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vipassana

vipassana

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Vipassana Meditation
Inhaltsverzeichnis

Startseite

1. Vipassana - Die Königsmethode der Meditation 2. Samaneri Agganyani. Gelebte Vipassanā-Praxis 3. Samaneri Agganyani. Die Einsichtspraxis in Burma 4. Die Vipassana-Story 5. Meditationsübung: Die achtsame Verbeugung 6. Weiterführende Links

1. Vipassana - Die Königsmethode der Meditation Buddha Shakyamuni

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Buddha suchte sich selber. Er war nicht zufrieden und sehnte sich nach Zufriedenheit. Er sah sich mit der Endlichkeit des Lebens konfr
Vipassana Meditation
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1. Vipassana - Die Königsmethode der Meditation 2. Samaneri Agganyani. Gelebte Vipassanā-Praxis 3. Samaneri Agganyani. Die Einsichtspraxis in Burma 4. Die Vipassana-Story 5. Meditationsübung: Die achtsame Verbeugung 6. Weiterführende Links

1. Vipassana - Die Königsmethode der Meditation Buddha Shakyamuni

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Buddha suchte sich selber. Er war nicht zufrieden und sehnte sich nach Zufriedenheit. Er sah sich mit der Endlichkeit des Lebens konfr

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Vipassana Meditation
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Inhaltsverzeichnis
 1. Vipassana - Die Königsmethode der Meditation 2. Samaneri Agganyani. Gelebte Vipassanā-Praxis 3. Samaneri Agganyani. Die Einsichtspraxis in Burma 4. Die Vipassana-Story 5. Meditationsübung: Die achtsame Verbeugung 6. Weiterführende Links 
1. Vipassana - Die Königsmethode der Meditation
Top Buddha ShakyamuniBuddha suchte sich selber. Er war nicht zufrieden und sehnte sich nachZufriedenheit. Er sah sich mit der Endlichkeit des Lebens konfrontiert undstrebte nach Erlösung. Er fand sie in einer Meditations-Methode, die manheute auch Vipassana nennt. Der Mann hieß Siddharta Gautama und nanntesich nach seiner Erleuchtung, Buddha, der Erwachte. Er hatte seinen Geistvon einem teilweise bewussten Zustand in einen anhaltenden bewusstenZustand transformiert. Er hatte viele Jahre verschiedene spirituelle Schulenund Methoden seiner Zeit praktiziert, doch erst in Vipassana ist er"erwacht". Man kann sie nicht nur deshalb als Königsmethode derMeditation bezeichnen. Ein anderer Grund ist, dass sie alleine genügt, um zuklarer Einsicht und Geistessruhe zu gelangen.Was ist Vipassana?Der Ausdruck wird traditionell mit "Hellblick" übersetzt. Ayya Khema, diegroße deutsche, vor ein paar Jahren verstorbene, buddhistische Nonne, nenntihn auch "Gefühlsbetrachtung", letztlich ist es eine vielschichtige Methode.Vereinfacht kann man sie auch als "Arbeit am Selbst" bezeichnen. Durch siekann man das volle menschliche Potential in sich entwickeln. Obwohl es die"Arbeit am Selbst" schon in der Antike gab, ist es eine erstaunlicheTatsache, dass diese methodische Übung des eigenen Geistes über mehr als2.000 Jahre im Westen völlig unbekannt geblieben ist.Es hatten sich zwar auch christliche Mönche nach innen versenkt, sei es imGebet oder in der Kontemplation und mit Freud wurde im Westen eineeigene Methode entwickelt, um sich bewusst mit dem eigenen Geist zubeschäftigen – Meditation war aber über Jahrtausende unbekannt. Reisendeund Missionare waren zwar immer wieder mit ihr in Berührung gekommen,hatten aber einerseits nicht ihren Wert erkannt und andererseits sie als zuschwierig empfunden. Aber auch Menschen im Westen können dieErfahrungen des Buddha wieder machen.Vipassana – die Methode
 
 Man sitzt im Schneidersitz am Boden oder auf einem Sessel, die Haltung istbequem, jedoch nicht angelehnt, die Augen sind geschlossen oder halboffen,die Aufmerksamkeit wird auf den Atem gerichtet. Einfach nur so, man kannihn aber auch zählen oder "mitdenken" oder man fühlt die Luft, wie sie anden Innenwänden der Nase streicht, es gibt viele Möglichkeiten und dasalles ist am Anfang nicht so wichtig.Schon nach kurzer Zeit werden sich Ablenkungen einstellen, Geräusche,Gedanken, Sorgen, ein inneres Universum an Gefühlen und Widerständenwerden auftauchen. So bald man sie bewusst erkennt, stellt man bei sich fest,dass sie da sind, sonst nichts – und kehrt zurück zum Atem. Und wird dann –meist ziemlich rasch – wieder abgleitet. Nach dem Sitzen (ca. 25 – 60 min.)kommt die Gehmeditation. Nach und nach stellt sich Ruhe und Gelassenheitein, erst in der Meditation, später auch im Leben.ErklärungsmodellIn der "Lehre von der bedingten Entstehung" hat der Buddha beschrieben,wie jede Sinneswahrnehmung, also jeder Seh-, Hör-, Geschmacks-, Riech-,Tastendruck und jeder Gedanke ein unterschiedliches Gefühl in Körper undim Geist bedingt. Da wir ständig mit unseren Sinnen in Kontakt zur Umweltsind, führt das zu einem Bombardement von Gefühlen. Mit "Gefühlen" sindnicht die komplexen Emotionen, wie Ärger, Neid, Wut, Freundschaft,Hilfsbereitschaft, etc. gemeint, sondern lediglich die 3 Gefühlsqualitäten, dieman im Körper fühlen kann: angenehm, unangenehm und neutral.Angenehmes will ich wieder haben und unangenehmes loswerden. Sobedingen diese drei Gefühle immer wieder die Reaktionen von Ablehnungund Begehren. Das nennt der Buddha Samsara, den Kreislauf der immerwieder kehrenden gleichen Handlungen und Abläufe im Leben. In derMeditation verlangsamen sich die Sinneseindrücke und das Denken und mankann die Zusammenhänge zwischen Sinneswahrnehmungen und den darausbedingten Reaktionen besser verstehen und sich aus dieser Bedingtheitlösen.In Vipassana kommt es zusätzlich zu den Vertiefungen zur Verlangsamungder Gedanken. Zusätzlich wird die "Untersuchung", eine Art Analyse derGeistprozesse möglich. Widerstände gegen das Erkennen, werden bewusstund können fallen gelassen werden. Irgendwann kommt es zu"Hellblicksmomenten", dem sekundenhaften "dazwischenblicken" auf verborgenen Strukturen. Was ist verborgen? Psychologisch ausgedrückt,alles, was uns nicht bewusst ist.Auf der persönlichen Ebene können das die Gründe (Ursachen) fürEifersucht, Zorn, Hass sein, man kann rassistische Gedanken in sichentdecken, verborgene Wünsche und Begierden. Die Aufforderung des"Mensch, erkenne dich selbst!" ist nicht einfach. Im Hellblick des Vipassanawird es möglich. Jenseits der persönlichen Strukturen kommt es zurErkenntnis der "Daseinsgrundlagen", der "Vergänglichkeit", "Leidhaftigkeit"und "Substanzlosigkeit" aller Dinge. Entweder als klares intellektuelles
 
Verstehen oder als unmittelbare Erkenntnis. Sie werden als "Fruchtmomenteder Übung" bezeichnet und sind dem Sartori-Erlebnis(Erleuchtungsmomente) des Zen vergleichbar.Außerdem kommt es durch die lange Übung des Sitzens, bei der anfänglichimmer Schmerzen und Spannungen in Körper und im Geist auftreten, nichtnur zu einer Ausgewogenheit (Läuterung) des (grobstofflichen) Körpers(Lösung von lang dauernden Verspannungen in den Skelettmuskeln, Faszien(Faszien sind zähe Bindegewebshäute, die flächig weite Teile des Körpersverbinden), Gelenkskapseln, der autochthonen (alteingesessen) Muskulatur,etc) sondern auch zu einer Reinigung (Läuterung) des feinstofflichenKörpers (des Energiekörpers und der Emotionen). Diese psychophysischeReinigung ist auch (aus dem indischen Yoga) als Kundaliniprozess bekannt.Antwort häufig gestellten Fragen:F: Wie kann man Vipassana lernen?A: Durch (jahrelange) Übung. Man braucht dafür, nicht ständig, aber immerwieder, einen erfahrenen Lehrer.F: Können die auftretenden Schmerzen und das Einschlafen der Beinegefährlich sein?A: Nein. Im Gegenteil, man kommt durch sie zu einer innerenAusgewogenheit und EntspannungF: Was sind die VertiefungenA: Vertiefungen sind Bewusstseinstufen, die in der Meditation bei allenMenschen immer wieder in der gleichen Weise auftreten. In ihnen kommt eszu einer Stabilisierung des Geistes, bzw. durch einen stabilen Geistentstehen sie erst. Die Vertiefungen werden von Ayya Khema als 1.Verzückung, 2. Freude, 3. Ruhe und 4. Friede bezeichnet. Sie haben mit dengleichnamigen Zuständen, die wir aus dem Leben kennen, nicht viel zu tun,sie sind intensiver. Im "Frieden", der "vollen Sammlung" des Geistes(Samadhi) wird kaum noch geatmet und der Geist ist völlig ruhig, keinGedanke ist da.F: Was versteht man unter Hemmungen?A: Hemmungen sind Schwierigkeiten, die sich in der Meditation einstellen.Traditionell werden 5 beschrieben: 1. Müdigkeit und Mattigkeit, 2. Unruhe,3. Zweifel, 4. Ablehnung, 5. sinnliches Begehren. Sie treten anfänglich beiallen Meditierenden auf. Letztlich sind sie nichts anders, als jene Probleme,die uns auch im Leben immer wieder begegnen und uns daran hindern,fröhliches und ausgeglichen zu sein. In der Meditation kann man sie sichbewusst machen, sie "untersuchen" und loslassen. Danach wird es einfacher– am Sitzpolster und im Leben.von:Vipassana
 
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2. Gelebte Vipassanā-Praxis. Der Weg der Befreiung durch

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