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GeistigesTagebuch

GeistigesTagebuch

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Emanuel Swedenborgs
Geistiges Tagebuch
Erste Niederschrift seiner visionären Erlebnisse währendeines Zeitraums von zwanzig JahrenAus der von Dr. I. Tafelherausgegebenen lateinischen Handschriftübersetzt von Prof. W. PfirschBand IFaksimile-Nachdruck der Ausgabe von 1902
 
Schwedenborg-Verlag Zürich
[ Nov. 2008 ]
= 2 =
 
Vorrede des Herausgebers des Lateinischen
Daß sich die öffentliche Meinung über Emanuel Swedenborg während derletzten Dezennien sehr zu seinen Gunsten geändert hat, dafür liegen vieleBeweise vor [
1
]. Anerkannte Gelehrte, die nicht fremdes Urteil nachsprechen,haben nach eingehender und gründlicher Erforschung seines Systems über seinePerson und seine Lehre ihr volles Lob ausgesprochen, obwohl sie über seinenVerkehr mit Engeln auf verschiedene Weise urteilten. Nach dem VorgangKants, Wielands, Herders und anderer glaubten sie jenen Verkehr für Träume,Visionen, Geistesstörungen und leere Phantasiebilder erklären zu müssen. Aberschon der berühmte Philosoph Kant ward ganz anderer Meinung, nachdem er jene drei Tatsachen, die man von Swedenborg erzählte, selbständig untersucht,und außerdem über eine derselben das Zeugnis des MecklenburgischenGesandten an schwedischen Hof, erhalten hatte, und erklärte [
2
], daß man an derWahrheit jener Fakten nicht im geringsten zweifeln dürfe [
3
]. Ebenso bekanntespäter, nämlich im Jahr 1805, der berühmte Dichter Wieland, obwohl er dasobenbemerkte Zeugnis Kants gar nicht kannte, er sei erst jetzt auf einenGehrsmann gestoßen, der eine ganze Wolke von gehnlichen Zeugenaufwiege; denn dieses eine Zeugnis der Königin Ludwica Ulrike, der gebildetenund geistreichen Schwester Friedrichs des Gren über eine UnterredungSwedenborgs, die dieser auf den Wunsch der Königin im Jahr 1761 mit AugustWilhelm, dem 1758 verstorbenen Bruder der nigin, (dem Prinzen vonPreußen und Urgroßvater des jetzt regierenden Königs von Preußen) über eineganz geheime und von niemand gekannte Angelegenheit hatte und der Königinmitteilte, - beweise weit besser als alle Gründe der Philosophie nicht nur diebesondere Gabe jenes Mannes, sondern auch die Unsterblichkeit der Seele unddas Fortbestehen des menschlichen Gedächtnisses [
4
]. Aber auch der ungläubigeFreiherr v. Grimm, der Freund des Barons von Holbach und der Enzyklopä-disten hatte schon früher (1785) an den Herzog von Gotha geschrieben: „jeneTatsache gründe sich auf die Aussage so achtungswerter nner, daß esunmöglich sei, sie zu leugnen“ [
5
] wobei er sich namentlich auf das Zeugnis des
1
Man sehe hierüber meine Schrift: »Zwölf unumstößliche Erfahrungsbeweise für die Unsterblich-keit der Seele, oder Abriß des Lebens und Wirkens Eman. Swedenborgs«, übersetzt aus der vonder Gesellschaft für die Verbreitung gemeinnütziger Kenntnisse unter dem Vorsitz des LordBrougham herausgegebenen Enzyklopädie; nebst neuen Urkunden über ihn, und einer historischenUntersuchung seiner 12 Erfahrungsbeweise für die Unsterblichkeit und fortdauernde Wiedererin-nerungskraft der Seele, verbunden mit einer Würdigung der Berichte und Urteile Stillings, Klop-stocks, Herders, Kants, Wielands und anderer. Tübingen und Leipzig, in der Verlags-Expedition.1844. Seite 333-335, 341-352.
2
In dem Brief, den der hochwürdige Borowski, später Erzbischof von Preußen, im Jahr 1804 ausder Handschrift Kants herausgegeben hat. Daß dieser Brief ungefähr zwei Jahre nach demErscheinen des im Jahr 1766 herausgegebenen Buches Kants: »Träume eines Geistersehers«geschrieben wurde, habe ich ebendaselbst p. 229-257 aus das bestimmteste nachgewiesen.
3
Siehe: »Zwölf Erfahrungsbeweise« Seite 177f, 218, 229.
4
Ebendaselbst Seite 285-288, 267-269. Man vergleiche Seite 282 und Jungs Erklärung, ebenda-selbst, Seite 134.
5
Ebendaselbst Seite 215f.
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