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Douglas, Gregory - Geheimakte Gestapo-Mueller Band I (1995)[de]

Douglas, Gregory - Geheimakte Gestapo-Mueller Band I (1995)[de]

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10/08/2013

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Gregory Douglas
GEHEIMAKTE GESTAPO-MÜLLER
Band I
Dokumente und Zeugnisse Aus den US-GeheimarchivenDRUFFEL-VERLAGBerg am Starnberger See
Dieses Buch unterliegt seit 1996 durch Beschluß des Amtsgerichts Starnberg in Deutschland derbundesweiten Einziehung ("Bücherverbrennung") (AG Starnberg, 11 Js 24942/96)Bilder und Dokumente: Archiv des Verfassers Autorisierte Übersetzung aus dem AmerikanischenISBN 3 8061 11049© Alle Rechte für die deutsche Ausgabe vorbehalten Druffel-Verlag, 82335 BergSatz: Druffel-Verlag
 
ZUR DEUTSC
 
HEN AUSGA
 
BEÜber fünf Jahrzehnte seit seinem Schritt ins Dunkel der Geschichte schien- mit einer Unterbrechung - der Mann Heinrich Müller, Chef der GeheimenStaatspolizei (GESTAPO), vergessen, sieht man einmal von denEreignissen des Jahres 1963 ab, als man sein vermeintliches Grab in Berlinöffnete und dort drei Skelette fand, von denen keines mit dem desGesuchten identisch war.Dann die Schlagzeile am 17. Juli 1995 in FOCUS: »Die Entführung vonHimmlers Vollstrecker - Exklusiv: Prager Agenten holten den für tot erklär-ten Gestapo-Chef Müller aus Argentinien - Ex-Minister lüftet MoskauerStaatsgeheimnis«. Abseits der Sensationspresse waren jedoch die sogenannten Müller-Dokumente längst sichergestellt und die Veröffentlichung dieser Papiere inunserem Haus wurde seit Monaten sorgfältig vorbereitet. Es dürfte kaumaußer Zweifel stehen, daß der FOCUS-Beitrag mehr zur Desinformationals zur Information beitragen sollte.In einem kleinen Kreis von Deutschen hatte ich 1965 die Gelegenheit OttoSkorzeny in Pretoria im Deutschenklub wiederzusehen. Er sprach in diesemKreis natürlich nicht nur über die Befreiung Mussolinis, auch der NameHeinrich Müllers, des gefürchteten »Gestapo-Müllers«, fiel. Skorzeny deute-te an, daß Müller in den Vereinigten Staaten beruflich tätig sei. Anfang der70er Jahre besuchte Hans Ulrich Rudel wieder einmal den Verlag. Auch ermachte damals einen Hinweis auf Heinrich Müller. Ein in Spanien heutenoch lebender Gewährsmann berichtete dieser Tage, daß beide Männerfraglos um Aufenthalt und Wirken des vormaligen Gestapo-Chefs infor-miert waren. Auch der Autor dieses Buches, Gregory Douglas, besuchte Heinrich Müllerin der zweiten Hälfte der 60er Jahre und führte ein längeres Gespräch mitihm. Gregory Douglas kann und wird das gegebenenfalls vor Gericht aus-sagen.Zumindest ist dem FOCUS-Beitrag insoweit zuzustimmen, daß es außerFrage steht, daß Heinrich Müller das Ende in der Reichshauptstadt über-
 
lebt hat. In diesem Buch erzählt Müller u.a. seine eigene Version, wie undauf welch abenteuerliche Weise es ihm gelang, in die Schweiz zu entkom-men.Daß die in diesem Buch aufgearbeiteten Gespräche stattgefunden haben, wird nicht nur von amerikanischer Seite bestätigt; auch ehemaligeMitarbeiter aus dem BND-Bereich, die noch zu Zeiten Reinhard Gehlensdort arbeiteten, versicherten mir glaubhaft, es sei zutreffend, daß derKontakt zwischen Müller und den amerikanischen Diensten über Pullach,dem späteren BND, geknüpft worden sei.Somit gibt es an der Tatsache dieser Gespräche, die sich über mehrereWochen hinzogen, keine Zweifel. Dokumente und eine Fülle von umfan-greichen Aktenordnern und Faszikeln bestätigen dies. Die Müller-Papieresind als Quelle für die Forschung von besonderem Gewicht.Hat aber Müller den Amerikanern stets die ganze Wahrheit gesagt? DieseFrage ist nicht zu beantworten. Müller wußte sehr wohl um den ausbre-chenden Kalten Krieg und er wußte auch, daß er für den amerikanisehenGeheimdienst von allergrößtem Wert war, hatte er doch über den Krieghinaus zahlreiche Verbindungen jenseits des 1945 niedergegangenenEisernen Vorhangs aufrecht erhalten und wertvolle Dokumente und Aktensicherstellen können. So scheute er sich gewiß nicht, einmal denamerikanischen Gesprächspartnern unangenehme Tatsachen zu ver-mitteln, andererseits durch vielleicht etwas aufgebauschte Geschichten sei-nen eigenen Wert noch zu steigern. In diesem Zusammenhang sei auf denBericht seines Verschwindens aus Berlin verwiesen. Wollte hier MüllerSpuren verwischen? Auch das in diesem Band nicht veröffentlichte Kapitel über die angeblicheFlucht Adolf Hitlers am 26. April 1945 aus der brennendenReichshauptstadt wirft manche Fragen auf. Die Publizierung ist daher auf den zweiten Band der Veröffentlichung der Müller-Papiere verlegt worden,auch wenn in einigen Aussagen und Akten darauf Bezug genommen wird.In unserem Verlagshaus sind im Laufe der Jahrzehnte zahlreichePublikationen mit Dokumenten erschienen, deren Echtheit von interessier-ter Seite bezweifelt wurde. Diese Thesen wurden gerne von

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