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Leon Degrelle - Verschwörung der Kriegstreiber 1914 - Seiten 244-273

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Leon Degrelle - Verschwörung der Kriegstreiber 1914 - Druffel & Vorwinckel-Verlag - 2009 -Seiten 244-273Wusste die serbische Regierung vom Attentat von Sarajevo? Hatte sie selbst mit Russland ihreFinger im Spiel? Leon Degrelle gibt in sein Buch Verschwörung der Kriegstreiber 1914 - DasAttentat von Sarajevo - Hintermänner und Hintergründe interresante Antworten:XVIII - DIE VERSCHWUNDENEN DOKUMENTEDoppelter russisch französischer Betrug. — „Die Parole ist Krieg." — Die geheimen Telegrammean die serbische Regierung. —Absolutes Schweigen über ihr Vorhandensein. SerbischeBotschaft an Paris: „Krieg sicher" — Erdrückende russisch-serbische Dokumente. — VerboteneUntersuchungen. — Wegzaubern russischer Archive. — Neue Machenschaften mit französischenTelegrammen. — Letzte Atempause.In Sankt-Petersburg waren die französisch-russischen Besprechungen am 21., 22. und 23. Juli 1914nicht rein akademisch.Poincare legte Wert darauf, daß man glaube, es hätten weder Besprechungen noch Absprachenirgendwelcher Art statt gefunden. Seinen kurzen Kinnbart streichend war er, wenn man ihmGlauben schenkt, bei den Großen dieser Welt zwar mit Blumen, Auszeichnungen, Kavalkaden undTrompeten empfangen worden. Mehr aber auch nicht.Poincare sagte das Gegenteil der Wahrheit, als er das behauptet hat, genauso wie er während desganzen Monats Juli 1914 Unwahrheiten über alles erfinden wird. Nicht nur, daß Besprechungenstattgefunden haben, sondern diese waren sehr intensiv.Einerseits war er, Poincard, absolut entschlossen, wie er bei seiner Abreise aus Paris gesagt hat,„dem Zar einzuheizen.”Außerdem suchten die Russen eine Möglichkeit, durch die Gebiete des Balkan loszumarschieren,mit Konstantinopel als Ankunftspunkt. Der panslawistische Ehrgeiz beabsichtigte, sich von dort ausdurch Thrakien und Armenien auszudehnen, Jerusalem zu erreichen und sogar zu versuchen, mitdem Suez Kanal auf Tuchfühlung zu gehen.Das war tatsächlich das Endziel, das übrigens der russische Imperialismus Frankreich im März 1917aufzwingen wird. Zu dieser Zeit wird der französische Gesandte in Sankt-Petersburg, Doumergue,diese enormen Konzessionen endgültig und offiziell ratifizieren und unterschreiben, eine knappeWoche bevor der Zar wie ein Ballon platzte, von den heißen Nadeln der bolschewistischen
 
Revolution durchbohrt wurde.Die von den Panslawisten Frankreich vorbehaltene Aufgabe wird also darin bestehen, dieDeutschen zu ermüden und auf ihrer Westfront festzunageln.Die Franzosen wollten, wie man weiß, genau das Gegenteil.Sie akzeptierten, wohl oder übel, den russischen Vorstoß auf dem Balkan zu unterstützen. Das war noch weit weg. PQincard aber hatte sein Konkubinat mit dem Zar praktiziert, und Milliarden vonschönen Goldfrancs geliefert, nur um zu erreichen, daß in der „göttlichen Minute” Millionen vonrussischen Soldaten sich auf Ostpreußen stürzen und so die Westfront entlasten würden.Jeder der beiden Clans hatte gründlich das Labyrinth seines Spiels verwirrt, die Franzosen schobendie Russen nach vorn, ohne genau zu sagen wofür, die Russen vermieden es, Poincare übermäßigSorgen zu machen, indem sie ihn zu deutlich über die bei ihnen schon seit dem 7. Juli 1914 in Ganggesetzten militärischen Konzentrationen informiert hätten.Am 24. Juli 1914 hatte Sasonow den serbischen Botschafter in Sankt-Petersburg beauftragt, einigeErmahnungen nach Belgrad zu telegraphieren, besonders die Empfehlung, sofort die Hauptstadt vonSerbien zu evakuieren.Man wird zwanzig Jahre warten müssen, bevor der ehemalige Generalsekretär des serbischenAußenministeriums, Stefanowitsch, Schwiegersohn des Präsidenten Paschitsch, mit photographischen Beweisen dieses Telegramm selbst bekannt machen wird, das die von demBotschafter Paleologue und von dem Präsidenten Poincare mitgeteilten Wahrheitsbroken bestätigteund vergrößerte.Dieses diplomatische Telegramm vom 24. Juli 1914 (11. Juli nach dem orthodoxen Kalender)lautete wie folgt:„Amtssitz des Ministerrates, Beograd (für Paschitsch). Sehr dringend — Geheim. Ergebnis desMinisterrats heute um drei Uhr unter der Präsidentschaft des Zaren in Krasnoje-Selo abgehalten.Sasonow beauftragt mich, Sie zu informieren, Generalmobilmachung wie vereinbart in denmilitärisehen Regionen Odessa, Kiew, Kasan, Moskau, mit Mobilmachung der Flotten Ostsee undSchwarz Meer befohlen stop Befehl anderen Regionen geschickt Vorbereitungen zuGeneralmobilmachung beschleunigen stop Sasonow bestätigt sibirische Divisionen hinter Moskau,Kasan konzentriert stop alle Schüler der Militärschulen Offiziere promoviert alle Offiziere inUrlaub zurückgerufen stop Sasonow verlangt, Antwort auf Ultimatum in sehr versöhnlichen Wortenredigieren aber alle Punkte, besonders sechsten [N.B.: derjenige, der eine gemeinsameUntersuchungskommission verlangte!], der unser Prestige angreift, kategorisch ablehnen stop Zar wünscht Mobilmachung sofort, aber wenn Österreich Feindseligkeiten beginnt, müssen wir ohneWiderstand zurückweichen, um militärische Kräfte intakt zu halten und die Ereignisse abzuwartenstop Sasonow wird mit Paleologue und Buchanan konferieren, um gemeinsame Aktionsgrundlage
 
und Mittel festzulegen, uns Waffen zu liefern stop Rußland und Frankreich unterstützen Theseösterreichisch-serbischer Konflikt nicht Lokalkonflikt sondern Teil großer europäischer FrageLösung nur durch alle Mächte möglich stop zuständige Kreise hier zeigen große, Verärgerung gegenÖsterreich stop Parole ist Krieg stop ganze russische Nation von Krieg begeistert große Ovationenvor der Gesandtschaft stop Zar wird beantworten persönlich Prinzregenten Telegramm stopSpalaikowitsch" (Laufende Nummer des Telegramms: 196/8; Datum: 11/24 Juli; Belegstelle:Serbische diplomatische Archive, Ministerpräsidentenamt, Visas Pacü/Paschitsch, Fach 19, Akte11/B, Folio 7 „Petersburg", 2./15. Juli bis 18./31. Juli 1914).(Die Zahlen 2./15. Juli, 11./24. Juli, 18./31. Juli entsprechen der Abweichung zwischen den zweiZeitrechnungs systeme. )Eine Kopie vom Text des Telegramms Nr. 196/8 wurde sofort dem serbischen Gesandten in Paris,Vesnitsch — der sich darauf berufen hat —, und dem serbischen Gesandten in London, Gitsch,übermittelt.Der zweite Sekretär der serbischen Gesandtschaft in London, Petrovitsch, mit dem Dekodieren desgeheimen Telegramms beauftragt, hatte unerlaubt eine Kopie davon gemacht. Die Agenten desserbischen Nachrichtendienstes haben den indiskreten Mann so lang gehetzt, bis er Selbstmord begangen hat. Trotzdem wurden diese Kopie und andere Dokumente rechtzeitig sichergestellt. Siewurden in London zwanzig Jahre später in Faksimile veröffentlicht (Black Hand over Europe, FMott and Co.).Ebenfalls zwanzig Jahre später hat der Generalsekretär im serbischen Außenministerium,Stefanowitsch, diese Veröffentlichung durch andere bislang geheimgehaltene, offizielle, russisch-serbische Texte ergänzt.Bei all diesen Texten ist die Echtheit schwer zu beweisen, weil — anders als üblich, wenn ein Landin. einen Krieg eintritt — die serbischen Archive nie in einem Gelbbuch oder Schwarzbuchveröffentlicht wurden, weder von Serbien, noch von Jugoslawien nach 1918, und auch nicht durchTito nach 1945.Von dem Generalsekretär des serbischen Außenministeriums 1914 öffentlich gemacht, wurden dieseTexte mit Akribie registriert; sie können deshalb nicht so ganz einfach ignoriert werden, so wie eserstaunlicherweise versucht wurde. In der Tat muß man die merkwürdige Feststellung machen, daßdie Arbeiten, die diese Dokumente erwähnten, schnell aus dem Verkehr gezogen wurden.Als Beispiel: Das Buch Les Coupables von Henri Pozzi, das 1935 einen beträchtlichen Erfolg inden Buchhandlungen erzielte. Egal wo man jetzt sucht, es ist unmöglich eine Spur von dem Werk zu finden. Sogar in der Nationalbibliothek zu Paris ist es unzugänglich. Unzugänglich auch in der Bibliothek der Sciences Politiques41, wo, mehr als irgendwo anders, das Recht solche Dokumentenkritisch zu studieren, unantastbar sein sollte.

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