel von Anna Trökes hinweisen,die die reinigende Wirkung der Schnellatmung beschreibt. Sie schreibt u.a.:Bezüglich seiner Technik ist Kapalabhati ein Reinigungsatemmit verstärkter und zumeist beschleunigter Ausatmung. Derreinigende Effekt kommt zustande, weil wir mit Hilfe derschnellen, ständig wiederholten Ausatmung vermehrtKohlendyoxid abatmen (ausatmen), das bei der inneren Atmungin der Zelle als Abfallprodukt entsteht. Solange dieses Gas inForm von Kohlensäure im Blut gelöst zirkuliert, ist es ein Stoff,der den Körper im Sinn einer Schlacke belastet. Je höher seineKonzentration ist, desto mehr verschiebt sich der PH-Wertunseres inneren Milieus zum Sauren hin. Wir werden regelrechtinnerlich sauer und damit nicht nur anfälliger für Erkrankungen,sondern auch für den Angriff der »freien Radikalen«, jenerhoch aggressiven Sauerstoffverbindungen, die - wenn sieungehemmt sind - den Zellabbau und damit denAlterungsprozess beschleunigen. Aus der Sicht des Ayurvedahilft uns besonders ein regelmäßig und länger geübtesKapalabhati, Stoffwechselschlacken wirkungsvoll undnachhaltig auszuscheiden. In der täglichen Yogapraxis sollKapalabhati vor allem dabei helfen, den Organismusregelmäßig zu entschlacken.Quelle:Kapalabhati - die reinigende Atem des Yoga 
Blasebalg (Bhastrika)
 In Sanskrit bedeutet Bhastrika Blasebalg. Das charakteristische Merkmal von

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