I
Vorwort
Wenn es Menschen gibt, die etwas besser und schöner sagen können als man selbst, so sollman auch diese Menschen sprechen lassen:
Vorworte für Texte wie den vorliegenden erfüllen nach meiner Wahrnehmung vornehmlich vierFunktionen: Erstens ordnen sie den Text gern ein einen größeren Zusammenhang ein. Zweitens dienen sieder Kompensation der im Hauptteil der Arbeit aus wissenschaftlichen Gepflogenheiten zu vermeidendenSelbstkundgaben. Drittens sollen sie dem Verfasser zu einem späteren Zeitpunkt in seinem Leben eineErinnerung an die Zeit des Schreibens bieten. Viertens danken sie dem aktuellen sozialen Umfeld desAutors für Unterstützung
–
letzteres in der Regel ungeachtet oder in besonderer Betonung der Tatsache,dass deren schriftliche Erwähnung keine angemessene Würdigung der jeweiligen Beistandsleistungdarstellt. (Walzik 2006, Vorwort)
Wenn ich ganz offen sein darf
–
und im Vorwort ist der Verfasser immerhin das Maß allerDinge
–
, so verzichte ich auf den ersten Punkt, weil die Einleitung diese Aufgabe gut erfüllt.Punkt zwei und drei fallen ebenfalls unter den Tisch; dafür fehlt mir die nötige Eitelkeit.Gehen wir gleich zum Dankeschön über, denn dies liegt mir wirklich am Herzen. Wer überdiesen kitschigen Aspekt nicht hinwegsehen kann, blättere bitte an dieser Stelle weiter.Zuallererst möchte ich meinen Interviewpartnern Markus Schagerl, Christian Koudela,Bernhard Capek, Ute Langthaler und Thomas Weinberger danken, die diese Arbeit erstmöglich gemacht haben. Darüber hinaus ein großes Dankeschön an Christian Koudela für dieanregenden Gespräche, das wertvolle Feedback und den Kontakt zu Ute Langthaler.Mein Dank geht auch an Katharina Scheidbach und Stefan Kanolzer für die ständigeBeherbergung in Wien. Bei euch habe ich mittlerweile ein zweites Zuhause gefunden.Herzlichen Dank meiner Mutter Emanuela Petö und ihrem Lebensgefährten Markus Ebner,die mich in jeder Lebenslage unterstützten, was so weit ging, dass ich die Wohnung für einenTag mit meinen Zetteln und Notizen zu dieser Arbeit ausstaffieren durfte und gegen Endeweniger als die Hälfte des Bodens noch benützbar war.Bei dieser Gelegenheit ein außerordentliches Dankeschön an meine Großmutter MarianneGirtler für das stete Dazutun im Zuge meines Studiums. Ohne dich wäre all dies nur schwermöglich gewesen!